011 - Was wollen junge Talente wirklich?
Shownotes
Warum entscheiden sich junge Menschen für eine Ausbildung? Was motiviert die Generation Z wirklich? Und wie können Unternehmen heute Azubis gewinnen und langfristig begeistern?
In dieser Folge sprechen drei junge Männer der Gen Z über die Gen Z. Henri interviewt Max Prochazka und Maximilian Knack – zwei jungen Unternehmer, die mit ihren Projekten SMILE und der Azubisäule neue Wege gehen, um junge Menschen für ihre Zukunft zu begeistern und Unternehmen mit potenziellen Nachwuchskräften zu verbinden.
Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Unterschiede zwischen Gen Z und Gen Alpha, sprechen über die Bedeutung von Sinnhaftigkeit, Praktika und echten Erfahrungen und darüber, warum Chancen nicht im Kinderzimmer entstehen.
Eine ehrliche Folge über Unternehmergeist, Ausbildung, Nachwuchsgewinnung und die Frage, wie der Funke bei jungen Menschen überspringt.
Für alle, die die nächste Generation nicht nur verstehen, sondern für sich gewinnen wollen.
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00:00:00: Die junge Generation ist faul, sie will nur noch Work-Life-Balance und sie ist nicht belastbar.
00:00:04: Das hört man gerade ziemlich oft.
00:00:06: Das Problem ist nur über diese Generation wird viel gesprochen aber selten mit ihr.
00:00:11: Heute ist das anders denn meine beiden Gäste gehören selbst zu dieser Generation.
00:00:16: ich übrigens auch.
00:00:18: Max Prokasker und Maximilian Knack revolutionieren nämlich gerade zu be recruiting in Schulen Halten Workshops zu digitalen Mediennutzungen und helfen Unternehmen dabei junge Menschen für die Ausbildung und Arbeit zu gewinnen.
00:00:30: Zu Ihren Kunden gehören mittlerweile Unternehmen wie die Sparkasse, Edeka, Filman, DM, Tesla, Procter & Gamble und auch viele weitere Hidden Champions.
00:00:38: Und heute wollen wir gemeinsam versuchen herauszufinden Wie tickt unsere Generation eigentlich wirklich?
00:00:44: Was Unternehmens verstehen müssen wenn sie junge Menschen gewinnen wollen?
00:00:48: Max, Max!
00:00:49: Schön dass ich heute hier sein
00:00:50: darf.
00:00:51: Danke für Ihre Einladung.
00:00:52: Sehr gerne Zeit.
00:00:53: mal ehrlich jetzt zu Beginn vorne weg eine Frage.
00:00:57: Ihr arbeitet mit Jugendlichen, ihr arbeitet für Jugendliche.
00:01:01: gehört selbst eigentlich und ich ja auch wenn wir noch zu dieser Generation mit dazu seht ihr euch als Teil davon oder schon eher als Übersetzer für die ältere Generationen und für Unternehmen?
00:01:15: Ausgezeichnete Frage.
00:01:18: also.
00:01:19: ich sehe mich als Teil der Generation definitiv Und sogar als jemand, der da vielleicht voranschreitet und was reißen will zusammen mit dieser Generation.
00:01:29: Und zwar mit gebündelten Kräften weil wir wissen wie wir die Welt zu einem besseren Ort machen können und die alten weißen Männer sind es halt nicht mehr.
00:01:40: Gleichzeitig sehen wir uns aber natürlich in der Arbeit, die wir da tun an den Schulen, in den Firmen als Übersetzer um das Generation Verständnis zu verbessern und den Jungen zu sagen, worauf es ankommt.
00:01:55: Und was die Alten vielleicht haben wollen wie sie erfolgreich werden können in ihrer Ausbildung, in ihrer Karriere.
00:02:02: Und gleichzeitig andersrum.
00:02:03: was müssten Ausbilder tun damit ja Sie diese Gen Z besser verstehen und alle alle glücklicher werden lassen können.
00:02:18: Ja, also ich sehe mich ein bisschen mehr als Übersetzer.
00:02:21: Weil ich glaube einen sehr untypischen Weg für meine Generation angeschlagen habe und ich seh es auch oft so dass mich dann die Ausbilder fragen der Unternehmen ja also wie muss sich denn jetzt eigentlich?
00:02:35: Wie reiche ich den jungen Leute und meistens muss ich sagen nicht zu wie ihr's gerade macht aber vielleicht tue ichs wie dir zu bis heute bietet
00:02:48: Was ist denn eure Erfahrung, wo da die größten Hindernisse sind?
00:02:53: Wenn euch jemand fragt was würdet ihr sagen, sind die größte Missverständnisse über junge Menschen.
00:03:02: Dass sie faul sind und nicht arbeiten, das stimmt einfach nicht.
00:03:07: Das sagen auch die Statistiken.
00:03:09: Gerade gehen die Alten alle in Frührente und die Genzi akquert sich den Arsch ab um irgendwie neben dem Studium noch das Leben zu finanzieren in den viel zu teuren Mietwohnungen macht Mini-Jobs, Teilzeitjobs, Werkstudentenjobs und ist es gewillt was zu reißen.
00:03:28: Also dass sie voll sind das ist Quatsch
00:03:32: Aber du musst die anzünden.
00:03:34: also die Genzi will angezündet werden Die will begeistert werden von etwas Und die will für etwas arbeiten was sinnstiftet.
00:03:44: und da unterscheiden sich glaube ich auch die Generation unserer Eltern und jetzt Genzi zum Beispiel grundlegend.
00:03:52: Also die Generation unserer Eltern, die es arbeiten gegangen ist um Geld zu verdienen, um irgendwann mal ein Häusle zu bauen und die Genzi will halt eben Sinn hinter der Arbeit sehen.
00:04:05: Und das glaube ich verstehen auch ganz viele Unternehmen nicht und zünden dadurch nicht stark genug die jungen Leute an.
00:04:13: Ja da sind... Das ist ein ganz großer Punkt auch wie ich meine wir sehen ja momentan schon die Statistiken angesprochen.
00:04:19: Die Burnout-Zahlen machen Platz eins der Arbeitsunfähigkeitsstatistiken aus.
00:04:25: Und natürlich, wo kommt schon eine Erkrankung in den Burnouts?
00:04:28: Wo kommt das her im Angeln der Sinnhaftigkeit?
00:04:31: Das ist natürlich auch was wir da sehen können.
00:04:34: Ihr habt es schon angesprochen und hast gesagt du hast einen ganz untypischen Weg eigentlich für deine Generation genommen.
00:04:41: Was ist dein Weg?
