010 - Wie können Seifenblasen Leben retten?

Shownotes

Psychische Krisen kündigen sich oft leise an. Umso wichtiger ist es, hinzusehen, zuzuhören und zu wissen, was man tun kann.
In dieser Folge spricht Heike Nordick-Ruf darüber, was mentale Ersthelfer leisten, wie wir Warnsignale bei Kolleginnen und Kollegen erkennen und warum ein Notfallkoffer für die Seele genauso wichtig sein kann wie ein Verbandskasten.
Eine persönliche Folge über Menschlichkeit, Verantwortung und die Kraft, füreinander da zu sein – mit vielen praktischen Anregungen aus über 25 Jahren Erfahrung im Arbeits- und Gesundheitsschutz.

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00:00:00: Willkommen zu Staffel zwei von fünf vor neun.

00:00:03: Dieses Staffel steht unter einem klaren Thema Veränderung erfolgreich gestalten.

00:00:10: Veränderungs scheitert selten an der Strategie, sondern meistens an den Menschen.

00:00:16: und genau da setzen wir heute an.

00:00:19: Wir sprechen darüber wie Unternehmer, Eigentümer, Geschäftsführer Veränderungen nicht nur planen, sondern wirklich umsetzen bei sich selbst Im Team und im Unternehmen.

00:00:32: Praxisnah, ehrlich und mit Menschen die Veränderung aus psychologischer, organisatorischer und unternehmericher Sicht verstehen!

00:00:43: Und ich freue mich riesig Heike dass du heute unser erster Gast für die zweite Staffel bist

00:00:52: ja

00:00:53: und mit uns hier diese Staffel eröffnest.

00:00:56: Sehr gerne!

00:00:58: Lass uns gleich loslegen Und mit deiner Vorstellung beginnen.

00:01:02: Wir beide kennen uns ja schon echt viele Jahre, ich weiß

00:01:06: gar nicht wie lange.

00:01:08: Bestimmt zehn?

00:01:08: Fünfzehn?

00:01:09: Ich denke auch also... Ich habe es auch überlegt aber mir ist das auch nicht eingefallen würde ich aber auch so sagen.

00:01:17: Denn du bist ja auch eine sogenannte Lernbegleiterin wie das hier bei der Berufsgenossenschaft so heißt ein finde Ein ganz sperriger Begriff.

00:01:29: Aber darüber kennen wir beide uns und ich habe mich ganz bewusst für dich entschieden, weil für mich bist du eine ganz besondere Kollegin.

00:01:41: Und bei uns zieht sich ja die fünf so ein bisschen durchs Programm.

00:01:47: Ich hab dann überlegt wenn ich dich einlade welche fünf positiven Eigenschaften sind das denn?

00:01:55: ganz besonders für mich machen.

00:01:58: Magst du mal hören?

00:01:59: Immer, also sehr gerne!

00:02:00: Ich habe gerade überlegt ich müsste fünf positive Eigenschaften und hab grade so überlegt.

00:02:04: jetzt bin ich sehr gespannt ob die kompatibel sind mit denen die Du mit mir in Verbindung bringst.

00:02:08: ja

00:02:09: Also mein erstes...habe ich nicht lange überlegen müssen.

00:02:15: das erste was raus kam dich zeichnet eine unheimlich große Wärme aus.

00:02:21: Also, wer so in deiner Gegenwart ist.

00:02:23: Wir haben das eben gerade beim Abendessen gesehen also für die Zuhörer ist jetzt nur dreißig.

00:02:28: wir haben einen langen Arbeitstag hinter uns und haben einfach beim Abend Essen eben schon eine Menge Spaß gehabt.

00:02:35: man hat sie eben auch schon gehört.

00:02:36: es ist mein zweites deine Fröhlichkeit Die sehr, sehr ansteckend ist.

00:02:43: Also ich erinnere mich wirklich an so viele Feierabend-Lachanfallrunden... Ich weiß nicht!

00:02:49: Wir haben uns letzten Herbst mal irgendwann zusammengesetzt eine Stunde.

00:02:54: Ich hatte so Bauchmuskelkater gehabt wegen irgendwelchen lustigen Geschichten.

00:02:59: also die Fröhlichkeit ist wirklich anstecken.

00:03:03: das dritte was mir auch aufgefallen ist bei unseren feierabenden runden du hörst sehr genau hin

00:03:10: Ja.

00:03:12: Also trotz dieser, wenn das vordergründig für jemand anders auch alles lustig ist aber du liest auch die Zeilen so dazwischen?

00:03:20: Mhm.

00:03:23: Äh ja wir bleiben beim Lachen.

00:03:26: und was mir auch wahnsinnig gut gefällt dass du dich selbst einfach nicht so ernst nimmst.

00:03:32: Du kannst dich herrlich über dich selber amüsieren.

00:03:35: Das stimmt ja!

00:03:36: Und über dich lachen, das mag ich auch sehr wenn das einfach nicht alle so... Tod Ernst genommen wird.

00:03:44: Und das Letzte, das geht jetzt so mal in den beruflichen Bereich für mich bist du eine echte Macherrennen.

00:03:50: da kommen wir jetzt ja auch gleich noch drauf.

00:03:53: Du hast immer wieder neue Ideen die du entwickelt, die du dann umsetzt und Ja Das finde ich schon sehr erstaunlich.

00:04:03: auf deine zwei Firmen kann man jetzt auch zu sprechen.

00:04:07: Also so deinem nicken nach würde ich sagen du siehst dich auch so

00:04:12: Ja, und ich hätte es vielleicht anders beschrieben.

00:04:14: Und das ist sehr wärmend und sehr wertschätzend.

00:04:16: Das ist schön so zu starten.

00:04:18: Dass ich gerade denke, auch können wir immer machen!

00:04:22: So ist mir schön abends.

00:04:24: Es ist doch schon mal gut.

00:04:26: Das können wir einführen, dass wir uns erst einmal erzählen was wir so richtig aneinander finden.

00:04:32: Genau Was man jetzt natürlich unbedingt noch über dich sagen muss, ist dein beruflicher Hintergrund.

00:04:39: Ist ja auch hier so ein Podcast der in Richtung Unternehmen gerichtet ist und du bist Psychologin?

00:04:48: Du bist eine Sicherheitsfachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement?

00:04:57: Du machst die Ausbildung im Bereich der Suchtberatung?

00:05:02: Und da kommen wir jetzt natürlich auch gleich drauf, du bildest mentale Ersthelfer aus.

00:05:08: Habe ich irgendwas vergessen in meiner Aufzählung?

00:05:11: Ja, ich bin noch Therapeutin und das ist alles gut, das reicht... Also ich finde immer wenn man so viele hat, das muss ja gar nicht alles erwähnt werden.

00:05:17: Ich glaube wichtig es immer im Hier-und-Jetzt zu sein und Ausbildung ist da und wichtiger ist aber glaube ich das was wir daraus machen also weniger das was Wir mitbringen an Ausbildung sondern dass was wir mit der Ausbildung tun Jetzt endlich.

00:05:30: Da hast du recht, aber ich finde es ist schon wichtig auch mal so über die Expertise zu sprechen, die du mitbringst und wir sind ja auch so ein Alter.

00:05:38: also du hast ja auch für meinen zwanzig Jahre schon Berufserfahrung und hast in der Zeit eine ganze Menge gesehen.

00:05:47: wollen wir heute auch ein bisschen reinschauen.

00:05:50: Ich habe eben schon an der beiden Firmen erwähnt und ich war natürlich vorher auch auf deiner Webseite, die eine nennt sich das Arbeitsschutzuniversum und ich hab mich gefragt auf eurem Banner!

00:06:03: Du weißt was kommt?

00:06:04: Noch nicht aber die meisten, ob wir einen Imperium werden, natürlich werden wir einem Imperium.

00:06:08: Ja total.

00:06:09: also wir wollen ja jetzt auch fifty tausend Menschen erreichen.

00:06:11: Auf jeden

00:06:12: Fall haben wir drüber gesprochen.

00:06:14: Genau zu Beginn Und das ist unheimlich wichtig, dieses Thema mentale Gesundheit.

00:06:21: Aber jetzt zurück zu deiner Webseite!

00:06:23: Auf der Webseiten habe ich ein Bild gefunden mit, glaub so, Sneakertonschuhen drauf?

00:06:29: Rundefüße und zwei Paar Hauspushen.

00:06:33: Nee,

00:06:33: das sind keine Hauspuschen!

00:06:35: Das sind meine Schuhe ja?

00:06:36: Das sind keine Hauspuschen.

00:06:38: Dachte ich mir... Das sind Toms und das sind Schuhen.

00:06:42: wenn du diese Schuhr von Toms kaufst diesen A sehr bequem und B unterstützen sie Kinder die nicht die Chance haben sich schuhe zu kaufen und die spenden sozusagen ein paar Schuher an Bedürftige.

00:06:53: und das finde ich irgendwie ganz nett weil sie auch einfach schöne Schuht für mich schöne Schuhe machen.

00:06:58: Die Sneakers gehören meiner Geschäftspartnerin, Dr.

00:07:01: Stephanie Schöhler.

00:07:02: Und der Hund?

00:07:03: Das

00:07:03: ist mein Hund, das Frau Frieda, die saß halt mit dabei.

00:07:07: Wie

00:07:07: alt ist Frau Friedaa?

00:07:08: Fünf wird sie jetzt!

00:07:09: Also es passt gut rein, sie wird fünf.

00:07:11: Perfekt!

00:07:12: Es

00:07:13: hätte zu keinem anderen Zeitpunkt dieser Podcast laufen können und der Hund wird fünf!

00:07:18: Sehr schön.

00:07:19: Magst du vielleicht ganz kurz ein bisschen was erzählen, euer Arbeitsschutzuniversum?

00:07:24: Was ihr da macht?

00:07:28: Wer sind so deine Kunden?

00:07:29: Genau das ist sehr unterschiedlich.

00:07:31: also zum einen machen wir natürlich die Ausbildung der mentalen Ersthilfenden dann kommen wir gleich nochmal genauer zu.

00:07:38: Das ist zum einen online Kurs und wir bieten es auch für Unternehmen, Firmen intern an Hybrid oder vor Ort.

