013 - Was bedeutet Haltung im Familienunternehmen?
Shownotes
Die Geschichte von suprima GmbH beginnt mit drei Frauen, die in einer Zeit Verantwortung übernahmen, in der Unternehmertum für Frauen alles andere als selbstverständlich war. Mit Mut, Haltung und Unternehmergeist legten sie den Grundstein für ein Familienunternehmen, das bis heute von seinen Werten geprägt ist.
Mit der vierten Generation steht erstmals ein Mann an der Spitze. Mutter und Sohn sprechen offen über den Generationswechsel, über Vertrauen, Loslassen und darüber, wie Zusammenarbeit gelingt, wenn Familie und Unternehmen untrennbar miteinander verbunden sind.
Es ist ein Gespräch über menschliches Unternehmertum, über Verantwortung für Mitarbeitende und Gesellschaft und über die Überzeugung, dass Haltung manchmal wichtiger ist als ein Auftrag.
Eine Folge darüber, wie aus Notwendigkeit Stärke wurde – und warum jede Generation ihre eigene Handschrift hinterlässt, ohne die Wurzeln zu vergessen.
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00:00:00: Dann starten wir hier die Aufnahme auch und dann sind wir schon soweit.
00:00:03: Du hast die Technik im Griff?
00:00:05: Hier im Griff.
00:00:06: Chip ist drin?
00:00:07: Sonst könnte ich die Aufnahmen entstarten, wenn der SD-Karte nicht drin ist, dann nimmt er nicht auf.
00:00:12: So haben Sie schon so ein Sicherheitsmechanismus drinnen, dass das passt.
00:00:16: Binst du einmal... So!
00:00:17: Den Schnitt klatschen oder geht das aus?
00:00:20: Das ist hier schon alles synchronisiert drin.
00:00:24: Okay.
00:00:24: Also...
00:00:27: Gart mal!
00:00:27: Kann man loslegen.
00:00:28: Wenn ihr so weit seid?
00:00:29: Ja
00:00:30: Ihr seid so alt.
00:00:30: Alles klar!
00:00:34: Wenn wir heute über Familienunternehmen sprechen, denken viele an Traditionen, an Werte und oft auch an Generationen von Vätern und Söhnen.
00:00:47: Aber was wenn die Geschichte ganz anders beginnt?
00:00:50: Wenn ich an meine Omas denke, dann denke ich nicht an Unternehmerinnen.
00:00:54: Ich denk an Frauen, die einfach gemacht haben, die gearbeitet haben weil sie mussten die Verantwortung übernommen haben, ohne viel darüber zu sprechen.
00:01:06: Und genau das war für Millionen Frauen Realität.
00:01:11: und genau darüber sprechen wir heute mit dem Familienunternehmen Suprema aus Bad Bernäck im Vickigebirge – mit den beiden Geschäftsführern auch ein Mutter-Sohn-Duo, Ina & David Richter!
00:01:26: Schön dass ihr heute in euren Räumlichkeiten sind!
00:01:31: Wir haben ja eigentlich für uns immer behauptet, dass nur wir beide ein Muttersohn duo sind.
00:01:36: Aber wir haben uns jetzt alle zusammen kennengelernt.
00:01:41: es scheint noch eins zu geben.
00:01:43: In der Tat!
00:01:45: David?
00:01:46: Wir haben uns hier ein bisschen darauf vorbereitet und heute Morgen gucke ich auf mein Handy und gucke in LinkedIn rein und ich sehe einen LinkedIn-Post von dir.
00:01:56: Und du hast über deine Uhroma geschrieben ist ja schon ein bisschen ungewöhnlich über auf LinkedIn, über seine Uhr oma zu schreiben.
00:02:03: Nimm uns mal mit was hast du da geschrieben?
00:02:05: Ja der Post war so ein bisschen angelehnt an den Vorschark, den ich vor paar Jahren mal gehalten habe zum eigentlich zum Thema ERP-Systeme und wie Digitalisierungsprojekte vielleicht anders gedacht werden müssen und ganz zeitlicher gedacht werden mussten.
00:02:21: Und damals war es eigentlich gedacht als einfach nur ein guter Aufhänger für den Wortschark hat auch sehr gut funktioniert.
00:02:29: Aber während das darüber sprechen ist und ich glaube vor allem im Nachhinein, ist mir erst bewusst geworden wie viel mehr Wahrheit vielleicht in dieser Aussage liegt als gedacht.