00:04:44: Ja gut Maxi und ich haben uns mit... Und wie alt warst du?
00:04:48: Zwanzig.
00:04:49: Zwarzig, selbstständig gemacht direkt nach der Ausbildung.
00:04:54: Also ihr habt beide auch eine Ausbildung gemacht.
00:04:55: Ja also die Ausbildung haben wir in der Tasche.
00:04:58: aber direkt danach haben wir gesagt okay wir machen uns selbstständigt und gehen an Schulen und halten Vorträge und Workshops rund um das Thema psychische Gesundheit bei jungen Menschen.
00:05:10: weil mein wir haben damit gestartet vor circa fünf Jahren.
00:05:15: Jetzt ist es ein viel größeres Thema, damals war es so ein Thema was eben gerade erst kommt und mal auch in die Medien überhaupt thematisiert wird.
00:05:26: Dem haben wir uns verschrieben.
00:05:28: Das Schwerpunkt merke ich im Zusammenhang mit den sozialen Medien weil wir wissen was macht?
00:05:32: ein exzessiver Social Media-Konsum mit einem und meinem Meinung ganz klar je mehr Zeit die Leute auf Social Media verbringen desto mehr fördert das Depressionen vielleicht auch Burnout, weil alles zu viel ist.
00:05:47: Weil es ständige Reizüberflutung ist und dieses Thema Social Media im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit drehe und Angelpunkt unserer Arbeit und fließt bis heute in die Arbeit mit den Firmen
00:06:00: rein.".
00:06:01: Und das ist dann wenn euch jemand nach eurer Mission oder Vision fragen würde?
00:06:05: Das wäre dann quasi auch Ken.
00:06:07: der Aussage
00:06:11: Also AzubiSole.de ist natürlich dann dazugekommen und da geht es darum, jungen Menschen Zukunftsperspektiven zu eröffnen, ihn mal aufzuzeigen was sie nach der Schule machen können und diese große Frage vielleicht ihnen dazu helfen.
00:06:28: Was mache ich denn jetzt?
00:06:29: Was zum Teufel mache ich dann jetzt nach der schule Diese schwierige frage die sich alle stellen ja und ich glaube Vielleicht das Große Ganze unseres Unternehmens Wie können wir es schaffen, ja jungen Menschen dabei zu helfen eine erfüllende Karriere für Sie zu finden und sie gleichzeitig glücklicher werden zulassen im Leben.
00:06:51: Natürlich die Ausblomungsbetriebe gleichzeitig auf der anderen Seite.
00:06:55: was ist der beste Weg überhaupt um auszubildene zu werben direkt in der Schule?
00:07:01: Und wie genau macht ihr das?
00:07:03: Also wir haben ein Meter Achtzig hohe Stand Displays in Schulen sind bei jetzt knapp dreihundert Schulen.
00:07:10: Ich hoffe, wir dürfen bald hier die Champagnerflaschen öffnen für die Dreihunderte und haben eben diese riesigen Displays direkt in der Aula zum Beispiel sehr präsent wo sich Unternehmen digital mit Videos oder Bildern präsendieren können und dürfen und somit auch gleiche Sprache den Jugendlichen sprechen nämlich Hofformat Video und so auf sich aufmerksam machen können.
00:07:39: Und da können die zum Beispiel auch, also nicht nur dort aber können sie eben auch die jungen Menschen anzünden mit ihr Ideen, mit ihrem Firma, mit ihren Produkten, die Sie herstellen diese Möglichkeit
00:07:54: bieten.
00:07:54: Okay und wann habt Ihr so für Euch gemerkt?
00:07:57: Ihr wollt nicht nur darüber reden sondern tatsächlich auch was verändern.
00:08:02: Also ich meine jetzt, dass junge Menschen für die Arbeit begeistern und für die Zukunft fit machen.
00:08:11: Darüber reden ist das eine aber tatsächlich dann ins Doing zu kommen.
00:08:14: Das ist ja auch das was wir ganz viel erleben, dass an sämtlichen Besprechungsräumen irgendwelche Schlagworte stehen mit Werten und Umgang und wie es zusammen sein soll.
00:08:23: aber dann tatsächlich in die Umsetzung zu kommen... ...ist ja häufig die Schwierigkeit.
00:08:30: Wann habt ihr gemerkt, dass ihr sagt okay da wären wir richtig Bock drauf.
00:08:33: Da wollen wir loslegen?
00:08:38: Ja der Intosiasmus war da als wir es in den Jahr- und Zwanzig gegründet haben.
00:08:42: und wir haben gesagt wenn wir uns selbstständig machen dann auch etwas mit Sinn wo wir die Welt zu einem besseren Ort machen.
00:08:49: Und getrieben von diesem Entosiasmos Getrieben von dieser Sinnhaftigkeit War's denn ein einfaches irgendwie massenhaft Schulen anzurufen und damals mal zu starten und danach aus dem Fundament auch Azubiswelle.de aufzubauen.
00:09:05: Ja, ich glaube wenn du diesen Purpose hast dann fällt es auch leichter richtig das anzupacken und natürlich gehört dann harte Arbeit dazu.
00:09:14: aber es fühlt sich in dem Moment nicht so auslogend an sondern man brennt dann für die Sache.
00:09:19: Und ich denke mir was gibt's krasseres als ja den Karriereweg eines einzelnen Menschen mit zu bestimmen?
00:09:29: Ich finde es immer ein sehr erfüllendes Gefühl, wenn man auch mal das Feedback bekommt.
00:09:34: Hey ich bin total happy mit meiner Ausbildung und ich bin da gerne!
00:09:38: Und ich stehe da auch am Montag morgens gerne in der Firma und arbeite dort.
00:09:45: Das ist natürlich schon etwas sehr Erfüllendes.
00:09:48: Das glaube ich sofort.
00:09:49: also das erlebe ich ja auch immer wieder bei uns dass du dann wirklich auch was bewegen kannst, dass das einen wahnsinnig antreibt.
00:09:54: aber jetzt gab's mit Sicherheit bei euch auch ne Moment wo ihr gedacht habt oh Mann was haben wir uns hier eigentlich eingebrockt?
00:10:02: Ja, also in dieser unternehmerischen Laufbahn habe ich das Gefühl es ist ein ständiges Auf- und Ab.
00:10:10: Es ist du feierst einen Erfolg und am gleichen Tag kriegst noch irgendwie eine negative Nachricht.
00:10:17: Und es ist ständig hoch runter, hoch runter... und auch ständigen Kampf!