00:07:44: Zum anderen machen wie viele Vorträge.

00:07:46: Wir machen Coaching, wir machen Seminare je nachdem was Bedarf ist von kleinen Unternehmern oder vom Mittelstand bis hin zu großen Firmen die Deutschland oder weltweit auch agieren.

00:07:59: Also das ist ein breites Portfolio und da machen wir alles.

00:08:03: Und Schwerpunkt ist bei uns immer natürlich das Thema mentale erste Hilfe und eben auch die Sucht oder das Training.

00:08:10: oder dass die Beratung für Führungskräfte zum Thema Sucht

00:08:14: ja Du hast ja auch, glaube ich während Corona ist das entstanden.

00:08:19: Habt ihr mit der Firma eine ganz tolle Online-Tool mehr oder weniger entwickelt?

00:08:27: Das ist der Digitale SIVA-Stammtisch!

00:08:30: Also da bin ich dazu gerutscht.

00:08:32: Der Digitalle SIVAs Stammtische ist Federführer von Stefanie Schöhler und Katja Haufe Und ich durfte dann, ja im Corona bin ich mit dazugekommen durch das Thema Gamification und da auch geblieben.

00:08:46: Der digitale SIEFA-Stammtisch findet drei bis vier Mal im Jahr statt zu unterschiedlichen Themen.

00:08:51: Da werden halt die SIEFAS eingeladen und können sich eben einen kurzen Vortrag... ...und dann haben sie da die Möglichkeit sich noch in kleinen Gruppen auszutauschen.

00:08:59: Genau!

00:09:01: Der läuft auch ganz gut, also nicht ganz gut.

00:09:02: Er läuft wirklich

00:09:03: gut und

00:09:04: die freuen sich sehr und es ist schön zu sehen wie so die Community wächst.

00:09:09: Viele habe ich auf der A&A getroffen, auf der Arbeitsschutz- und Arbeitsmedizinmesse in Düsseldorf dieses Jahr dann so mal in live und in echt und nicht nur in diesem kleinen Karre.

00:09:18: Das war

00:09:18: dann auch schon ganz lustig und ganz spannend das auch so zu tun.

00:09:21: Ja

00:09:23: aber ich schätze dich auch ein du liebst auch deine ganzen Live Veranstaltung.

00:09:27: Also ich mag

00:09:28: das tatsächlich.

00:09:28: Ich finde, ich habe ein großartiges Leben und ich mag meinen Beruf unfassbar.

00:09:32: Ja.

00:09:33: Und es ist großartig online live.

00:09:35: Mir ist das total egal.

00:09:36: Ja, ganz schön.

00:09:39: Prima!

00:09:39: Wer Interesse hat, wer hier so im Sicherheitsbereich tätig ist unbedingt melden bei euch anmelden für diesen digitalen sieverstandes tolles Werkzeug um einfach in Kontakt zu bleiben auszutauschen neue News zu erfahren.

00:09:55: also kann ich wirklich nur empfehlen.

00:09:59: Und dann hast du ja eine zweite Firma, die du gegründet hast.

00:10:04: Die heißt Sieben-Trei-Freunde!

00:10:08: Jetzt erzähl mal, wie kommt man auf den Namen Sieben drei Freunde?

00:10:12: Also wir haben ja auch schon in der vorherigen Folge über fünf vor neun gesprochen.

00:10:17: Wie kommst du zu sieben drei Freunden?

00:10:19: Weil Zahlen

00:10:20: einfach unglaublich wichtig sind.

00:10:21: also zum einen Peike Nordic ruft das ist ein Name, den hört man, den vergisst man Das ist Schall und Rauch.

00:10:27: Und über sieben Drei und Freunde steupert man in der Regel.

00:10:31: Und das ist ein bisschen lustig entstanden, zum einen alles Gute und alles Schlechter hat mit einer sieben und mit einer drei zu tun.

00:10:39: Ich bin am siebten, dritten, dreien, siebzig geboren.

00:10:41: Es ist das eine Unfreunde deshalb weil der Christoph Freund Mitarbeiter eben Freund mit Nachnamen heißt und wir so seriös sind dass wir gedacht haben Wir heißen unfreunde Weil und Partner... Das sind wir nicht!

00:10:57: Das ist quatsch weil die Menschen Wir mit uns arbeiten, mit denen möchten wir auch ein wertschätzendes freundschaftliches Miteinander haben.

00:11:08: Und ja schlecht was heißt schlecht?

00:11:13: Mein damaliger Lebenspartner ist am dritten siebten gestorben oder hat sich am drittentzebten das Leben genommen.

00:11:19: können wir auch so benennen?

00:11:20: also insofern es hätte war sehr lustig weil viele Freunde gesagt haben mein Gott der hätte das dann keinem anderen Tag tun können außer an einem dritten Siebten.

00:11:29: Ja, der Hammer!

00:11:30: Also finde ich sehr spannend.

00:11:32: Bei uns hat auch unser Podcastname ja auch so eine spezielle Bedeutung dass es bei dir auch so ist und findest auch herrlich ehrlich das du da auch so offen drüber sprichst.

00:11:46: Es gehört ja zum Leben dazu sowie alles andere auch.

00:11:48: und so traurig das immer ist und so tragisch tot ist so viel kann man auch von lernen oder sich für sich zu nutzen machen wie auch immer man das sehen möchte.

00:12:00: Was hast du denn mitgenommen?

00:12:01: Was ich mitgenommen habe, ist dass das Leben einfach schön ist.

00:12:04: Und das Leben unglaublich großartig ist mit allen Facetten und dass ich gelernt habe wie unfassbar schöne Liebe sein kann und dass sich das große Glück gehabt habe nochmal einen Menschen kennenzulernen den ich noch mal so lieben kann wie ich damals meinen damaligen Partner geliebt hab.

00:12:24: Das hätte ich nie gedacht, dass das passiert.

00:12:26: Ich hatte damals schon so das Gefühl ... Das ist okay, dass ich jemand hatte der einfach zu mir gepasst hat.

00:12:33: Der mich so nehmen konnte wie ich bin und ich ihn so nehmen könnte wie er war.

00:12:37: Und das dann noch mal jemand kommt.

00:12:39: welch großes Glück.

00:12:40: Ich glaube es haben viele Menschen nicht in ihrem Leben.

00:12:43: Ich habe gelernt Wie wichtig Familie und Freunde sind also wie unglaublich Wichtig die Teil deines Lebens sind manchmal vielleicht sogar mehr als der direkte Partner.

00:12:54: Mein direkter Partner ist ja damals gestorben Und ich habe einfach gelernt, offen damit umzugehen und die Dinge nicht zu verstecken.

00:13:03: Also sie gehören zu mir dazu und ich muss deshalb nicht für immer traurig sein.

00:13:08: Ich bin immer noch trauriger drüber.

00:13:10: Ich finde das darf ich auch sein.

00:13:12: Und gleichzeitig darf ich mich über jeden Tag freuen wo ich einfach großartige Menschen um mich herumhabe und denke mein Gottes Leben schön!

00:13:20: Und?

00:13:21: Ich weiß ja dass irgendwer irgendwo ist und uns sagbar auf mich aufpasst also der ja einfach da is'.

00:13:28: Oder da bleibt, das kann man sagen.

00:13:29: Das ist aber sehr spirit-spirit.

00:13:31: Ja, das mag sein, ist aber mein Leben.

00:13:33: Deshalb darf's in meinem Leben auch so spirit-Spirit sein?

00:13:37: Also ich versteh's total!

00:13:39: Vielleicht kann man es nur verstehen wenn man selber einen Verlust erlebt hat dass man sagen kann Ich weiß was sie meint.

00:13:45: und für alle anderen die sagen euch möchtest auch erleben Es wird irgendwann kommen weil irgendwann wird auch in eurem Leben also bei den Fünfzigtausend Zuhörenden wird auch irgendwann mal jemand sterben der euch sehr nah war, werdet ihr wissen von was wir gerade reden.

00:13:59: Und nutzt es!

00:14:00: Nutzt den Tod in all seiner Gänze mit aller Trauer und mit aller Wut... Ich war auch zuhause nicht.

00:14:06: Also ich hatte Schlimmwut weil ich gedacht habe das muss ja jetzt nicht sein.

00:14:10: Und ich hab gelernt dass mein Leben noch mal neu strukturiert werden darf.

00:14:14: Insofern in aller Trauert sich auch immer ein bisschen gucken was kann's mir schenken?

00:14:22: Manchmal gehts schneller manchmal nicht.

00:14:25: Also das gerade so mit der Familie, das haben wir ja auch erlebt.

00:14:29: Das Familie und deswegen ist bei uns hier auch der Untertitel Stärke die trägt also es können einen nur Menschen tragen ich glaube nichts anderes.

00:14:41: und da schöne Grüße würde ich jetzt mal sagen an unsere beiderfamilien die wirklich da hinter uns stehen und gibt ja diesen schönen Spruch, wenn du weißt wer hinter dir steht ist egal wer vor dir steht.

00:14:58: Und das empfinde ich auch als ein irre, irre großes Geschenk dass in meinem Rücken ganz viele Menschen sind.

00:15:07: und also ich merke jetzt auch, dass Gespräche anders sind.

00:15:13: Und gerade auch nochmal, um deinen Spirit-Spirit aufzugreifen.

00:15:17: Wir haben hier im Haus ... wir wissen beide ... ja, man braucht jetzt keinen Namen nennen ist auch ein Verlust passiert.

00:15:24: und ich habe gestern Abend im Gespräch auch gesagt Ist er denn schon aufgetaucht?

00:15:31: Und das Spannende war Ich hab zur Antwort bekommen Nein noch nicht!

00:15:36: Bin schon ganz aufgeregt Und ich glaube, solche Sachen verstehen wirklich nur Menschen die mal in dieser Situation waren.

00:15:45: Ja und es darf auch so sein?

00:15:46: Ja

00:15:47: und dieses offene einfach auch zu sagen das ist passiert und das ist jetzt kein Markel und mir geht's nicht darum dass irgendwie nach draußen zu tragen sondern es ist halt einfach... Es gehört dazu diese Integration.