00:02:38: Der Titel war Was Mir Meine Uroma Über Digitale Transformationen Gelehrt Hat
00:02:43: Und
00:02:44: Im Prinzip War So Die Keinen Aussage die dass Transformationsprojekte Vor allem auch digitale Transformations Projekte eben nicht nur rein IT-Projekte sind Sondern Es Immer Zentral mit dem Menschen im Mittelpunkt Gedacht werden muss muss und musste.
00:02:59: Und ich glaube, das ist was meine Ur-Oma, seine Oma, wo er über neunzig Jahre instinktiver wusste als ich es vielleicht jetzt wusste und was ich neu lernen musste als vierte Generationen, was damals vielleicht so ganz natürlich und ganz klar war und mir jetzt aber auch wieder sehr viel Klarheit in der Ausrichtung und auch Motivation und Kraftkript zu sagen, der Mensch im Mittelpunkt und das Ganze wirklich so zu denken?
00:03:29: Ja!
00:03:29: Das glaube ich auch, dass das ein sehr, sehr guter Ansatz ist.
00:03:33: Das ist ja auch ein Stück weit unser Ansatz und ich glaube, dass unsere Großmütter also deine Urgroßmüttern, die es auch noch sehr gut beherrscht haben weil sie hatten ja auch nur im Grunde genommen ihre Handkraft, ihre Schöpferkraft anders als wir, die wir so viele Tools wie es neudeutsch heißt benutzen Die hatten ja Werkzeug in Form von Schaufelnähmaschine wie auch immer.
00:04:06: Vielleicht nochmal zurück zum Start.
00:04:10: Nehmt uns doch mal mit, ist so prima!
00:04:13: Was macht ihr hier?
00:04:15: Wir sind ja schon informiert aber euer Unternehmen das darf ich schon einmal vorweg sagen David du führst es in der vierten Generation und wir werden gleich auch drauf zu sprechen kommen.
00:04:26: da sind ja drei starke Frauen die vor dir waren und das interessiert mich ganz besonderes dieser Weg.
00:04:34: Aber ja, Ina oder David was macht ihr?
00:04:39: Was steht hinter Suprema?
00:04:42: Also ich beginne mal in den Ursprüngen weil da bin ich näher dran.
00:04:47: als David angefangen hat es die Firma MK Bandagen war.
00:04:53: meine Oma Margarete Kleberg hat angefangen Bandagen zu nennen.
00:04:57: Die hat im Sanitätshaus gelernt.
00:05:00: Man hat gesagt, Mensch toll.
00:05:01: Aber man braucht ja noch ganz andere Bandagen für Knöchel und Knie.
00:05:07: Die nähe ich jetzt mal selber und dann gucke ich mal.
00:05:10: Dann hat sie sich vom Schwiegervater Zweihundert Mark geliehen, Nähmaschine gekauft ein bisschen Stoffe und hat losgenäht also genau wie du sagst mit den Händen einfach gemacht.
00:05:23: So ging es los!
00:05:24: Dann hat sie ihren Bruder mit einbezogen, weil sie gemerkt hat wenn ich hier sitze und sehe kann ich ja nicht verkaufen.
00:05:29: Und da kenne ich mich auch gar nicht aus.
00:05:30: der Bruder war Handelsvertreter.
00:05:34: dem hat sie dann die Hälfte der Firma versprochen und auch geschenkt was uns in späteren Jahren auch noch ein bisschen Arbeit gekürstet hat.
00:05:43: so haben die beiden eigentlich diese Firma aufgebaut.
00:05:50: Ja, da gibt es viele Geschichten und viele Anektonen.
00:05:53: Die Oma hat das bewundernswärterweise durch den Krieg geführt.
00:05:56: der Opa war in Kriegsgefangenschaft.
00:05:58: die Tochter meine Mutter wurde neunzehnhundertneinunddreißig geboren.
00:06:03: irgendwie haben sie's geschafft die Familie zu ernähren die Firma weiterzuführen Material zu beschaffen mit einem Leiterwagen durch die Gegend zu fahren Stoffe zu kaufen Zunähen.
00:06:13: Der Bruder musste nicht die ganze Zeit im Krieg sein er konnte tatsächlich Verkaufen, es waren auch medizinisch notwendige Produkte.
00:06:23: So und jetzt machen wir mal einen Sprung sonst erzähle ich euch morgen noch über diese Geschichte.