00:10:24: Also man muss ständig für seine Sache kämpfen und die auch verteidigen Und es gibt auch keine Routinearbeit, das ist jeden Tag etwas Neues.
00:10:38: Ich finde's cool.
00:10:41: Manchmal ist es natürlich auch so dass ich da einen Tief habe und dann eigentlich sage okay zu einem Scheiß-Tag gibts auch.
00:10:52: Ja glaube ich, also dieses typische Auf und Ab was ja ganz viele auch beschreiben Ihr arbeitet jetzt ja täglich auch mit den Jugendlichen zu tun oder arbeitet für die Jugendliche, um den Zugang zu der Gruppe zu bekommen.
00:11:11: Wie
00:11:12: würdet ihr die Generation in drei Worten beschreiben?
00:11:19: Also ich habe einen Wort.
00:11:21: Okay.
00:11:23: Dann macht er
00:11:25: sinnorientiert.
00:11:35: Ja, sensuchend!
00:11:39: Warum jetzt... also ich hab euch die Fragen vorher nicht geschickt.
00:11:43: Warum habt ihr jetzt Sinn gewählt?
00:11:47: Weil die junge Generation jederzeit, weil fast allen was sie tut denkt hat es jetzt einen verfolgt ist ein höherem Sinn.
00:11:57: Also ich finde auch die jungen Generation unglaublich empathisch.
00:12:00: Die denkt sich auch schadig.
00:12:02: mit meiner Arbeit, die ich jetzt verrichte fähigt jemand anderen und das finde ich schon bewundernswert und finde ich auch gut So wie es ist.
00:12:17: Weltverbesserer, würde ich vielleicht noch sagen und das siehst du einfach bei der Genzi Und weißt du?
00:12:25: Das ist auch die letzte Generation die noch ein Leben erlebt hat ohne vollständiges Abtauchen in die digitale Welt.
00:12:34: Ich sehe jetzt in den Schulen was Generation Alpha ausmacht.
00:12:37: Wo ist der große Unterschied zwischen Genzi und Genalpha Geboren in dieser Welt wo wirklich du den ganzen Tag am Handy verbringen kannst.
00:12:47: Bei Jen sie war es zumindest in diesem ganz jungen Alter noch nicht so üblich, ja nicht den ganzen tag am Handy zu sein.
00:12:55: und Jen Alpha da gibt's KI, da gibts Handys überall Smartphones Tablets und du siehst das in den Grundschulen schon bei... bei den kleinen Kindern, dass sie einfach viel Zeit am Handy verbringen.
00:13:09: Natürlich hängt es stark von den Eltern ab aber die werden noch viel mehr geprägt sein von Social Media und haben eben diese andere Seite dieses krasse Offline-Leben wo man sich irgendwie am Bolzplatz getroffen hat.
00:13:23: Die haben diesen Gegensatz nicht mehr erlebt.
00:13:29: Und ja ich bin gespannt wie die Jen Alpha so sein wird vom Wie sie sich so verhalten und was da als nächste Generation auf uns zukommt.
00:13:44: Was ist denn, was die jungen Menschen dann heute manchmal über Sinn gesprochen?
00:13:48: Aber was ist es denn, dass Sie noch abseits davon auch beschäftigt?
00:13:55: Also denkt das Gleiche, was uns alle auch beschäftigen.
00:14:00: Steigende Preise.
00:14:01: jetzt gerade wo wir ein Podcast aufnehmen sind ja die Spritpreise utopisch.
00:14:08: Ich habe auch ein bisschen das Gefühl, dass man sich durch eigene Arbeit nicht mehr das leisten kann was ich unsere Eltern leisten konnten.
00:14:14: Beispiel Auskauf.
00:14:19: Das ist ja fast schon... Da muss man schon typische Gehälter verdienen und sagt jetzt kann man sich vernünftigen Haus finanzieren.
00:14:26: Und natürlich die ganzen Krisen auf der Welt Klimakrise sind immer noch sehr präsent momentan interessiert zu wiederkeilen aber es kommt trotzdem auf uns zu und kommt immer näher Ist ja schon präsent, ist ja schon da.
00:14:44: Und dann natürlich die Kriege auf der Welt lassen eigentlich nicht locker.
00:14:48: Man hat das Gefühl alle werden irre und schießen wieder drauf los.
00:14:56: Das verunsichert natürlich total.
00:14:59: Wir
00:14:59: hatten ja schon mal einen kalten Krieg in den neunzigern.
00:15:04: Da haben wir noch nicht gelebt.
00:15:05: aber was ich immer höre wenn man sich so mit anderen unterhält mit älteren die das erlebt haben in der Zeit Da war die Wahrnehmung trotzdem nicht so krass, obwohl die Tuesday Clock ja wirklich eins vor zwölf war mit der Kuba-Krise und so.
00:15:20: Nur der große Unterschied ist halt dass wir heute alles jederzeit mitbekommen.
00:15:25: Wir haben ja quasi ausser.
00:15:27: wir entscheiden uns ganz bewusst und ganz radikal dazu digital detox zu machen.
00:15:32: Wir kriegen alles mit, wenn wir ein normales Leben führen.
00:15:34: Und zwar rund um die Uhr immer wieder und wieder... ...und so kommt natürlich der Eindruck das die ganze Welt dem Bach runter geht.
00:15:41: Ich glaube was der Generation, was den Menschen in unserem Alter fehlt und woran ich auch zweifle ist so die Frage Kann ich es mit meiner eigenen Leistung schaffen eine bessere Zukunft zu haben?
00:15:59: Es ist da die Möglichkeit dass wir dass es uns in Zukunft besser geht.
00:16:08: Ja, da kommt ja ganz stark wieder dieser Sinnfaktor durch und ich habe mal den Spruch gehört wer Leistung will muss ihn bieten.
00:16:16: also das spiegelt dann so wie eure Einschätzung jetzt auch ist unsere Generation glaube ich ganz stark wider und das erlebe ich immer wieder.
00:16:26: wenn wir mit mit Unternehmen zusammen sind, das dann Sinn.
00:16:31: was ist das?
00:16:33: Wo kommt es her und warum?
00:16:34: ist es vielleicht auch wichtig sich darum zu kümmern.
00:16:36: Und
00:16:38: durch eben diese ständige Verfügbarkeit von allen möglichen Informationen wird natürlich schon die Frage danach wofür und weshalb und warum nochmal eine ganz andere.
00:16:51: Wo sagt ihr dass das unterschätzen die älteren Generationen massiv
00:16:59: An der Jüngerin?
00:17:00: Ja, genau.
00:17:03: Also ich glaube wir sind deutlich konstruktiver als die ältere Generationen und viel teamfähiger.