00:16:02: Wir anderen Sachen tragen wir auch nach außen.

00:16:04: Wir tragen nach Außen, dass wir den Menschen geheiratet haben, denen wir lieben und ein neues Auto gekauft haben oder eine Ausbildung haben.

00:16:11: Also wir tragen noch die positiven Dinge alle immer mit sehr viel Glück und sehr viel Hingehabe nach außentragen.

00:16:17: Und genauso darf ich auch die Trauer nach Außentragen.

00:16:20: oder dass ich einen Verlust in der Familie hatte, dass mein Lebenspartner gestorben ist, das mein Kind nicht lesen und rechnen kann ...

00:16:29: Also

00:16:29: ich darf doch darüber genauso das in die Welt tragen.

00:16:32: Ja, also da müssen wir hinkommen dass es eben kein Markel ist,

00:16:36: dass

00:16:37: was anders ist

00:16:38: und dazu machen wir ja auch den Podcasts, dass wir wirklich sagen wir wollen auch dieses gerade dieses mentale und da kommen jetzt... Wir sind im Prinzip schon total drin weil das ja auch eine echte Stärke ist zu sagen hier ich spreche da auch drüber auch vor vielen Menschen.

00:16:59: Und das zieht mich jetzt nicht nach unten, sondern ganz im Gegenteil damit auch Mut zu machen.

00:17:06: vielleicht jemand anderem der in einer ähnlichen Situation ist, der vielleicht auch hart hat sage ich das.

00:17:11: jetzt spreche ich darüber wie ist es dann fließt man Tränchen?

00:17:15: also ja und dann ist aber auf der anderen Seite jemand der vielleicht ein Taschentuch reicht er tränen trocknet und dahin wollen wir ja kommen dass das in der Gesellschaft eigentlich normal wird.

00:17:29: Heike, ich habe so überlegt nachdem du ja auch schon wie gesagt länger als ein Vierteljahrhundert in diesem Thema drin bist.

00:17:39: Ja.

00:17:39: Sorry, ich krieg

00:17:40: immer so schlimm.

00:17:41: Du sieh'n ja!

00:17:43: Wir können auch sagen, wir sind schon seit dem Jahr.

00:17:44: Nee,

00:17:45: das ist alles gut.

00:17:46: Das ist völlig in Ordnung.

00:17:47: Ich denk' halt immer so, oh Gott, ja.

00:17:49: Und es ist alles Gut.

00:17:51: Wenn ich manchmal denke wie lang ich wo schon bin aber mittlerweile versuch... Und?

00:17:57: Gott sei Dank sind wir so lange.

00:17:58: Wenn wir nicht so lange wären werden wir auch tot und dann müsste jemand anders hier sitzen und den Podcast machen.

00:18:03: So können wir das.

00:18:04: Ja, und wir haben jetzt auch echt ne Expertise aufgebaut.

00:18:07: also Wir haben ja beim Abendessen noch darüber geredet wie das vor fünfzwanzig Jahren war.

00:18:13: Also nur mal so am Rande da hat man keine Röcke getragen Nur Hosenanzüge Und jetzt trägt man auch mal einen Rock.

00:18:22: Aber Spaß beiseite mich interessiert Wo siehst du die größten Veränderungen zu deinem Berufsstaat?

00:18:31: Was hat sich so im letzten Vierteljahrhundert beruflich verändert.

00:18:37: Also ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind.

00:18:39: Ich glaube das dieser Weg noch nicht so gerade ist und so frei von Stein wie es mir wünsche.

00:18:47: Aber dass wir an einer Stelle stehen wo wir offener über Themen sprechen können, wo wir offener über eine psychische Krise sprechen können.

00:18:55: Wo wir offner über Depressionen sprechen können?

00:18:58: Wo wir offenbar über ein Suizid oder ein Todesfall sprechen können Wir sind bei noch lange nicht da, wo ich gerne wäre nach fünf und zwanzig Jahren nämlich dass das einfach dazu gehört wie alles andere auch.

00:19:11: Die Psychiatrien sind nicht mehr vor den Toren der Stadt.

00:19:13: Sie sind unter uns.

00:19:14: die Suchtkliniken sind nicht irgendwo am Ende der Welt sondern sie sind auch mitten in der Stadt.

00:19:19: Ich glaube, es muss auch so sein.

00:19:21: Und das ist was, was mein Herz wirklich erfreut und was mein Herzen erfreute ist, dass immer mehr Unternehmen dazu übergehen, auch etwas für die mentale Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu tun.

00:19:33: Also nicht nur einfach wir haben jetzt Ersthelfer weil wir sie haben müssen und wir haben den Weil wir den haben müssen.

00:19:39: Und ich habe mal einen Obstkopf hingestellt oder ich hab mal Rücken im Nastik oder so angeboten, sondern dass es wirklich geguckt wird, was bedarfs und was brauchts.

00:19:50: was ich jetzt, wenn ich aus der Sucht noch mal gucke.

00:19:52: Was ich da erlebe ist dass das nicht immer erst ein Fall haben muss.

00:19:56: Dass nicht immer erstmal jemand da sein muss, der auffällig ist, der aufhällig dringend, der irgendwie in einer Suchte ist sondern dass die Unternehmen aktiv anfangen zu sagen wir haben jemanden da, wir bildenden Ansprechpartner aus, der dann da ist, wenn etwas ist.

00:20:10: also dass sie jetzt sozusagen in die Prävention gehen genauso wie mit dem mentalen Erstefnen dass es jetzt nicht mehr immer sowas Korrektives ist, sondern eher was Präventives.

00:20:20: Und das liebe ich sehr und das freut mich tatsächlich sehr, dass die Leute's hören!

00:20:26: Ich meine da kommen wir ja auch eigentlich gar nicht mehr drum herum wenn man sich die Zahlen anguckt gerade hier Technikerkrankenkasse Gesundheitsreport aus dem letzten Jahr der aktuelle Die prozentuale Verteilung der Arbeits- und Fähigkeitstage sind halt nun mal mit zwanzig prozent die psychischen Erkrankungen und damit auf Platz eins.

00:20:45: Und die sind in den letzten Jahren kontinuierlich, ständig und immer gestiegen.

00:20:49: Richtig

00:20:49: im Vergleich noch zu vor zehn Jahren lagen sie noch bei rund acht Prozent... ...und das ist dann halt eben ein Anstieg von über dreihundertfünfzig Prozent,... ...den wir dort sehen.

00:20:57: und der hat jetzt auch alle anderen Krankheiten auf Platz eins abgelöst?

00:21:01: Und wir haben zehntausend dreihundert Suizide jedes Jahr.

00:21:04: Davon ein Drittel Frauen, zwei Drittel Männer.

00:21:08: Also auch da können wir einfach nochmal kurz drüber schlucken und kurz darüber nachdenken und denken, es waren doch viele!

00:21:15: So tragisch das sind die, die mit einem Tod geendet haben.

00:21:19: Nicht die Versuche!

00:21:21: Die liegen deutlich höher... Also wir müssen einfach handeln.

00:21:28: Wenn es um Beinbrüche ging oder um Stolpern stürzen dann wären wir schon lange, hätten wir alles mögliche gemacht.

00:21:35: Dann hätten wir schon dreimal eine Schranke gemacht, fünfmal eine Absperrung und noch einen Anschlagmittel.

00:21:41: Ja bei der Psyche sieht man ja nicht so direkt ne?

00:21:44: Das kann man nicht riechen, kann man sich fühlen und sehen.

00:21:48: Was gibt es da für Möglichkeiten, genauer drauf zu gucken?

00:21:52: Ich meine jetzt eine Stolperfalle die siehst du aber... Die psychische Erkrankung steht jetzt keinem oder ich will noch nicht mal die Erkränkung nennen zumindest die Belastung steht keinem auf der Stirn.

00:22:02: Und trotzdem kriegen wir ja mit wenn jemand nicht mehr so ist wie er vorher war.

00:22:05: also wenn wir mal ein bisschen mit offenen Augen durchs Leben laufen kriegen wir schon mit wie's unserem Gegenüber oder unseren Mitmenschen Kollegen, Kolleginnen Nachbarn ... Familienangehörigen geht.

00:22:16: Also wenn wir die Scheu klappen, so ein bisschen... ...die wir ja ganz häufig auf haben, ne?

00:22:19: So meins, meins und meins.

00:22:22: Wenn wir die weglassen dann kriegen wir sehr wohl mit.

00:22:24: Wir sehen das nicht so ganz klassisch oder es ist ein Stolperfalle,... ...wir haben's aber meistens spülen wir das schon im Bauch und im Herzen und merken schon, da stimmt was nicht.

00:22:32: Wir können das vielleicht gerade so schön gesagt.

00:22:35: Ich will ja gar nicht die Krankheit.

00:22:36: Es geht auch nie um Diagnosen, sondern es geht einfach nur, wir merken, da ist etwas anderes.

00:22:40: Schon verlauter Angst machen wir ja nix!

00:22:43: Weil womöglich sagt er, oh was Schlimmes passiert.

00:22:46: Spreche ich ihn lieber nicht an den Menschen.

00:22:49: Gehe ich lieber nochmal dran vorbei?

00:22:51: Oh wer weiß.

00:22:52: ne also das ist ja häufig so dieses Wir handeln oft aus Unsicherheit nicht.

00:22:58: Bemerkt haben wir das

00:23:01: Ja das glaube auch wir sind ja soziale Wesen Also dass es hier unser Ansatz eben mit diesem sozialen Umfeld zu arbeiten.

00:23:12: Der Gesetzgeber hat ja schon seit Jahrzehnteinzehn die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vorgeschrieben.

00:23:23: Wenn wir das jetzt uns angucken, das ist über zehn Jahre hier und es ist auch eines der Werkzeuge, die diesen Anstieg von psychischen Erkrankungen im Prinzip eindämmen sollten, erfassen Ist uns das gelungen mit so einem Werkzeug wie der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungsfaktoren?

00:23:48: Also, die Gefährderung psychische Belastung ist seit Jahrzehnteilzehn.

00:23:52: Ich bin ja immer ein bisschen pengelecht, ne?