00:06:29: Dann ging's weiter dass meine Mutter die ist natürlich in die Firma hineingewachsen.
00:06:35: Die musste dann erst mal nähen lernen von der Pieke auf wie das die Generation da war zwar in die Firmah hineinwachsen In den fünftiger Jahren oder ja ein bisschen früher.
00:06:49: Der Großvater kam relativ spät aus dem Krieg zurück, war kriegsversehrt.
00:06:54: Die Firma war angesiedelt in Thüringen und in Zeunrohla.
00:06:58: Zwei hundert Näherinnen gab es mittlerweile, zwei Hundert, wo wir alleine angefangen.
00:07:05: Ja enorm was da aufgebaut wurde!
00:07:10: Und das hat sie dann auch wirklich alleine.
00:07:12: Sie hat diese ganzen Frauen an die Nähmaschine gebracht, weil ... also, zwei Hundert Nähmarschinen für die damalige Zeit zu kaufen?
00:07:20: Das ist ja echtes Unternehmertum!
00:07:22: Ja, das hat sich geschafft.
00:07:24: Es war der Onkel da und es war natürlich auch der Mann, mein Opa da.
00:07:29: Also Familie.
00:07:29: Es waren richtig Familienunternehmen.
00:07:31: Dann gab's noch ein Bruder vom Opa und dessen Frau wiederum konnte ein bisschen Buchhaltung.
00:07:35: Die hat dann die Löhne gemacht.
00:07:37: So kam das alles zusammen Alle, ja am gleichen Ort natürlich gewohnt.
00:07:42: Aber man hat immer mehr vom Gebäude dazugemietet und hat dort gearbeitet.
00:07:48: Und dann kam die Nachricht jetzt müsse man... Na?
00:07:52: Wie heißt das?
00:07:52: Kriegsuniformen nähen!
00:07:56: So und da hat mein Großvater aus der eigenen Erfahrung gesagt Das mache ich nicht.
00:08:00: Ich diene diesem Land in dieser Form auf gar keinen Fall.
00:08:05: Und dann war das wirklich eine Nacht- und Nebelaktion von alles Schließen.
00:08:08: Maschinenteile über die grüne Grenze, teilweise im Rucksack so Spezialteile nach
00:08:15: Bayern
00:08:16: transportieren sich hier ne kleine Lagerhalle suchen und ganz klein wieder anfangen.
00:08:22: also man hat es dort auslaufen lassen sie durfte ja auch nicht so auffallen hat Maschinen Teile hier hier darüber geschafft hat hier wieder angefangen mit ein paar näheren die mitgegangen sind wieder zu nähen.
00:08:35: Und ganz zum Schluss sind dann auch die meine Mutter und meine Großmutter mit Almbasche am Körper tragen konnten, hergekommen.
00:08:44: In welchem Zeitraum bewegen wir uns da?
00:08:47: Also in den Fünfzigern,
00:08:50: genau.
00:08:53: Ja das ist krass der vor allen Dingen.
00:08:55: also die haben ja damals schon wirklich Haltung bewiesen... Im Vorgespräch eben habe ich ja erzählt, ich komme aus so einer ähnlichen Familiengeschichte.
00:09:07: Ich kann mir das sehr gut vorstellen.
00:09:09: meine Großmutter hat auch ein Geschäft eröffnet war auch im Textilwesen und allerdings jetzt natürlich nicht so groß wie bei euch.
00:09:19: aber also irren Respekt erstmal zweihundert mehrinnen und dann wirklich zu sagen Kann ich jetzt mit meinen Werten nicht teilen?
00:09:33: Wir machen zu.
00:09:35: Also wow!
00:09:38: Ja, ich glaube sie haben sich's nicht leicht gemacht.
00:09:42: wie viel es jetzt dann bei Schließungen noch waren weiß ich nicht genau aber ich glaub die Entscheidung war sehr schwer weil auch ist wie du sagst das war von Anfang an der Mensch im Mittelpunkt.
00:09:52: meine Großmutter hat immer Übernachgedacht, was brauchen die Krankenmenschen?
00:09:56: Was brauchen aber auch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
00:09:59: Was brauchen deren Familien?
00:10:00: Also das war sehr zentral.
00:10:02: Aber
00:10:03: diese Entscheidung hat wirklich der Großvater getroffen, der gesagt nein wir werden hier keine Uniformen nähen.
00:10:11: Wir werden den Krieg in keinster Weise
00:10:12: unterstützen.".