00:17:15: also ich glaub das ist auch eine der größten Stärken wie jeder weiß was sein Aufgabenbereich ist.
00:17:24: und dann wird zusammen angepackt Und dann wird auch zusammengesetzt und wenn ein Problem auftritt, dann hockt man sich zusammen und findet schnell eine gute Lösung dieses Problem.
00:17:37: Und da geht es dann wenig um Ego oder um Position oder irgendwas sondern um die beste Lösung.
00:17:43: Und das ist was ich bei meiner Generität zu meinen Eltern vielleicht zieht ihr jetzt aber alle sie nicht allen natürlich so.
00:17:49: Ich will ja jetzt nicht sagen dass da alles so sind.
00:17:56: Ich sehe dann oft so, ja gut aber ich bin ja hier der Vorgesetzte und wenn ich sage wir gehen den Weg A. Dann geben wir den Weg a und ich glaube bei der Genset wird sowas nicht mehr in der Form geben.
00:18:07: Da geht es darum wer hat die beste Idee?
00:18:10: Und der gewinnt oder diesen Weg geht man da.
00:18:13: Und ich glaube auch das vorgesetzt.
00:18:15: also wenn die Gensi in des Alterkonsentmal wo wirklich Rheinweiß dann noch vorgesetzt sind Unternehmen sind dass es da diese Hierarchien, wie sie damals bestanden gar nicht mehr so da sind und das ist ihnen gar nicht mir so gibt.
00:18:30: Das dann auf den Tisch gehauen wird und sagt ja komm wir machen's jetzt so und so sondern eben das ein Miteinander ist ein gemeinsamer Entscheidungsprozess um Gemeinsames vorangehen und das schafft natürlich eine ganz andere Innovationskraft als die Generation sofort.
00:18:48: okay Was darf unsere Generation von der älteren Generation lernen?
00:18:57: Das ist schon auch wichtig, hart zu arbeiten.
00:19:02: Wenn man dann irgendwas gefunden hat wo der Sinn vielleicht da ist und ja das es sich lohnt sich so bemühen Zeit zu investieren und Muse in Pioniergeist zu stecken weil letztlich der Pioniere ist einfach Ja, sich lohnt und das auf jeden Fall sich auszahlt.
00:19:30: Weißt du was?
00:19:31: Ich bewundere eine Generation meiner Eltern.
00:19:34: ist dieses langfristige Denken
00:19:37: also
00:19:39: die sind viele mit sechzehnten.
00:19:41: dann haben angefangen auch wieder Ausbildungen zu machen Und sind so in die Arbeitswelt gekommen.
00:19:45: und haben sie gedacht wenn ich mir dreißigmal fördert werde ist es gut heutzutage?
00:19:51: Diese Gedanke ist in unserer Generation, kann ich.
00:19:53: Also am liebsten will man Influencer sein und nach zwei Monaten schon das große Geld verdienen.
00:19:59: Und nicht Stück für Stück immer besser werden an dem, woran man gerade arbeitet.
00:20:07: Ich glaube dass dieses langfristige Durchhaltevermögen mal wirklich sich an etwas festzupeisen und daran immer wieder auch zu scheitern und dann aber trotzdem weiterzumachen Eine Qualität der älteren Generation, da kann sich unsere Generation eine Scheibe abscheinen.
00:20:27: Ja das glaube ich auch!
00:20:33: Ich muss jetzt nochmal darauf zurückkommen.
00:20:34: wie war es für euch?
00:20:37: Diese Sind-Frage.
00:20:38: Du warst so gut, hättet ihr ihn wirklich?
00:20:42: Es ist eine sehr klassische Podcast.
00:20:45: Ich muss jetzt noch mal darauf zurückkommen.
00:20:47: Aber du bist in Marcos Land.
00:20:48: Ich wollte
00:20:49: gerade sagen, dass ich zu Marcos lande, gerade im Hof.
00:20:52: Du musstest es jetzt einfach noch so verschachtete Setzen machen mit ganz vielen Nebensetzen.
00:20:57: Ich
00:20:57: hab das deine Kolumne gelesen.
00:21:01: In der Süddeutschen
00:21:02: Zeitung!
00:21:05: Weil es mich einfach interessiert.
00:21:07: und ich meine, diese Sinnhaftigkeit ist ja bei uns auch einer der fünf Erfolgsfaktoren für Gewinnenteams.
00:21:13: Wir brauchen verschiedene Zugänge und die Sinnhaftlichkeit ist einer davon.
00:21:18: Habt ihr eine Tode, ein Tool oder einen Weg wo ihr sagt das ist eine Möglichkeit zu seiner eigenen Sinnhaftigkeitszukommen?
00:21:28: Weil ihr sagt Das ist das was die Jugendlichen bewegt dass es das wo's in Zukunft auch hingehen wird Jetzt ist es ja aber ein wahnsinnig sperriger Begriff oder irgendwie einen Zugang dazu zu bekommen, zu diesem Thema Purpose.
00:21:46: Die Werte und die Sinnhaftigkeit, wofür stehen wir?
00:21:48: Warum machen wir das?
00:21:50: Und das habt ihr ja selber auch beschrieben, dass wenn man das hat – und das empfinde ich genauso – dann gibt das wahnsinn nicht viel Antrieb!
00:21:57: Aber die
00:21:58: Beobachtung hat ja zumindest in meinem Umfeld jetzt auch gezeigt, dass viele gar nicht so richtig haben.
00:22:05: Habt ihr da einen Weg, habt ihr da eine Möglichkeit?
00:22:08: Ein Tool?
00:22:09: wie auch immer wo ihr sagt das es so kann's gelingen dass man dorthin kommt.
00:22:16: Ja ich glaube dann müssen wir eintauchen in dieses Thema mit dem ich mich intensiv beschäftige und das heißt Digital Detox.
00:22:25: Ich sehe einfach dass lange Weile heutzutage nicht mehr zugelassen werden können.
00:22:31: Und wenn wir natürlich ständig unter Dauerbeschallung sind und die ganze Zeit Informationen aufnehmen und so, wie soll der Mensch dann jemals überlegen was in ihm ist?
00:22:41: Was innen ist.
00:22:44: Ich glaube diese Suche nach dem Sinn und nach dem was einem vielleicht Spaß macht
00:22:49: usw.,
00:22:50: das kann nur von innen heraus kommen.
00:22:53: Anders geht es nicht!
00:22:54: Wenn ich jetzt aber die ganze zeit Reize voraus habe, dann kann niemals das Innere aufblühen.