00:23:54: Die ist seit Jahrezehnten noch mal explizit aufgenommen worden.

00:23:58: Wir machen... also, ihr musst hätte die schon seit immer!

00:24:06: Also sagen wir mal ganz ehrlich, das gemusst hätte die schon immer.

00:24:09: Aber wir brauchten einfach nochmal so den Hinweis weil alle immer so dieses können ja auch nicht sehen, können gar nicht beurteilen.

00:24:15: Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ist ein gutes erstes Mittel.

00:24:19: Das ist sozusagen das wichtigste erste Mittel was wir da an der Stelle haben.

00:24:24: und es gibt immer noch und das erschreckt sehr.

00:24:27: Es gibt immernoch Unternehmen die da sehr schwach besetzt sind die man so grob drüber geguckt haben.

00:24:33: Und das ist egal, ob wir in den Mittelstand gehen bei den kleinen Betrieben gucken oder auch schon in größeren Betrieben schauen.

00:24:39: Die haben dann meinen Fragebogen, haben da mal was angekreuzt und den vielleicht mal ausgewertet, haben dann festgestellt und haben gesagt, mach mal einen Obstkorb!

00:24:50: Das ist nicht Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.

00:24:53: Ihr lacht aber genauso... ihr lacht ja nicht weil es dich lustig anhört sondern weil ihr gerade auch fünf Unternehmen mindestens habt Wo ihr denkt über euch, weiß wovon sie spricht.

00:25:02: Das

00:25:03: ist ja der Klassiker!

00:25:03: Wir machen eine Analyse egal in welchen Bereichen wir machen und dann gucken wir die Daten an... ...und Schublade auf und feiern.

00:25:09: Und

00:25:09: schieben die rein?

00:25:10: Genau.

00:25:10: Was damit passiert und dann wundern wir uns das auf einmal.

00:25:12: das Engagement auch an solchen Umfragen, die ja wirklich von der Idee her

00:25:17: top sind.

00:25:18: Super sind.

00:25:19: Die machen gar nicht teil weil nie was passiert ist.

00:25:22: Genau es hängt daran dass die dann in die Schubladen verschwinden.

00:25:24: und unser erster Schritt also wir begleiten ja auch Unternehmen bei dem Thema psychische Gefährdungsbeurteilung Wir machen es wirklich auch mit dem Fragebogen, wir machen es mit einem Workshop.

00:25:33: Wir machen das mit einem Team wo klar ist die sind dafür verantwortlich im Sinne von... Die setzen das um und da ist der Geschäftsführer, stellvertretender Geschäftsführer oder ein anderer Geldgebender und auch entscheidungsfreudiger Mensch dabei weil ansonsten können mir das direkt sagen machen wir es direkt für die Schublade und darum geht's ja nicht sondern es geht ja wirklich darum zu sagen.. Ihr müsst es machen und dann macht's doch bitte so, dass das auch einen Nutzen hat.

00:26:00: Also dieses muss ist ja immer so, daß viele sagen, ich will nicht... Da kommen wir aber nicht drum herum.

00:26:08: Das Muss ist da und dann Macht es doch bitteso, dass es auch den Nutzen für den Betrieb und die Mitarbeitenden hat.

00:26:14: Weil dann passieren nämlich genau diese Sachen nicht, dass sie sich zurückziehen, dass der Engagement weggeht, dass die so innerlich sagen, warum soll ich das noch machen?

00:26:23: Und dann bleiben die engagiert, dann bleiben sie motiviert und da gibt es auch eine Möglichkeit, da weiterzuarbeiten.

00:26:31: Ich glaube vor allen Dingen auch wenn die eine Bekleidung bekommen, wird diese Angst, was könnte denn rauskommen?

00:26:41: Du hast es schon angesprochen eben – diese Ängste mit den psychischen Belastungen.

00:26:47: Ui jetzt ist einer Gaga so dieses Klassische von früher!

00:26:51: Der gehört in die Klappse, sag ich jetzt mal so ganz bös.

00:26:54: Also dieses Schublade auf reinstecken, Schublate zu und... Ich glaube, wir müssen einfach – und da sind ja eure mentalen Ersthelfer auch so der erste Schritt.

00:27:06: Wir müssen einfach mal klarmachen dass diese psychischen Erkrankungen, da gibt es ja auch Hinweise also wie du jemanden ansiehst wenn jemand Rückenschmerzen hast.

00:27:20: Du siehst das am Gangbild zum Beispiel, am Gesicht.

00:27:25: Und die Frage ist jetzt, was sind denn so Wahnsignale?

00:27:29: Wo man wirklich sagen kann hier.

00:27:31: Da isst was nicht in Ordnung.

00:27:34: Mach's mal ganz konkret!

00:27:36: Du hast gerade schon gesagt Man siehts am Gangenbild.

00:27:40: Das ist ja jetzt auch nicht dass der morgens kommt und sagt euch hab Rücken, manche machen

00:27:43: das.

00:27:44: Manche machen es nicht und machen nur ein verzerrtes Gesicht.

00:27:47: wenn wir jetzt Gucken bei den psychischen Erkrankungen, es geht ja nie um eine Diagnose.

00:27:53: Also ich muss kurz ausholen.

00:27:54: Es geht ja nicht um die Diagnosis und das geht ja darum, ab wann fange ich an jemandem mal ansprechen?

00:27:59: Und was sind so Auffälligkeiten?

00:28:01: Eine Auffählichkeit ist wenn sich jemand immer weiter zurückzieht.

00:28:05: Eine Aoffälligkeit ist, wenn das Lachen weniger wird.

00:28:08: Eine auffällig eher... Das sind Auffährlichkeiten, die haben wir.

00:28:13: Der ist immer mit zum Essen gegangen der Mensch oder wir haben immer zusammen Pause gemacht und er sagt nicht, ich kann.

00:28:18: Ich muss noch arbeiten oder ich habe gerade keine Zeit oder ich mache noch ein Telefonat, der sich sozusagen so sukzessive immer mehr zurückzieht, der so ein bisschen wie leer wirkt.

00:28:29: also ich kann es nicht anders beschreiben.

00:28:31: aber wenn ja manchmal seht ihr einen Menschen guckt ihm in die Augen und denkt zu überordert leben weg.

00:28:37: Also da leuchtet nichts Da ist so nix der ist wie so apathisch wenn jemand ja auch vermehrt traurig ist oder aus so ein übermäßiges Lachen hat.

00:28:49: Also plötzlich ganz anders, so überschäumt es immer für jemanden da, immer ständig in Bewegung und plötzlich anfängt mit unglaublichen Aktivitäten die vorher nie da waren und jetzt so kommen.

00:29:02: Und wenn wir mal ehrlich sind man kriegt doch mit irgendwas anders Man kann das nicht greifen, man könnte jetzt nicht sagen dass es das oder das ist das.

00:29:10: und trotzdem merkt man irgendwie Ist die Heike anders?

00:29:13: Irgendwie ist die Conny... Also früher war sie anders.

00:29:17: Und genau wenn ich diesen Moment habe, das ist der Moment wo es darum geht jetzt anzusprechen und zu fragen was ist los und nicht zu diagnostizieren oder zu gucken was isst sondern einfach nur anzubieten und zu sagen Hallo Ich bin hier!

00:29:31: Und ich merke dass du anders geworden bist.

00:29:33: Es ist nicht das klassische blutende Knie, es ist nicht der klassische Riss an den Stirn weil ich irgendwo vorgelaufen bin.

00:29:40: Und trotzdem, soweit ich das Blut sehe kommt ja jemand vorbei und klebt mir ein Pflaster drauf.

00:29:45: Ja einfach auch dieses Signal Ich bin da.

00:29:50: Das reicht ja oft mal aus.

00:29:52: Ich habe einen Ohr für dich.

00:29:55: Wenn du mal reden willst dann stehe ich bei Fuß und du kannst einfach mal Dinge loswerden.

00:30:04: Diese mentalen Ersthelfer Wie bildet ihr die aus?

00:30:12: Also vorab mentale Erstefende ersetzen keine Therapeuten, ersetzt keine Therapie.

00:30:18: Das sind wie die klassischen Ersthelfer, die da sind sehen oh hoppela!

00:30:23: Da braucht jemand ein Pflaster.

00:30:24: das muss was aufgefüllt werden.

00:30:25: also die sind wirklich so die ersthelfenden vor Ort und unsere Ausbildung ist online und im Selbstlernen.

00:30:32: Wenn wir es jetzt im offenen Kurs machen, sind das Online-Seminare.

00:30:36: Wir treffen uns dreimal live online mit drei Stunden und dann gibt's immer noch so ein bis anderthalb Stunden selbstlernen.

00:30:43: Wir haben eine Lernplattform wo du Videos angucken kannst, wo du einen Quiz machen kannst also auch wenn du die Zertifikat machen möchtest auch machen musst an der Stelle.

00:30:55: Wo du die noch vertiefendes Material findest, wo wir Videos eingespielt haben wo ich praktisch Zugang zu all den Informationen habe, wo wir dann eben auch Selbsthilfegruppen die Internetseiten gesammelt haben.

00:31:10: Wir haben eine gute Laune-Liederliste der mentalen Ersthelfenden, die mittlerweile echt lange ist und es sind viele coole, gute Launelieder drauf.

00:31:19: Was ist dein Lieblingssong daraus?

00:31:21: Mein Lieblingtsong daraus – das ist ja immer so ein bisschen gemein.

00:31:24: Das ist natürlich mein allerliebster Lieblungssong ist zwei Apfelsinen im Haar und an der Hüfte Bananen.

00:31:29: Den kann man sehr schön mit singen, wenn man schlechte Laune hat, wenn wir gute Laune haben.

00:31:34: Wie heißt er?

00:31:35: Es ist ein uralter Schlager und der heißt zwei Apfsinen in Haar oder an der hüfte bananen von Franziska.

00:31:46: Und wie gesagt, weit vor deiner Zeit ist es auch weit vor meiner Zeit aber Ich muss direkt wieder schmunzeln, wenn ich daran denke.

00:31:55: Und es gibt so eine Tanz-Performance dazu, das wirklich zwei Apfelsinen im Haar und an der Hüfte Bananen trägt.