00:10:14: Ein Wahnsinnsvorbild.
00:10:17: also.
00:10:17: wenn ich jetzt gerade auch mal so in unsere Weltpolitik reinschaue, wir wollen nicht darüber sprechen den Frieden vielleicht so bekommen, indem wir uns einfach diesen ganzen kriegsunterstützenden Maßnahmen in welcher Art auch immer entziehen und zwar in allen.
00:10:37: Und da kann ja jeder Einzelne für sich jetzt selbst entscheiden, in welche Art und Weise unterstütze ich diese ganze Maschinerie.
00:10:45: also insofern klasse!
00:10:49: Ja, also dann haben wir das mal jetzt geklärt wie es losging.
00:10:56: Noch mehr Respekt vor diesen Frauen und auch einfach vor deinem Opa weil ich nochmal auf meine Umars zurückzukommen.
00:11:05: Ich finde das waren wahnsinnig starke Frauen.
00:11:10: was ich als Kind nur mitbekommen habe aus der Geschichte ist einfach die haben Kinder bekommen Es gab nichts zu essen.
00:11:19: Meine Einer Oma ist jede Nacht in den Keller gegangen mit ihren Kindern, also ich glaube mein Vater, einundvierzig geboren hat ganz wenige Nächte durchgeschlafen.
00:11:29: die mussten irgendwie den Kindern ja dann auch essen und so weiter... Also ich habe so einen Respekt vor diesen Frauen das sie einfach nie den Kopf ins Sand gesteckt haben!
00:11:40: Also meine Omas sind für mich wahre Heldinnen.
00:11:44: wie die diesen Alltag, wenn ich mir nur überlege.
00:11:48: Ich mit meinen drei Jungs, ich müsste die Wäsche selber waschen und das haben die ja alles von Hand gemacht noch.
00:11:54: Also... Ja gut aber dann, neunzehundertfünfzig jetzt kommen wir mal so aus dem Schwärmen für die Oma Generation zurück Dann bist du ja dann irgendwann...
00:12:09: Das hat noch gedauert, also tatsächlich.
00:12:12: Es wurde dann hier gemietet und dann wurde ich hier, ich glaube Anfang des, weiß ich jetzt gar nicht genau wann hier gebaut wurde?
00:12:19: Krieg' ich jetzt nicht!
00:12:20: Also es ist schnell wieder gewachsen.
00:12:23: Die ganze Familie wurde natürlich mit einbezogen.
00:12:27: Ich wurde geboren in der Mitte der, also in den Sechzig.
00:12:31: Mein Bruder war drei Jahre älter.
00:12:33: So ist's hier.
00:12:35: nach und nach gewachsen.
00:12:36: Und schon, also dazwischen war noch ein bisschen Wirtschaftswunderzeit und dann kam schon die nächste Krise.
00:12:42: Mittlerweile war meine Mutter in der Firma und meine Mutter eigentlich war sie die geborene Journalistin aber die Firma war nun mal da, also hat sie halt mitgearbeitet.
00:12:51: Eine ganz kreative Frau und dann war fünfundsechzig ich glaube es waren Ende sechzehn Jahren Es kamen die Pille.
00:13:01: Also mittlerweile hatten wir nicht nur Kranken Bandagen gemacht.
00:13:05: Das ist wichtig
00:13:06: zu erwähnen,
00:13:07: genau.
00:13:08: Man war natürlich weit weg von den Bandagen und man war im Bereich Babywindeln.
00:13:13: Ein bisschen Inkontinent für Erwachsene.
00:13:16: Jetzt kamen die Pille und es kamen Pampers.
00:13:21: Das heißt ganz schwierige Zeiten für Babywindel, weil wenn man Pampas hat ... Du hast von Wäschewaschen gesprochen.
00:13:27: Wer will denn Wäschewaschen, wenn's doch Pampars gibt?
00:13:30: Das heißt das Geschäft ist schlagartig eingebrochen Und dann hat sich das ein bisschen geteilt.
00:13:35: Die Großmutter hat gesagt, ich konzentriere mich weiterhin auf das Thema Inkontinenz.
00:13:40: da kenne ich mich aus und meine sehr kreative Mutter hat gesagt Mensch wir haben doch jedes Kinderfachgeschäft als Kunde weil dort hat man damals auch die Babywindeln gekauft.
00:13:53: lass uns doch Kinderbekleidung machen!