00:22:59: Das heißt, ich muss mir die Zeit nehmen und finde so was dann vielleicht wenn ich vier Stunden auf die Blumenwiese schaue.
00:23:06: Oder wenn ich drei Tage durch den Wald wandere und vielleicht einfach mal das Handy währenddessen ausschalte Und dann kommen tiefgreifende Erkenntnisse.
00:23:17: Also es ist gar nicht so schwer.
00:23:19: Genau wir müssen nur einmal das Handy weglassen und uns ein bisschen von dem ganzen Reizen im XX Jahrhundert abkoppeln
00:23:30: Einfachste dorthin zu kommen, einfach so sagen ich pack das Handy weg.
00:23:34: Also auf Teufel kommt raus wird es auch nichts glaube ich.
00:23:38: Man kann jetzt nicht mit der Erwartung hingehen So das mache ich jetzt und dann kommen mir alle genialen Ideen und ich mach Business usw.
00:23:47: Aber ich glaub dass es einfach im Laufe des Lebens kommt wenn man immer wieder zulässt sich die Zeit für sich zu nehmen Und die zeit für sich braucht's auch.
00:23:56: also wenn man ehrlich ist Wenn wir dann auch, als wir gegründet haben gesagt Wir setzen jetzt den vollen Fokus da rein und haben uns davor auch Als wir noch im hamsterrad waren mit irgendwie Ausbildung Arbeit usw.
00:24:11: Haben wir uns täglich die zeit genommen uns abends halt zu treffen oder per zoom zusammenzuschalten Um dann zu überlegen um zu brainstormen und zwar ohne ablenkung Und dann sind wir langsam auf die ideen gekommen.
00:24:24: Also ihr hattet gar nicht die konkrete idee so genau euch ist es wie vom Blitzschlag getroffen und das machen wir jetzt, sondern ihr habt gesagt ihr wollt was machen aber habt noch gar nicht so genau gewusst was eigentlich.
00:24:34: Und dann habt ihr euch abends nach der
00:24:35: Arbeit
00:24:36: noch Versumen zusammengeschaltet und habt überlegt hey was können wir machen?
00:24:41: So war es und am nächsten Tag haben wir das auch nur ermitteln können weil wir etwas getan haben.
00:24:49: Wir haben die ganze Zeit zu Hause im damals noch Kinderzimmer gehockt ja da fliegt dir nichts zu.
00:24:56: Also dann kommst du auch nicht auf irgendwas.
00:24:59: Da kommst Du auch nicht den zukünftigen Berufswunsch, weil Fakt ist ja auch wenn wir in der Schule sind zu wirklich einen Skill die in die Arbeitswelt braucht haben wir noch nicht.
00:25:11: also wir können irgendwelche Kurven berechnen oder was auch immer.
00:25:14: Wenn Du nicht gerade Mathematiker werden willst braucht es kein Mensch mehr und vor allem in Zeiten von KI Was brauchst Du noch?
00:25:24: Was die Schule lehrt?
00:25:26: Also relativ wenig zu die Basics natürlich.
00:25:29: Aber wenn es dann weitergeht, wird schon dunner und wir müssen einfach mal... also ich glaube unsere Generationen muss man ein bisschen aus dem Kinderzimmer raus das Handy weglegen, meinen Praktikum machen weil man sagt okay ich könnte mir vorstellen das so nass zu tun macht doch mein Praktikum schaust du doch mal an investiere mal eine Woche deiner Freizeit und dann weißt Du auch ziemlich schnell meistens nach den ersten zwei Tagen ist es was für mich oder nicht?
00:25:56: Und nur so kannst du es dann auch herausfinden.
00:26:00: Du musst etwas tun, du musst mit irgendwas starten.
00:26:03: Es wird aber nicht besser wenn du dann sagst mir fällt jetzt nichts ein und ja jetzt gehe ich auf die FOSS nach der Realschule oder so Ja dann wirst du auch in den nächsten zwei drei Jahren FOSS nicht herausfinden was dir liegt.
00:26:15: das würde dich nicht zufliegen.
00:26:16: Du musst schon etwas tun und wie gesagt sei es eine Praktikung.
00:26:22: Der Vater nimmt einfach mit auf die Arbeit und zeigt mal, was mache ich einen ganzen Tag?
00:26:27: Und wenn man das versteht und sieht dann kann auch so ein Funke überhaupt erst einmal überspringen.
00:26:35: Ja also es ist schon auch Learning by Doing und ich glaube der Erfolg kommt zwischen diesen beiden Zuständen.
00:26:41: erst zu lassen dass man Zeit für sich hat aber dann eben auch etwas tun um herauszufinden wie's funktioniert und ob's funktioniert usw.
00:26:50: Ich meine... Das ist wahnsinnig wichtig.
00:26:54: Spannend wird es jetzt ja das ganze zu übersetzen und diese PS dann auch letztendlich auf die Straße zu bringen.
00:26:59: Und häufig höre ich in Gesprächen mit Unternehmen zusammen, wir tun uns im Nachwuchs schwierig, wir finden keine Azubis.
00:27:07: Habt ihr eine Erklärung woran das liegen könnte?
00:27:10: Wenn doch eigentlich wir sinnsuchend sind dass wir dann trotzdem diese Diskrepanz haben zwischen Ich finde keine guten Arbeitsplätze und die Unternehmen sagen sie finden keinen guten Azubi mehr.
00:27:25: Ich glaube, das liegt in der Art und Weise wie Unternehmen rekrutieren momentan.
00:27:31: Vor allem junge Menschen rekrutierend wollen und es ist halt einfach noch mit einer Denkweise die hat vor zwanzig Jahren, dreißig jahren gut funktioniert jetzt aber halt nicht mehr.
00:27:43: also es reicht einfach nicht aus eine kreative Seite hinzuschreiben.
00:27:48: ich such Industrie, kaufe Leute und Werkzeugmechaniker Und ja, übrigens der Benefit ist anstatt... ...vielundzwanzig Tage Urlaub, dreißig Tage.
00:27:59: Am enden Tag ist das alles nett.
00:28:01: Das sind kurzfristige Faktoren die kurzfristigen Motivation schaffen beim Schüler.
00:28:06: aber das ist nichts weshalb sich der Schüler dann einen Sinn suchen.
00:28:10: Der Schüler sich für das Unternehmen entscheidet weil er mehr Urlaub bekommt oder weil er hundert Euro mehr Gehalt bekommt.
00:28:17: Das ist nicht der Keyfaktor.
00:28:18: Das heißt ich muss mir mal überlegen als Unternehmer Okay, was produziere ich denn?