00:32:05: Rosita seit heute zu einem Kokosnusskleid.

00:32:08: Den Rest erspare ich euch.

00:32:09: bebeiden müssen ja.

00:32:10: Fünfzigtausend Höhrende erreicht nicht durch mein Gesang!

00:32:14: Das ist so schön.

00:32:15: da sind so unfassbar viele schöne Lieder drauf weil letztendlich die auch immer wieder darauf zugreifen können.

00:32:22: Was wir eben auch anbieten, ist ein Mittagslunch.

00:32:26: Also wir treffen uns regelmäßig wer Lust hat von den mentalen Ersthelfenden zum Lunchen, zum digitalen Lunchen wo wir immer noch mal einen Thema aufgreifen.

00:32:35: Manchmal haben wir einen Gast eingeladen oder manchmal haben wir ein Thema nochmal vorbereitet, vertiefen das Wir schicken Motivationsmontage los mit unterschiedlichen Ideen.

00:32:49: also es schon.

00:32:51: Das wäre jetzt dieser Freie.

00:32:52: Wenn jetzt jemand im Unternehmen, wir haben ja auch Unternehmen die wir begleiten da ist das manchmal eine Mischung aus digital und vor Ort.

00:32:58: Das ist sehr unterschiedlich.

00:33:00: Was ein Unternehmheit möchte oder braucht an der Stelle?

00:33:05: Super.

00:33:05: Also ich finde es eine ganz tolle Sache.

00:33:08: und gerade, also wir konnten dich ja jetzt hier gut sehen... Es

00:33:14: ist so schlimm!

00:33:14: Ich habe gerade überlegt, hab' ich wirklich gesogen und da denke ich so ach das jetzt auch egal.

00:33:19: Das ist jetzt passieren.

00:33:22: Nein, also in meinem Kopf war so Spiegelneurone Ja?

00:33:26: Und ich musste mitgrinsen.

00:33:29: und was ich eigentlich richtig cool finde Und das kann sich ja jeder wirklich zu Nutze machen.

00:33:35: In dem Moment, wo du an dieses Lied denkst, hast Du ja schon wieder gute Laune und das ist finde ich so eines dieser Nonplus-Ultrawerkzeuge, sich einfach diese guten Gedanken zu machen!

00:33:52: Und je nachdem, wo du unterwegs bist.

00:33:54: Du kannst mit drei hundert Miese-Patrick unterwegs sein auf deiner Gedankenautobahn und du kannst aber auch mit fünfhundert mit den Kokos nüssen an deinem Röckchen oder wie das eben...

00:34:05: Apfelsieden im Haar unter der Hüfte Banane.

00:34:08: Genau!

00:34:08: Na Knispel?

00:34:09: Wir müssen gleich das Lied hören.

00:34:11: Genau also wenn wir hier durch sind dann hört man uns es auf alle Fälle an.

00:34:17: Das ist ja glaube ich die große Kunst, dass wir da auch wenn wir in so einer Krise sind.

00:34:24: Also das habe ich jetzt im letzten dreiviertel Jahr selbst bei mir auch gesehen, dass sich immer wieder hinkommen und so nee du willst nicht hier mit dreihundert gegen die Wand fahren.

00:34:35: aber das ist ja auch eine Form von Training von ein Stück weit, ich sage auch wirklich bewusst Arbeit.

00:34:43: So wie ich mein Muskel trainiere muss sich ja auch irgendwie meinen Kopf trainieren und ihr macht das jetzt in Betrieben.

00:34:51: im Grunde genommen müssten wir schon viel früher anfangen.

00:34:56: Wir müssten eigentlich schon in die Schulen gehen und sagen hey Ihr lieben Kinder, ich hab da ja auch ein bisschen Erfahrung sammeln dürfen und ich habe ganz oft von jungen Mädchen gehört.

00:35:09: Ich kann das nicht!

00:35:10: Und da ist irgendwas passiert... Da, glaube ich, hat sich in den letzten fünfzehn Jahren auch eine ganze Menge verändert.

00:35:18: Warum die Zahlen jetzt auch sind?

00:35:20: Aber ich kann es nicht wirklich greifen!

00:35:22: Ich merke nur einfach das... Ich weiß nicht wie du früher drauf warst aber ... Du hast halt einfach mal Sachen gemacht und dann sind sie in die Hose gegangen und weiter ging's Genau.

00:35:32: also du hast dir nicht so einen Kopf gemacht.

00:35:33: Und was ich heute erlebe auch bei Azubis dass manche Dinge gar nicht erst ausprobiert werden weil man könnte ja einen Fehler machen Und ich frage mich ganz oft, wo kommt das her?

00:35:48: Also das weiß ich nicht genau.

00:35:50: Ich glaube dass viel die digitale Welt damit zu tun hat, wenn ich früher irgendein Unser gemacht habe ist das maximal auf ein Farbfilm gekommen und dann konnte man auch einen Negativ vernichten und es ist nie wieder irgendwo aufgetaucht!

00:36:04: Ich glaube, dass es heute sehr viel schneller über digitale Medien einfach ins Netz gestellt werden kann und dass viele davor Angst haben Und ich glaube, dass es einfach deutlich schneller geworden ist.

00:36:18: Also in meiner Zeit hast du halt ein Brief geschrieben und der Brief ist entweder angekommen oder nicht oder man hat noch mal telefoniert.

00:36:27: heute kann ich eine WhatsApp schicken mache einen Tiktok das geht einfach schnell und dieses schnelle macht glaub ich auch vielen Jugendlichen Angst und wir haben auch... Wir machen Azubi-Training an dieser Stelle, wir machen Azobitraining zum Thema mentale erster Hilfe Suchprävention in verschiedenen Unternehmen und das funktioniert wirklich gut.

00:36:50: Also wir sind ja auch in der Azubi-Ausbildung und bei uns ist auch ein Riesenthema, dass wir wirklich diese Stärken von den jungen Menschen, das wir die rauskramen wollen.

00:37:02: Und dass wir sie fit machen mit solchen mentalen Werkzeugen.

00:37:07: einfach auch mal zu gucken was sind denn die Antreiber da dahin zu schauen?

00:37:13: Dass die merken ahja da bringe ich ja etwas von Zuhause mit Ja und das tut mir vielleicht auch nicht gut.

00:37:19: Das führt zu Stress, das führt zu Ängsten.

00:37:21: wie auch immer ich muss immer perfekt sein, ich muss Dinge immer wahnsinnig schnell machen.

00:37:29: Das glaube ich auch dass da auch auf die Unternehmen für die Zukunft nochmal so ein Stück weit... Ich nenne es jetzt mal Nachqualifizierung zukommt.

00:37:37: ja Ob das jetzt wirklich eine klassische Aufgabe für Unternehmen ist oder ob da eigentlich im Elternhaus angefangen wird.

00:37:45: Ich bin der Meinung, man muss da ganz viel auch im Elternhaus los treten.

00:37:49: aber wenn es nicht der Fall ist dann haben halt die Unternehmen diese Aufgabe?

00:37:53: Ja und die Unternehmen sind diejenigen die letztendlich die Azubis da haben und die gute Azubi's haben wollen, die dann auch bleiben und später die Arbeiten übernehmen oder ihrem Unternehmen wachsen.

00:38:05: also insofern kann man immer sagen, ja die Familie natürlich muss die Familie was tun.

00:38:10: Wenn aber da nichts kommt, muss es halt jemand anders mit auffangen und ich glaube das ist möglich ist.

00:38:16: Ich

00:38:16: glaube auch dass wir viel tun müssen und nachqualifizieren bestimmt Auch was so bestimmte emotionale Inhalte oder auch psychische Inhalter angeht.

00:38:25: Und wenn ihr jetzt auch viel im Azubit- ... Ich weiß ja auch, dass ihr Azubi Training macht.

00:38:30: Was wie immer machen?

00:38:31: Wir machen einen Notfallkoffer Und wir haben immer Notfallkoffer.

00:38:35: Die meisten haben immer so was wie ein Paketaschentücher, vielleicht hat man auch noch eine Schere oder irgendein Pflaster oder irgendwie so bestimmte Sachen oder einen Traubenzucker.

00:38:44: Vielleicht hat auch jemand die eine oder andere Schmerztablette mit.

00:38:48: Ist jetzt direkt in der Sucht wieder so... Gut!

00:38:52: Trotzdem haben die meisten das in ihrem Notfallköfferchen.

00:38:55: Wir haben überhaupt keinen Notfallkoffer für unsere Seele.

00:38:57: Da sind wir überhaupt nicht vorbereitet.

00:39:00: Wir wissen überhaupt nicht, was Sache ist.

00:39:01: Wir haben keine Idee, was uns gut tut.

00:39:05: Also wir wissen das.

00:39:06: wenn wir jetzt hier bequem ruhig zufrieden sitzen dann müssen wir auch rausgehen, Sport machen Wasser über den Arm laufen lassen mal raus gucken ein schönes Lied hören.

00:39:16: Das wissen wir, wenn wir bequemen sitzen.

00:39:18: Wir wissen es aber nicht Wenn wir in so einer Stresssituation oder einer Panikattacke sind.

00:39:23: Die wenigsten Menschen können auf Anhieb sagen wer in Notfallkontakt ist.

00:39:27: also Notfallkontakt im Wehen kann ich anrufen, wenn es mir jetzt richtig schlimm geht.

00:39:32: Die meisten denken ja ist mein Partner.

00:39:35: natürlich ruf ich meinen Partner an aber vielleicht ist es gar nicht euer Partner oder eure Partnerin sondern vielleicht ist das die beste Freundin oder Vielleicht ist es sogar eine Arbeitskollegin Oder vielleicht ist der Kumpel mit dem Ich nur zum Sport gehe.

00:39:48: vielleicht ist dass Aber Mein notfall Kontakt.

00:39:50: dann Ist Das Hilfrecht Demal Darüber zu Informieren Den Menschen Dass ihr das er Der Notfall Kontakt ist.

00:39:57: Also unsere Erfahrungen, wir standen heute ja auch den ganzen Tag im Seminar und wir haben auch eine Übung.

00:40:05: Da geht es darum, Ziele zu definieren.