00:13:56: Das war der Start zu dreißig Jahren Baby- und Mädchenkindermodel.
00:14:02: Also es hat sie wirklich fünfundsechzig angefangen.
00:14:05: Und so gab's zwei völlig verschiedene Geschäftsbereiche, also auch eine Riesenkrise sofort ganz kreativ umgemünzt und das war die Zeit meiner Mutter.
00:14:16: Das war auch ihre Missionen und ihre ganz große Leidenschaft.
00:14:21: Ah, das kann ich mir sehr gut vorstellen!
00:14:22: Auch als junge Mama dann mit dieser Du-Alstochter, mit Mädchenkleidern.
00:14:32: Ich habe mich in der Vorbereitung auch gefragt, wann dieses Thema Inkondinenz aufgekommen ist.
00:14:39: Weil ich dachte dann so, hey, neunzehntfünfunddreißig hat doch noch kein Mensch über Inkondienz gesprochen!
00:14:44: Also wenn ich überlege was das ja heute auch noch teilweise für ein Tabu-Thema ist.
00:14:48: und wenn ich das jetzt richtig verstehe, war es so in den Anfang der Sechziger, Siebziger dass ihr dann auch gesagt habt, das ist jetzt auch unser einer Weg, den wir gehen?
00:15:01: Es kam schon sehr viel früher auf.
00:15:03: Man nannte es damals Krankenpflegeprodukte weg von den Bandagen hin zu allem, was ein kranker Mensch so braucht.
00:15:11: und ich glaube da kam eine Anfrage und dann hat man das einfach angefertigt.
00:15:15: Und dadurch dass es die Babywinkeln kamen relativ bald dazu und dann haben wir gesagt, es gibt ja nicht nur Baby Blasenschwäche haben, gibt es ja auch bei erwachsenen Menschen.
00:15:27: Das war mit Sicherheit ... lief das sehr unterm Radar und wurde nicht thematisiert.
00:15:31: Dann habe ich hier das Thema Monatshöschen, Bikini-Höschen die Frauen zu schützen.
00:15:37: also das war schon lang, lang vorher.
00:15:39: Ich denke das kam schon in den ... In
00:15:41: zehn, fünfzehn Jahren des Unternehmens glaube ich so.
00:15:43: Also es war relativ früh dass das anfing Und lief immer somit.
00:15:48: Es war so das gesamte Thema Krankenpflegeartikel dann am Anfang wirklich neu kam Mitte der Sechziger bei die Kindermode zusätzlich und dann hat sich so geteilt.
00:15:59: Aber das Thema Krankenpfleger-Tikel, auch in Kontinenten zwar durchaus schon relativ früh.
00:16:05: Teil von Suprema damals noch nicht Supremer aber war schon ein Teil dessen.
00:16:12: Dann nehmen wir uns weiter mit.
00:16:14: wie geht die Geschichte weiter?
00:16:17: Ja, machen wir einen Sprung.
00:16:18: Also es lief wirklich parallel.
00:16:20: Das habe ich das auch immer mitbekommen.
00:16:22: die Oma macht die Krankenpflege so hat man es genannt Hat ihre näherinnen und meine Mutter hat die Kinderbekleidung gemacht sehr kreativ Und man ist ins Ausland zum Fotoshooting gegangen und wir hatten hier plötzlich eine Direktries.
00:16:38: Wir hatten zwei Nähbereiche.
00:16:39: Die einen haben die medizinischen Sachen genäht die anderen haben die Kindermode genähte.
00:16:44: Es wurde angefangen, im Ausland produzieren zu lassen.
00:16:47: Man kann in den Siebzigerjahren Kindermode mussten wir schon haben damals viel in der Türkei gefertigt also sie hat da auch ganz viele.
00:16:55: meine Mutter hatte auch ganz vielen Know-how aufgebaut.
00:16:58: In dem Textilbereich, im Bekleidungsbereich, in der Mode und in der Schnelllebigkeit waren es und das lief hier immer unter einem Dach.
00:17:07: Also es war wirklich in einem Büro, wurden die Rechnungen für die Krankenpflege geschrieben im anderen Büro für die Kinderbekleidung.
00:17:13: Man hat völlig unterschiedliche Außendienstmitarbeitende gehabt.
00:17:16: Die einen sind ins Sanitätshaus und die anderen sind in die Modegeschäfte.
00:17:21: Ja irgendwie haben sie's gemacht...
00:17:24: So ein bisschen zwei Firmen in einem Dach.