00:28:24: Und warum ist das Produkt, welches Produktier cool und warum hilft es wiederum anderen Leuten?
00:28:30: oder wie du's so schön in deinem letzten Podcast erzählt hast.
00:28:36: Ich bin ein kleines Zahnrädchen in einem großen Getriebe.
00:28:39: Es wäre aber auch mal sinnvoll, das Getrieben zu erklären.
00:28:41: Ja,
00:28:42: definitiv!
00:28:44: Das macht halt so gut wie kein Unternehmen und das ist etwas wo bei wir Unternehmen unterstützen.
00:28:52: Stell dir mal raus, was machst du eigentlich?
00:28:55: Beispiel Logistiker.
00:28:57: Du hast eine Spedition.
00:29:00: Dann erklär doch welche Produkte du transportierst.
00:29:02: Das ist ja kein Geheimnis.
00:29:03: Das darfst du erzählen.
00:29:05: und erkläre bitte auch warum du das Thema Logistik vielleicht anders denken möchtest und umweltschonender sein möchtes als andere Und warum du deswegen etwas Positives für die Welt machst.
00:29:23: Du veränderst nicht die Welt grundlegend.
00:29:26: Aber du hast einen gewissen Platz in deiner Branche und du bist etwas Gutes, aber erzählst doch... Weil am Ende des Tages interessiert es niemanden, ob du jetzt mehr Urlaubstage oder mehr Gehalt bekommst.
00:29:39: Das ist alles nett!
00:29:41: Aber du wirklich dieses Keyfeature musst du gucken.
00:29:45: Ja ich habe das also dieses Key Feature.
00:29:48: Ich weiß von zwei Beispielen, das eine ist bei Boeing in der größten Produktionshalle der Welt.
00:29:54: Steht ganz fett innen drin, dreißig mal fünfzig Meter steht Boeing Building a Legend.
00:29:59: Kann man sich natürlich darüber streiten ob es Boeing geschafft hat jetzt mit den skandalenden Legende zu werden.
00:30:04: und das zweite ist aber zu sagen Harley Davidson wie Seller Dream the bike is for free also quasi genau das gleiche.
00:30:12: wir verkaufen einen Traum und das Motorrad kriegste kostenfrei dazu und dessen doch glaube ich dann so die Dinge ... wo wir uns in der Zukunft mehr dahin bewegen müssen, zu sagen... Wir kriegen das was wir machen und diesen Spirit.
00:30:26: Und die Sinnhaftigkeit auch dann auch in die Kommunikation und in den Transport nach außen
00:30:32: oder?
00:30:34: Das möchte ich noch dazu sagen.
00:30:36: es liegt natürlich schon ein Stück weit an dieser Jensi weil die komplett anders ist.
00:30:41: Die Betriebe beißen sich die Zähne aus, daran die zu erreichen.
00:30:46: Was ist anders?
00:30:47: Zum ersten Mal verbringen Menschen ein Großteil ihres Lebens irgendwie damit auf Smartphone zu schauen und auf Social Media die Zeit zu verbringen und so.
00:30:55: Und natürlich ticken diese Menschen dann auch völlig anders!
00:30:58: Wenn jetzt einen Betrieb eine Ad auf Social media schaltet... In dieser Welt wo man mit Millionen fantastischen Reels konkurriert, dann ist das so ein bisschen als würde ich jetzt eine Nadel im Heuhaufen platzieren und darauf hoffen dass die der künftige Azubi findet.
00:31:16: und deswegen braucht es eine diversifiziertere Strategie im Recruiting, wo ich die Leute abholen kann.
00:31:23: Und das ist eben nicht nur auf Social Media.
00:31:24: Es ist ein Irreglaube, dass heutzutage alles über Social Media geht weil auf Social media kannst du fast nicht mehr auffallen wie gesagt, du konkurrierst mit Katzenvideos, mit überragenden Videos von irgendwelchen Influencern und so... Das ist alles überladen!
00:31:38: Dann kommt in diesem Social-Media-Zeitalter alles wo man irgendwie anders wirbt, wo man besonders wirbt Besonders heraus.
00:31:46: Also das sticht einfach heraus?
00:31:49: Ja, glaube ich!
00:31:50: Das meine ich ja selber auch, dass das Social Media Spiel eine ganz eigene Wissenschaft für sich ist.
00:31:58: Aber gut... Ich will jetzt noch mal zu euch als Team drauf kommen und ihr habt ja jetzt auch ordentlich gewachsen.
00:32:09: Habt jetzt ein kleines Team hinter euch aufgebaut.
00:32:14: Wie wichtig Ist für euch da der Sinn innerhalb des Teams und wird er auch kommuniziert?
00:32:22: Da müssen wir den CPO fragen.
00:32:25: Da halte ich mich raus!
00:32:29: Ja, also was schon ganz entscheidend ist... Ich habe The Big Five for Life von John Strahlecki gelesen.
00:32:36: Ein bekanntes Buch.
00:32:37: Der hat viele tolle Bücher geschrieben und in dem Buch geht es ja darum wie der Zweck des Unternehmens matcht mit dem Zweck ... des Lebens mit dem Zweck der einzelnen Personen.
00:32:52: Und da sind wir wieder bei diesem Thema Sinn und er beschreibt es ja so, dass wenn dieses Matching da ist... dann hat man überragende Mitarbeiter.
00:33:01: Dann werden die alles dafür tun und dann kommt's auch gar nicht mehr so aufs Geld an.
00:33:08: Ich denke auch wir, wenn ich ehrlich bin könnten da mehr tun!
00:33:11: Weil wie ist das im Alltag?
00:33:12: Man beschäftigt sich halt die ganze Zeit mit den täglichen Do-ings, man ist in seinem eigenen Tunnel Und ich habe jetzt angefangen, halt Workshops zu halten wo es so ein bisschen um die Persönlichkeiten der einzelnen Mitarbeiter geht und wir quasi die Kommunikation intern verbessern.
00:33:27: Damit man versteht wie ticken die anderen, wie ticke ich selbst?
00:33:30: Und wie können wir als Team besser zusammenarbeiten?
00:33:32: Zu einem Green-Team werden quasi oder zu einem Gewinnerteam.
00:33:36: Ja genau richtig!
00:33:38: Genau.
00:33:41: Ich sehe es so dass wir noch einen Workshop brauchen Wo es darum geht, mal klar zu kommunizieren.
00:33:47: Was ist der Zweck des Unternehmens?
00:33:49: Und wo ist das Matching mit dem jeweiligen Mitarbeiter?