00:40:08: Ja!

00:40:08: Und absolut sagen wir mal nicht nur allgemein Ziele sondern was tut euch gut?

00:40:19: Es ist aber auch für viele schwer.

00:40:20: Zwei Drittel der Teilnehmenden wissen nicht was ihnen guttut.

00:40:26: Ja, dann haben die auch keinen Notfallkoffer für nix.

00:40:29: Genau!

00:40:30: Das ist der Wahnsinn.

00:40:31: und jetzt sind wir in einer entspannten Atmosphäre und das ist ungefähr... ich vergleiche es jetzt mal du gibst in dein Navi ein ja ich will in die Stadt.

00:40:41: In welche Hamburg?

00:40:43: Paris?

00:40:43: London?

00:40:44: Bonn?

00:40:45: Stadt?!

00:40:47: Ich will gesünder werden, sind dann Antworten.

00:40:50: Das ist der Wahnsinn!

00:40:52: Ich bin wirklich entsetzt... Weltfrieden.

00:40:54: Es ist ungefähr das Gleiche.

00:40:55: Genau.

00:40:56: Das kannst du eigentlich gleich vergessen.

00:40:58: Das wird nix und das andere Drittel und es war sehr spannend heute.

00:41:04: Das andere Drittel hatte eine Idee?

00:41:07: Und dann haben wir noch einen draufgesetzt und haben gefragt ja wie stark wollt ihr das eigentlich?

00:41:15: Ziele möchte man manchmal gar nicht erreichen.

00:41:17: Großes Auer, großes

00:41:18: Auer!

00:41:19: Nee, also viele Menschen sind völlig verwirrt.

00:41:23: wenn man kein Ziel hat und man fragt genau das dann möchten die aber die meisten möchten gar nicht ihre ziel erreichen weil die ziele viel zu groß sind manchmal für die menschen sie die gar nicht halten können.

00:41:35: ja und das war

00:41:37: schön

00:41:38: Ja, und das war wahnsinnig spannend.

00:41:40: Also wir haben dann einfach gefragt hier zehn ist will ich wirklich?

00:41:43: Und daran siehst du ja auch wie denn jemand reagiert.

00:41:47: Ist dieser Wunsch wirklich so brennend dass ich bereit bin auch dafür was zu tun?

00:41:55: Oder ist es halt einfach, ah, ist mein Traum aber.

00:41:59: Ja

00:41:59: geht nicht weil.

00:42:00: und dann bin ich wieder mit drei Hundert auf der negativen Autobahn unterwegs und erzählen mir die Geschichte vom Pferd warum das nicht funktionieren kann?

00:42:10: Und das ist für mich so ein... Ich würde mal sagen Gradmesser oder so einen Signal.

00:42:18: Wo steht mein Gegenüber im Moment gerade?

00:42:22: Würdest du das auch unterschreiben?

00:42:24: Ja.

00:42:25: Also, ich glaube Menschen haben einfach Angst vor ihren Zielen und haben auch Angst ihr wirkliches Ziel laut auszusprechen also dass was sie wirklich wollen.

00:42:32: die meisten wissen nicht was sie wirklich wollen.

00:42:35: also das könnte ich genauso unterschreifen.

00:42:38: Und die dieswissen davon haben auch nochmal ein großteil angst davor das ziel wirklich umzusetzen Hat vielleicht mit bequemlichkeit zu tun es hat vielleicht auch mit konsequenzen zu tun.

00:42:48: Vielleicht muss sich dann auch einen schritt gehen den ich nicht so gerne gehen würde, das kann ja alles sein.

00:42:53: Es gibt so viele Menschen, die unglücklich auf ihre Arbeit sind, wechseln ist aber keine Option.

00:42:59: Weil woanders es auch nicht schön, dann denk ich immer so, stell mal vor, woanders ist viel schöner?

00:43:05: Aber die Vorstellung kommt gar nicht in den Kopf und da sehen wir wie wir gestrickt sind.

00:43:08: also da sehen einfach ... wenn du Menschen fragst, die gucken in der Regel eher auf das Negative.

00:43:16: Die gucken ganz selten auf die schönen Dinge.

00:43:19: Ich mein, wir sehen ja auch.

00:43:20: Also, das ist ja klassischer Sprichwort.

00:43:22: Woanders ist Gras auch nicht grüner?

00:43:24: Aber womöglich ist es das!

00:43:25: Warst du schon mal woanders und hast geguckt ob's da schöner ist?

00:43:28: Das ist natürlich eine gute Frage.

00:43:30: Ja klar.

00:43:30: Es ist ja genau dieser Punkt zu sagen na klar kann ich mich zurücklehnen und kann sagen oh nee woanders ist auch nur grünes Gras.

00:43:37: Na klar vielleicht schmeckt das grüne Gras aber viel besser und vielleicht ist ein Tick grüener oder einen Tick länger oder einen tic voller oder... Vielleicht kann ich einfach besser gucken an der Stelle

00:43:49: Und wie...?

00:43:50: kommen wir dann eigentlich dorthin zu sagen, ich kann eine Veränderung erfolgreich gestalten.

00:43:56: Weil wenn jetzt gerade gesagt wird brauchen irgendwie ein Ziel was wir ins Navi eingeben können.

00:44:00: aber wenn ich ja noch nicht mal weiß welches zielig ins Navii eingeben will Dann kann es mir gar nicht gelingen veränderungen erfolgreich zu gestalten.

00:44:08: also Ich muss erst einmal dahinkommen zu sagen ich weiß überhaupt wo ich hin will wenn das gesagt haben zwei Drittel hat keine Ahnung.

00:44:15: Ich weiß gar nicht ob's immer mit dem mit dem Ziel zusammenhängt.

00:44:17: ich glaube einfach Menschen haben Angst davor glücklich zu sein.

00:44:22: Ich glaube, dass ganz viele Menschen sich schwer damit tun einfach glücklich zusein und zu sagen ich habe ein schönes Leben und ich bin glücklich.

00:44:32: so wie es ist hab ich ein tolles Leben.

00:44:35: Sag mal morgen im Seminar

00:44:37: warum glaubst du das die dass die angst davor?

00:44:39: Weil die meisten dann sagen naja gut aber ich könnte ja auch mehr Geld haben oder naja Gut.

00:44:46: Aber wenn ich jetzt so glücklich bin kann ja auch was Schlimmes passieren.

00:44:49: Na ja, aber meine Eltern sind gerade gestorben.

00:44:52: Es kommt immer automatisch was ... Also ich kann auch ... Ich kann morgens aufstehen und sagen, ich hab ein total großartiges Leben!

00:45:00: Ich liebe mein Leben durch und

00:45:01: durch.".

00:45:02: Ist das dann die Angst vor Stillstand?

00:45:04: Wenn ich sage, ich bin jetzt mit dem, was ich habe

00:45:07: zufrieden

00:45:08: glücklich oder

00:45:09: ... Ich glaube, dass die Menschen denken, dass sie gleichzeitig denken, du hast doch jemanden verloren oder deine Mutter ist grad gestorbt Du bist gestern Nacht erst aus Dresden gekommen oder du musstest im Schnee Auto fahren.

00:45:21: Also ich glaube, der Blick richtet sich immer auf das was kompliziert und schwer ist.

00:45:27: Wir sind so geneigt dazu eher das Negative in unserem Leben zu betrachten.

00:45:32: wir finden die Stolperstelle.

00:45:33: Wir sehen aber nicht dass wir dreißig Meter Bahn haben ohne Stolpersstelle sondern wir sagen wo da ist eine Stolpert Stelle?

00:45:40: Dass wir deswegen quasi auch immer wieder drauf gucken und zu sagen Ja, nee.

00:45:45: Mir fehlt noch eins, zwei, drei, vier zum Glücklichsein und ich guck nicht drauf!

00:45:49: Ich hab ja vielleicht schon ... ... fünfundneunzig, sechsundneinzig, siebenundneunsig

00:45:52: hundert

00:45:52: habe ich schon zum glücklich sein.

00:45:54: Und trotzdem ist da noch diese... Also ich glaube wir alle könnten zu jeder Zeit sagen was uns noch glücklicher macht als jetzt so wie wir hier sitzen.

00:46:01: Es gibt noch tausend Sachen wo man sagen könnte das wär total schön wenn unsere Partnern da sind es wäre total schön Wenn euer Sohn, dein Bruder, deinen Sohn da ist ... Es wär total schön, wenn der Holger leben würde.

00:46:11: Es wäre alles noch schöner mit den Menschen.

00:46:14: Das stimmt!

00:46:16: Und trotzdem ist es doch.

00:46:17: aber jetzt könnte es doch nicht schöner sein?

00:46:20: Ich darf in einem Podcast sein.

00:46:22: Ich hab wundervolle Menschen um mich herum und liebevolle Worte gehört.

00:46:26: Was kann an einem Donnerstagabend schöner werden?

00:46:29: Jetzt wissen wir sogar das Donnerstagabend.

00:46:32: Halb neun.

00:46:33: Also wisst ihr was ich meine?

00:46:35: Leben

00:46:35: im Hier und Jetzt ist doch viel wichtiger als zu gucken, was mir ständig und immer fehlt.

00:46:41: Ja...

00:46:44: Das ist schon richtig groß!

00:46:47: Und das habe ich glaube durch den Tod gelernt, Leben im hier und jetzt.

00:46:51: Ich kann mich jetzt darüber aufregen, was morgen ist.

00:46:53: Ich kann es aber auch erst morgen machen weil ich hab noch eine Nacht.

00:46:56: da muss ich mich nicht aufreggen.

00:46:58: Ich glaube auch, also die Menschen mit denen ich in letzter Zeit gesprochen habe, die eben auch irgendwie Verlust oder gerade eben nahestehende Menschen verloren haben.

00:47:08: Die sehen das alle ähnlich.

00:47:10: Also die regen sich über viel weniger Dinge auf und machen das was ihnen gut tut.

00:47:15: Also ich hab so das Gefühl dass diejenigen, die wirklich auch in so einer Notsituation sind, dass dies gecheckt haben.

00:47:22: Dass sie gemerkt haben hier ich habe noch mal Zeit bis Ultimo.

00:47:28: Ich muss jetzt den Augenblick, den muss ich genießen und jetzt mit dir hier sitzen und quatschen.

00:47:34: Das muss sich jetzt wirklich aufsaugen.

00:47:36: und dann überlegen wir morgen ob Schnee auf der Autobahn ist und wie komm' man nach Hause so fit?

00:47:41: Das

00:47:41: ist ja morgen um elf.

00:47:42: Guck mal wie viel Zeit bis dahin noch ist!

00:47:45: Da muss ich doch nicht jetzt schon drüber... Also das ist was, was ich wirklich lebe im Hier-und-Jetzt.

00:47:51: Das heißt nicht, dass ich nicht arbeite.

00:47:53: Dass ich keine Termine habe und im normalen Leben stehe.

00:47:57: Trotzdem kann ich den Moment genießen.

00:48:00: Ich glaube das geht ganz vielen Menschen ab zu genießen einfach das was sie gerade tun zu geniessen.

00:48:06: die sitzen schon da und sind gedanklich schon wieder im nächsten Ding.

00:48:09: Kann ich auch machen?

00:48:10: Ich könnte jetzt auch überlegen was mache ich wenn wir fertig sind?

00:48:13: vielleicht will ja gar nicht fertig werden.

00:48:16: Also keine Sorge, wir werden fertig.

00:48:18: Das ist ja immer so dieser Moment.

00:48:20: Wir werden schon fertig!

00:48:21: Nein, also wisst ihr was ich meine?

00:48:24: Genießt doch jetzt, leh nicht zurück, genießt jetzt und denkt, geil...

00:48:28: Das ist eigentlich auch der größte Hinweis, den man eigentlich jedem geben kann.

00:48:34: Also egal ob das jetzt im Mitarbeitende ist oder ob es der Geschäftsführer ist – es spielt überhaupt keine Rolle!

00:48:41: Ob das das Schulkind ist?

00:48:42: Der Azubi?

00:48:44: Sondern einfach zu sagen hey jetzt mach's das Beste draus.

00:48:48: und über alles andere machen wir uns Gedanken weil wie wir beide ganz gut wissen, das Leben kann morgen schon ganz anders sein.

00:48:54: Das kann in zehn Minuten anders sein.

00:48:56: Und dann hab ich aber doch bis jetzt ein schönes Leben gehabt, wenn ich bis jetzt ständig darüber nachdenke was mir alles Sorgen macht ... das heißt nicht dass ich sorgenfrei bin, das heißt auch nicht, dass ich mir nicht Gedanken mache.

00:49:06: also ich möchte es nicht falsch verstehen oder mich jetzt als so völlig.

00:49:09: die lebt so in den Tag hinein überhaupt nicht.

00:49:11: Und

00:49:11: dir ist alles egal?

00:49:12: Nee, überhaupt nicht!

00:49:13: Mir ist ganz wenig wirklich richtig egal.

00:49:18: Ich glaube nur, dass wir uns über Dinge Ich chauffiere aufregen, die uns ganz schnell in eine psychische Krise bringen.

00:49:24: Die uns vielleicht auch ganz schnell... ...in Situationen bringen wo wir gar nicht hin wollen.

00:49:29: Wo wir in der unglaublichen Stresssituation kommen und wo wir Ängste entwickeln, wo wir Unruhe haben, wo ich ja auch so wirklich in uns selber spüren das ist nicht richtig.

00:49:41: also wo wir merken Das funktioniert nicht!

00:49:44: Wo wir keine Idee haben wie wir damit umgehen.

00:49:47: Und dann ist es rum und da denkt man Da war jetzt auch irgendwie nix.

00:49:51: Und ich versuche, das gelingt mir ja auch nicht immer, ich versuchte trotzdem mich immer wieder zu erden und immer wieder sagen, oh du ist es auch nur Wasser!

00:50:01: Das sind auch nur Menschen.

00:50:07: Es macht nichts ob das funktioniert oder nicht.

00:50:10: Ich war ja auch aufgeregt für den Podcast und dann denke ich entweder es wird oder es wird nicht... Ich kann mich vorher ... Aufregung ist ja auch was Schönes.

00:50:21: Und trotzdem dann zu genießen, dass es jetzt so ist?

00:50:24: Ja ich glaube wir müssen einfach dahin kommen.

00:50:28: Ich vergleiche das immer mit den Zahnärzten die haben das ja wirklich richtig gut geschafft Die gehen in den Kindergarten, die gehen in die Schulen, dass wir uns zweimal am Tag die Zähne putzen Das kriegen sie richtig gut hin!

00:50:41: Ich muss ganz ehrlich sagen Bei unserem Bewegungssystem frage ich mich, wo sind eigentlich die ganzen Bewegungsfachkräfte?

00:50:48: Dass wir jeden Tag ... Ich nenn das immer Muskel putzen.

00:50:51: Putzen wir jeden tag unsere Muskeln.

00:50:53: Wir putzen ja noch nicht mal unsere Seele jeden Tag!

00:50:55: Genau, da wollte ich jetzt drauf kommen.

00:50:58: Oder

00:50:58: noch weniger als Muskeln?

00:51:00: Richtig!

00:51:00: Und wenn man sich dann auch überlegt das eine bedingt ja das andere.

00:51:04: in dem Moment wo wir die Muskeln putzen geht's der Seele auch besser.

00:51:07: Wenn wir was Gutes für die Seele tun geht es auch wieder der Muskulatur besser.

00:51:11: also dass wir da so ein ganzheitlichen Blick einfach darauf verwenden In dem moment wo wir mit guten Menschen zusammen sind dieses soziale Klima in dem moment Wo das passt kann sich muskulatur entspannen so eine Zicklebeziehung.

00:51:28: Und für mich ist ganz klar, es muss uns für die Zukunft gelingen, dass wir diese Werkzeuge – ich sage jetzt einfach mal diese Zahnpasta für die Seele -, dass wir sie genauso einpacken wie wenn wir verreisen und unsere Zampelstundezahmpasta einpackten.

00:51:53: Die kaufen

00:51:54: wir sogar neu, wenn wir sie vergessen haben.

00:51:57: Also das ist ja das Faszinieren die... Wir laufen los und werden ganz hektisch und kaufen sich neu, ...wenn wir Zahnbürste oder Zahnpasta vergessen haben?

00:52:06: Es kommt keiner auf die Idee zu sagen, oh, das geht jetzt auch mal zwei Tage ohne!

00:52:10: Das macht keiner.

00:52:12: Bittigerweise

00:52:12: ich hoffe zumindest dass es keiner macht.

00:52:14: Aber so grundsätzlich macht es keiner.

00:52:16: Wir kaufen das neu.

00:52:17: Mach ich zwei Tage keinen Sport oder mach ich zwei tage nichts für meine Seele oder für meine Psyche Dann ist das völlig okay, das kann ich auch mal zehn Wochen nicht machen.

00:52:24: Das ist für keiner schlimm.

00:52:27: Wo geht es denn los?

00:52:28: Ich mach was ... Also bei der Zahnpasta können wir's relativ klar sagen.

00:52:31: Die Zahnpasstapa, was ist denn das Pondant und der Zahmpast dafür die Szene zur seelischen oder zur psychischen Gesundheit?

00:52:40: Wo geht das dann los?

00:52:42: Das frage ich mich jetzt gerade.

00:52:43: Ab wann kann ich dann sagen, okay, jetzt mach' ich irgendwas dafür?

00:52:47: Also ist es mir jeden Tag extra eine halbe Stunde nehmen oder ... Kann ich das irgendwie anders integrieren?

00:52:52: Also

00:52:54: weiß ich nicht!

00:52:55: Wann gibt's so Momente an deinem Tag?

00:52:57: also mal ganz konkret gefragt wo du denkst, oh jetzt ist grad schön.

00:53:02: Jetzt bin ich einfach nur ich.

00:53:06: Gute Frage.

00:53:07: Ja

00:53:08: und auch sehr lange überlegt

00:53:09: ne?!

00:53:10: Es wirklich...

00:53:13: Aber das wäre der erste Moment, wo du was für deine Seele getan hast.

00:53:15: In dem Moment, in dem du sitzt oder stehst oder läufst oder dich bewegst oder im Raum unterwegs bist und so das Gefühl hast... Ich bin genau richtig hier!

00:53:26: Und dich so kurz umguckst mit dir selber, dich freust also über dich und mit dir freust und denkst Du bist genau an der richtigen Stelle.

00:53:37: Und dich einmal wirklich dieses kurze Inhalten einmal so kurz in dich rein und denken Richtig.

00:53:45: So dieses... Ist noch nicht mal so, dass sie ein Übung oder

00:53:49: eine

00:53:49: Technik oder eine Methode, sondern einfach mal kurz wo ich merke, kurz innehalten und so dieses innere Lächeln

00:53:55: vielleicht?

00:53:56: Ja, dich über die selber freuen!

00:53:57: Dich über diesen Moment freuen, dass du das jetzt einfach so machen kannst wie du es gerade machst.

00:54:05: Ich habe das manchmal beim Autofahren, dass ich denke, ich habe den Luxus autofahren zu können meine Musik oder meinen Hörbuch zu hören, uns einfach mit mir schönzuhaben.

00:54:13: Mit mir selbst schönzuhaben!

00:54:15: Ich hab das manchmal... Wenn ich im Seminar stehe die Teilnehmenden angucke und denke was sind das großartige Menschen?

00:54:25: Dann durchflutet mich sowieso warm schön und ich denke so geiles Leben habe ich ein schönes Leben und dann muss sich das meistens in der Regel auch sagen.

00:54:36: also ich sag dann auch so ich bin Also ich find's grad so schön mit euch.

00:54:41: Meistens sind die Teilnehmer sehr irritiert, wenn sie mich neu kennenlernen, die mich über einen längeren Zeitraum kennen denken ... Was?

00:54:48: Wir wissen ja wie sie ist!

00:54:49: Kennen wir?

00:54:50: Genau das sind eher so ein Kennen und die anderen sind etwas irritiert.

00:54:54: Ich finde aber, wir reden viel zu wenig über Gefühle und ich glaube, dass es der erste Schritt einfach mal zu sagen, ich hab's grad schön mit ihr.