00:33:53: Weil ich glaube schon dass wir gerade sehr stärken orientiert arbeiten.
00:33:55: Jeder macht das was er gut kann, wo er irgendwie genau reinpasst in diese Stelle.
00:33:59: Ich meine jetzt sind wir ein Team aus mit uns elf Leuten.
00:34:02: Es ist alles noch überschaubar Aber trotzdem, ich glaub das haben wir hinbekommen und Jetzt wäre auch unsere Aufgabe.
00:34:09: Ich bin da ehrlich Noch mehr zu kommunikieren.
00:34:13: Sinn des Ganzen, was wir hier tun.
00:34:15: Und es ist eben nicht nur irgendwie Anzeigen zu verkaufen in den Schulen auf irgendwelchen Displays sondern das ist ganze Karrieren einschlagen zu lassen also den Schülern die Idee zu pflanzen in den jungen Jahren.
00:34:32: Was könnte ich vielleicht nach der Schule machen und wo verläuft meine Karriere hin?
00:34:37: Ich bin mir sicher dass die Vertriebler, die wir haben, das nicht mehr täglich denken und leben Sondern die Verkaufen anzeigten auf den Monitoren.
00:34:45: Aber es geht um viel, viel mehr und wenn wir das jetzt noch bei dem Vertriebler einpflanzen, dass wir wiederum bei Schülern ganze Karrieren einpflanzen dann verkaufen die vielleicht viel besser.
00:34:56: Das machen mir noch!
00:35:00: Und
00:35:01: du hast gesagt... Nimm uns mal mit, lass uns mal hinter dir die Kulissen blicken.
00:35:06: wie macht ihr das konkret?
00:35:08: Also du hast jetzt gesagt ihr macht Workshops Stellt ihr dann nach Persönlichkeit ein.
00:35:13: oder wie macht ihr das?
00:35:16: Sagt ihr, dass fehlt uns noch und sucht da speziell danach.
00:35:20: Wie macht ihr es?
00:35:21: Also was wir auf jeden Fall immer machen ist eben... Wir stellen jetzt niemanden ein um die Stelle zu besetzen davon halte ich überhaupt nichts sondern wir stellen wirklich nur Leute ein wo wir wissen die Person brennt.
00:35:40: Also ich will Leute, die sagen, ich habe total Bock darauf.
00:35:44: Wenn jemand zu mir kommt ins Behördensgespräch und sagt, ich will nur Geld verdienen, dann breche ich es ab!
00:35:49: Das ist auch schon passiert.
00:35:50: Da hab' ich nach allem gesagt okay sorry, ich glaube es matcht nicht.
00:35:55: Und das ist ganz ganz wichtig... ...und dann muss der Job zur Person passen und zur Persönlichkeit.
00:36:06: Wir haben zum Beispiel jetzt hier unseren Stöffer, der macht die ganze Technik Das ist eher eine introvertierte Person und denen geben wir auch keine Aufgaben, dass er jetzt groß akquigieren muss oder telefonieren muss.
00:36:20: Sondern der darf im Hintergrund die Strippen ziehen und Systeme etablieren und sich ganz komplex in technischen Problemen widmen.
00:36:28: Und darin ist der Bombe das ist sein Ding.
00:36:31: Es ist etwas was ich nicht kann.
00:36:33: Ich habe die Kapazität nicht Und ich bin halt eher so der, der gut quatschen kann und oftmals auch mit den Kunden auf einen Nennern kommt.
00:36:43: Das ist dann das was ich mache!
00:36:47: Genauso haben wir das ganze Team aufgebaut.
00:36:48: Ich glaube deswegen harmoniert es bei uns auch so gut weil wir direkt im Bewährungsgespräch ermitteln wollen, passt dieser Persönlichkeitstyp eigentlich zu der Stelle die wir offen haben?
00:37:03: Unbrennt die Person also hat sie da richtig Bock drauf.
00:37:06: Also es ist euch eigentlich eher wichtiger, dass ihr sagt... ...die Motivation und die Passion ist da für die Sache.
00:37:15: Und gar nicht so sehr die Qualifikation oder die Erfahrung, die vielleicht schon jemand mitbringt?
00:37:21: Ja also wir haben nur fachfremde Leute.
00:37:24: Wir haben glaube ich einen der wirklich qualifikationsmäßig reinpasst und der Rest ist fachbremd.
00:37:30: Es ist völlig scheißegal als Unternehmen, die klar es gibt Es gibt Positionen, wo man wirklich eine Ausbildungsstudium darin braucht, explizit.
00:37:40: Aber meine Erfahrung ist wenn die Leute brennen und Bock haben und auch einigermaßen smart sind dann lernen sie schnell und outperformen immer den der sich jetzt aus seinen damaligen Errungenschaften ausruht und sagt ja also vor zehn Jahren aber ich jetzt hier zum Beispiel der geistige Verkäufer bei der Firma XY Und der sich dann schon so positioniert im Bewerbungsgespräch, muss ich sagen brauche ich nicht.
00:38:08: Ich brauch den, der sagt hey ich hab da total Lust drauf, ich weiß ich habe die Qualifikation und ich aber ich geb richtig Gas, darauf könnt ihr euch verlassen.
00:38:17: Wo ich das wirklich spüre sind die Leute, die halt die anderen immer auch performen.
00:38:24: Was macht für euch jetzt ein echtes Gewinnerteam aus?
00:38:37: Ein Gewinner-Team ist einfach wenn alle wissen man sitzt in einem Boot oder auf einem Schiff und man steuert halt das eine Ziel an.
00:38:46: Und alle versuchen zusammen zu diesem Ziel zu kommen, mit allen Risiken und allen Chancen.
00:38:53: also das Boot kann oder das Schiff kann sinken, kann komplett ändern es kann ne Mäuterei geben Es kann halt Unstimmigkeiten innerhalb vom Team auf dem Schiff geben.
00:39:06: aber im besten Fall nimmt man das alles in Kauf und auch alle Probleme die da entstehen Und am Schluss hat man es dann vielleicht geschafft, am Ende.
00:39:18: Man freut sich einfach und ist für mich da ein Gewinnerteam!
00:39:22: Was ist für dich denn
00:39:25: ein Gewinnerteam?
00:39:26: Na ja gut ich meine das Gewinnerteam so wie wir... Das ist genau diese Sperrigkeit, dass wir nicht genau wissen in diesen weichen Faktoren, die können wir handhaben.
00:39:37: Wir haben für uns rausgefunden und das hat auch die Erfahrung gezeigt Hier fünf verschiedene Faktoren brauchen für ein Gewinnerteam.
00:39:45: Und das sind auch mit Riesenstudien bei Google und bei Meta ist es belegt worden, dass die Teams, die dort besser waren als andere einfach diese fünf Faktoren hatten.
00:39:53: also nicht aus der Luft gegriffen sondern deswegen sind da auch diese Unternehmen dort wo sie sind weil die teams halt dementsprechend so performen.
00:40:00: und das erste was wir brauchen eine psychologische Sicherheit.
00:40:03: Also ich muss mich irgendwie wohlfühlen in dem Team.
00:40:05: will ich überhaupt auf dem gleichen Schiff sitzen wie alle anderen auch?
00:40:08: oder muss ich Angst haben, dass eben genau die Mäuterei passiert.
00:40:12: Da muss ich sagen naja... Ich will nicht nur auf dem Ozean unterwegs sein sondern ich will auch schon irgendwo ein Ziel haben und da ankommen.
00:40:19: also wir brauchen eine Leistungsorientierung.
00:40:21: Das muss mir klar sein.
00:40:23: was ist überhaupt meine Rolle hier auf dem Schiff?
00:40:25: Bin ich der Matrose?
00:40:26: bin ich das Steuermann?
00:40:28: bin ich fürs Essen zuständig?
00:40:30: muss ich Stack schrubben oder was ist was ist meine Aufgabe?
00:40:33: und wie laufen die Prozesse hier ab?
00:40:35: Das vierte ist habe ich einen Sinn?
00:40:38: Also sehe ich da drin, das ist ja passend der Spruch dazu.
00:40:42: Wenn du einen Schiff bauen willst lern den Männern nicht wie ein Boot gebaut wird sondern läre ihn.
00:40:45: die Sehnsucht nach dem Meer also quasi auch hier passen da dazu.
00:40:50: und das letzte ist mir muss natürlich klar sein welchen Job den ich hier mache wie beeinflusst er alle anderen auch?
00:40:57: Und wie beeinflusste unser Ziel?
00:40:59: Also wenn ich weiß ich muss die Segel hissen dann ist mir klar, wenn ich die segeln nicht hisse dann kommen wir nicht zu unserem Ziel voran.
00:41:06: Also quasi auch dazu wissen, welches Zahnrad bin ich da und wie funktioniert die gesamte Maschinerie.
00:41:11: Und ich glaube wenn wir diese fünf Faktoren haben dann sind wir auf einem ganz guten Weg zu einem Gewinner Team.
00:41:17: Das ist das für mich ein Gewinner-Team Wenn wir es jetzt mal sehr systematisch untergebrochen betrachten oder händelbar sehen.
00:41:27: Ich find's vor allem cool, wie viel Boteinologien du kennst.
00:41:32: Das
00:41:33: war jetzt so ein schönes Beispiel für dich.
00:41:34: Ist ja komplett eingestehen.
00:41:35: Ja
00:41:36: voll, da hab ich richtig mitgenommen.
00:41:38: Wir kommen langsam zum Ende.
00:41:42: Wo sagt ihr das unterscheidet euch beide am meisten?
00:41:53: Ich würde sagen, ich bin mehr Dichter und Denker... ...und Max ist mehr Macher!
00:42:00: Ich bin Philosoph und Max ist Strategie Und das mag sich verrückt anhören, aber ich glaube diese Kombination aus Beilem Realismus und gleichzeitig dieses... Diese große Suche nach dem wie kann ich die Welt zu einem besseren Ort machen?
00:42:23: Hat uns da hingebracht wo wir heute stehen.
00:42:27: Wo habt ihr die größte Gemeinsamkeit?
00:42:31: Ich glaub
00:42:33: Wir haben einen sehr gleichen Wertekompass, also wie ich es von der sehr identisch bezeichnen bei uns Und wir haben hohes Maß an Loyalität untereinander.
00:42:44: Also der Maxi ist der, den ich da auch mit am meisten vertraue bei solchen Themen und wo ich ihm blindes Vertrauen habe.
00:42:54: Und das ist so etwas was man wirklich ja zu sehr... also wirklich blindes vertrauen und zu sehr helpenig Menschen.
00:42:59: Und vielleicht zu seiner Familie aber zu so richtig externen Menschen ist es oftmals schwer und dafür bin ich sehr dankbar dass das so bei uns ist.
00:43:10: Ja, das geht mir auch so.
00:43:14: Es ist eigentlich krass dass wir uns kennengelernt haben weil ja es ist vielleicht auch was höheres Schicksal oder was auch immer.
00:43:22: Versteh' ich, versteh'.
00:43:25: Also jeweils ihr wisst an euch... Was würdet ihr euren zehn Jahre jüngeren nicht sagen?
00:43:34: Welchen Hinweis welchen Tipp?
00:43:36: Als er später Henry zuspätzt die Familie.
00:43:38: Das ist sehr philosophisch heute!
00:43:39: Das ist krass.
00:43:42: Ich würde sagen zieht durch, gebt niemals auf und egal welche Steine die in den Weg gelegt werden ja.
00:43:54: Zieh durch also halst aus und mach weiter.
00:44:02: Maxi?
00:44:03: Ich würde ihm sagen du wirst das schon schaffen Du wirst erfolgreich werden Und gib nicht auf selbst wenn es mal richtig hart wird und du vielleicht die Hoffnung und den Glauben an dich verlierst, weil selbst wenn du in diesem Tal wieder bist wozu es kommen wird im Leben.
00:44:25: dann gibt's auch wieder einen Berg nach dem Tal.
00:44:29: Und es wird alles gut!
00:44:32: Das ist doch ein hervorragendes Schlusswort von euch beiden.
00:44:37: Vielen Dank Jungs dass ich heute hier sein durfte das wir gemeinsam mit dem Podcast aufgenommen haben.
00:44:41: Ich wünsche euch wenn wer kennt ja schon bisschen länger Aber ich wünsche euch trotzdem weiterhin ganz, ganz viel Erfolg.
00:44:48: Auf eurem Weg bin ich sehr, sehr spannend was ihr macht und vielen Dank, dass ihr dabei wart!
00:44:54: Sehr gerne, danke für die Anladung und das gebe ich nur zurück.
00:44:58: Viel Erfolg euch!
00:44:59: Danke!
00:45:00: Ich fand es krass, hat mir sehr viel Spaß gemacht also... Ja?
00:45:04: Vielen Dank und auch dir alles Gute!
00:45:06: Danke, danke Männer!
00:45:07: Ciao, ciao und danke fürs Zuhören!
00:45:08: Tschüss!
00:45:10: Servus.
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