00:55:00: Ich find's gerade einfach schön.

00:55:01: Genieße die Zeit, die ich mit euch verbringe und das ist manchmal beim Arbeiten, was ich denke... Und ich finds grad total schön In der Aser-Sitzung zu sitzen und zu denken.

00:55:10: Ach, guck mal!

00:55:10: Und die haben alle Zeit hierzu sein.

00:55:13: Die müssen auch natürlich.

00:55:14: Und trotzdem kann mein Gedanke doch ein anderer sein.

00:55:17: Ich kann mich darüber freuen, dass sie jetzt Zeit mit mir verbringt.

00:55:20: Ihr wollt den Podcast?

00:55:21: Trotzdem kann ich mich darüber freuen, dass ihr mit mir einen Podcast macht.

00:55:25: Das ist einfach eine Haltung.

00:55:28: Das habe ich

00:55:31: mir noch selber ein Geschenk gemacht.

00:55:32: Dass das das das Zähne putzen für die Seele sozusagen.

00:55:35: Also zum Beispiel meine, ne?

00:55:37: Das kann ja sein dass bei dir was ganz anderes ist aber mein Zähneputzen für diese Seele ist der Blick auf die Dinge als.

00:55:43: Ich lebe sehr am hier und jetzt mache wir wenig Gedanken was jetzt gleich ist Und gleich kann ich mir Gedanken machen.

00:55:49: Jetzt bin ich aber mit euch.

00:55:50: Es ist egal was drum rum ist und ich Kann jetzt sagen oh Die haben mich gefragt einen Podcast zu machen.

00:55:56: Sonst sitze ich in einem Donnerstag Abend.

00:55:58: machen podcast oder ich kann denken Gott, ich darf einen Podcast mitmachen.

00:56:01: Wie aufregend ist das?

00:56:02: Die haben mich gefragt, was für ein Geschenk!

00:56:04: So eine viel schönere Sichtweise.

00:56:07: Und dann ...

00:56:08: Freu' ich mich schon wieder über mich selber und denk so, was ein geiles Leben

00:56:12: es

00:56:13: ist.

00:56:14: Ja, klar.

00:56:15: Weil's genau so is'.

00:56:16: Viele verstehen nicht, was ich meine.

00:56:19: Ich glaub', wenn man mich länger kennt weiß mal wie's meine.

00:56:23: Tut mir jetzt leid für alle Hörenden.

00:56:25: Ja.

00:56:26: Kennt mich jetzt nicht, aber das ist ... Ich lebe das auch wirklich, und es ist nicht aufgesetzt.

00:56:33: Und dieser Moment ... den spür ich dann einfach?

00:56:36: Ja!

00:56:37: Spürst du im Moment nach?

00:56:38: Freust du dich?

00:56:39: Ich neige manchmal dazu in die Hände zu klatschen und zu denken, oh Gott, ist das schön.

00:56:43: Dann geht's weiter.

00:56:45: Das ist mein Zähne putzen wie die Seele.

00:56:47: Es passiert manchmal auch hundertmal am Tag.

00:56:49: Gibt Tage, da klatscht man öfters in die Hand.

00:56:52: Aber eigentlich ein cooles Ritual für sich selber zu sagen.

00:56:55: Jedes Mal wenn ich mich irgendwie selbst darüber freue Ist doch geil.

00:56:59: Klatschig, klatsch ich irgendwie so ... Klatschen

00:57:01: geht's so!

00:57:02: Also man muss das so nach ... Nein, man muss es machen.

00:57:04: Ich hab aber mein Kletter

00:57:06: ist nicht hier unten.

00:57:07: Es ist ja keiner, der Kletter geht durch die Welt.

00:57:10: Und was total hilft und was meint wirklich allerliebstes Super-Allheilmittel für alles?

00:57:15: Für immer ist es Seifenblasenposten.

00:57:17: Ich habe überall in jeder Tasche, in jeder Arbeitstasche oder in einer Laptop-Tasche.

00:57:21: Da läuft's manchmal aus.

00:57:22: Das ist nicht ganz so cool im Auto.

00:57:24: Mutiger.

00:57:25: Ja... Das muss der Laptop können.

00:57:29: Habe ich überall Seifenblasen und Seifen Blasenpusten ist einfach nur erfreulich und wunderschön, kann ich mich einen Lebtag drüber erfreuen?

00:57:38: Wie einfach, wie einfach Zähne putzen für die Seele dann doch sein kann?

00:57:41: Ja!

00:57:42: Und dass es gar nicht so kompliziert oder spirituell oder esoterisch ist...

00:57:46: Und vielleicht ist das nicht eurer, sucht euer Ereignis aber halt sucht euch doch einen kleinen Moment.

00:57:50: Und Seifen blasen Pusten, du kannst dich unglaublich über diese schillernden Massen freuen.

00:57:54: die sind klein und groß, je nachdem was du hast.

00:57:57: Die platzen und du kannst einfach Neue machen!

00:57:59: Ist das nicht schön?

00:58:01: Es schildert etwas durch dein Leben, warbert da so rum, platzt und du machst dir was Neues.

00:58:06: Und du hast eine Atmung, die dich ja auch nochmal konzentrierte ausatmen... Du hast so viele Sachen, die du auf einmal machst.

00:58:14: Seifenblasen retten Dich durchs Leben, kann ich dir nur sagen.

00:58:18: Heike!

00:58:19: Sehr schön!

00:58:20: Seifen, Seifen blasen, retten dich durchs Leben, dass ist ja ...

00:58:24: Ich finde auch, das ist ein richtig guter Abschlusssatz.

00:58:30: Wir sind hier ja jetzt echt schon eine Stunde glaube ich wenn ich mal so auf die Uhr gucke am quatschen und im Grunde genommen könnten wir stundenlang jetzt weiter reden.

00:58:40: Wir haben ja noch ein zweites Thema da sind wir jetzt noch gar nicht zugekommen.

00:58:44: aber das heißt wenn wir uns das nächste Mal hier treffen müssen wir uns wieder sehen.

00:58:48: Auf

00:58:49: jeden Fall!

00:58:50: Ja... Zu welchem Thema?

00:58:53: Das Thema verraten wir jetzt schon auf alle Fälle.

00:58:57: Das Thema ist ja die Sucht!

00:59:00: Sucht im Betrieb, dazu müssen wir uns auf alle Fälle noch austauschen.

00:59:06: Ich nehme mal für heute mit, wenn ich mal so zusammenfassen darf was jetzt die letzte Stunde passiert ist.

00:59:14: Wir brauchen unbedingt eine Zahnpasta für die Seele in unserem Notfallkoffer.

00:59:19: Das kann das Seifenblasen-Pusten sein und das ist hierin zu sein.

00:59:26: Das ist manchmal Menschen einfach ein Ohrlein, das sind so drei Dinge die für mich jetzt ganz wichtig sind auch als Nutzen an Hörer hier draußen.

00:59:40: Was sind eigentlich jetzt die konkreten Werkzeuge?

00:59:43: Und wenn uns das gelingt, in die Arbeitswelt zu tragen.

00:59:48: Wenn uns das auch gelingt an die Führungskräfte ranzutragen dieser Verantwortung nachzukommen dann sind wir doch eigentlich schon wieder ein Stückchen weitergekommen.

00:59:58: oder was sagst du?

00:59:59: Auf

00:59:59: jeden Fall und als Tipp nehmt mal so kleine Seifenblasen mit in euer nächstes Training in irgendeiner Asersitzung Irgendwas einfach so legt an jeden Platz, ein kleines Seifenblasen.

01:00:12: Es freuen sich alle und die werden in der Regel aufgemacht und direkt gepusselt.

01:00:17: ihr müsst ja nicht diese großen zwei Liter, die kann man auch nehmen ist.

01:00:20: aber jetzt vielleicht muss man das nicht gerade drin machen sondern es gibt auch ganz kleine... Das ist nicht direkt Verschmutzung für alle Zeit und immer weil das Lustige ist ja dass jeder denkt da kann jemand drauf ausrutschen nein Auf den drei DH nicht, freut euch doch.

01:00:35: Und das ist genau das was ich meine.

01:00:36: Freut euch wirklich nur über diese drei Seifenblasen.

01:00:39: Ihr pustet ja nicht die ganze A-Sitzung oder das Ganze im Ideen?

01:00:41: Ja

01:00:42: also da muss sich dann auch echt als Sportwissenschaftlerin sagen hey wer auf drei Seifeplassen ausrutscht der hat ein anderes Problem.

01:00:48: Da müssen wir noch mal woanders rangehen.

01:00:49: Definitiv nicht die Seifenplasen!

01:00:51: Nein aber so kann man es ja reinnehmen.

01:00:54: Schöne Idee

01:00:55: nehm' ich auch auf alle Fälle mit.

01:00:58: Seifen Blasen retten leben

01:01:01: Das ist wirklich ein sehr schöner Satz.

01:01:04: Genau, das wird die Überschrift werden!

01:01:07: In diesem Sinne Heike es war ein richtig schönes Vergnügen mit dir hier zu sitzen und zu quatschen.

01:01:14: Ich merke ich werde jetzt auch langsam wirklich müde ein bisschen.

01:01:17: Es war ein langer Tag Aber wir werden jetzt, glaube ich noch mal bei der anderen Heike kurz vorbeischauen.

01:01:24: Was trinken?

01:01:25: und ansonsten, Henry vielen Dank dir hier für das ganze Aufbauen des Betreuendes Equipments!

01:01:32: Ich hab zu Danke... Also es ist so mein Klatscher weil's mir schön ist.

01:01:35: Ich danke euch dass ich dabei sein darf.

01:01:37: Ich find voll großartig.

01:01:38: Nächstes Mal wieder wenn wir dann gucken wie wir das Ganze auch im betrieblichen Alltag umsetzen können?

01:01:44: Ja

01:01:44: da gibt sich jede Menge Möglichkeiten.

01:01:46: Das gucken uns dann an.

01:01:47: Total gerne.

01:01:48: Super

01:01:49: Danke dir.

01:01:50: Merci,

01:01:50: gerne!

01:01:51: Ciao.

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