00:17:27: war das eigentlich?
00:17:28: Ja.
00:17:29: Zwei verschiedene Führungskräfte, zwei verschiedene Abtreitungen also alles auch doppelt!
00:17:33: besetzt eigentlich für zwei verschiedene Bereiche.
00:17:35: Genau, aber wenn mal Not am Mann war dann wurde der Einhalt schnell gezeigt wie man die Rechnung für die andere Firma schreibt und ging das auch.
00:17:43: Und zu Hause, also so bin ich groß geworden, war immer das Gesamtgeschäft natürlich das Thema.
00:17:49: Bisschen spannender war es von meiner Mutter weil das war schnelllebiger, aber die Großmutter hat immer weitergemacht mit ihrem Produktbereich und auch lief wirklich immer parallel
00:18:00: Habt ihr auch zusammen gewohnt, weil du gesagt hast zu Hause.
00:18:03: Also waren diese drei Frauengenerationen unter einem Dach?
00:18:09: Knapp nicht mehr.
00:18:10: Das ist alles gebaut worden.
00:18:14: Hier im Erdgeschoss war Büro und weiter oben waren die Wohnungen.
00:18:18: Die Großeltern haben hier lang zusammengelebt.
00:18:23: als wir Kinder kamen sind die Großelter raus und haben ein Haus gebaut Und dann auch ein paar Jahre später haben meine Eltern den Haus gebaut.
00:18:32: Es war aber immer alles am Ort und auch der Großonkel, also Großmutter und ihr Bruder auf einem Grundstück, irgendein Onkel und dessen Frau und Familie hatte eine Wohnung hier.
00:18:43: Also es war alles sehr nah zusammen.
00:18:45: Man hat sich natürlich abends bei Martini getroffen und übers Geschäft gesprochen.
00:18:55: Der Dämmershoppen, den gab's jeden Abend!
00:18:57: In der Familie.
00:18:59: Könnt man mal wieder einführen vielleicht?
00:19:04: Traditionen wieder aufleben lassen.
00:19:06: Nein, dann gibt's heute aktuell nicht mehr!
00:19:08: Und wir saßen als Kinder daneben.
00:19:10: also es war schon bannend.
00:19:12: auch das sind da.
00:19:13: so wächst man auch dahin noch.
00:19:16: Also ich kann das total nachvollziehen, weil wie gesagt bei mir war es ja auch so die Großeltern.
00:19:21: Dann haben die Töchter damit gearbeitet.
00:19:24: dann kamen wir die nächste Generation.
00:19:26: Wir waren glaube ich mittags immer zehn Leute am Tisch sitzen und bin in so einer echten Großfamilie groß geworden und fand das als Kind richtig toll also dass da auch eine Menge Kinder waren.
00:19:40: Da war immer jemand für uns zuständig.
00:19:44: Ja, vermisse ich auch manchmal so ein Stück weit dieses kreative Chaos und als Kind.
00:19:55: Mein Bruder und ich, wir sind nur zu zweit.
00:19:57: Aber dadurch dass da auch Cousine-Cousins dabei waren, man konnte immer so ein bisschen untertauchen.
00:20:01: Ich fand das sehr positiv!
00:20:05: Also jetzt so Einzelkind sein wäre glaube ich für mich nix.
00:20:09: Ich dachte doch immer selber machen ein paar mehr Kinder dann ist... Man kann so in der Masse einfach mal untertauchen wenn man mal auch Blödsinn gemacht hat usw.
00:20:20: Nein, auf gar keinen Fall habt ihr das gemacht.
00:20:22: Das war natürlich auch der Laden meiner Oma.
00:20:26: Das waren ein toller Spielort für uns Kinder.
00:20:31: ja wenn es zu laut wurde so meins Lager verbannt worden oder mussten dann irgendwie mal raus.
00:20:36: aber ansonsten haben wir das wirklich als Spielplatz auch für uns erobert.
00:20:41: Aber bei dir auch so, oder?
00:20:42: Ja
00:20:42: ja.
00:20:43: Das Stofflager war das schönste.
00:20:44: Konnte man es so gut verstecken spielen weil die Stoffbein waren ja viermal so groß wie wir Kinder.
00:20:49: War toll!
00:20:53: Machen wir mal einen Sprung.
00:20:54: wo stehen wir heute mit zu prima?
00:20:56: Ja heute stehen wir... Also jedes Mal wenn ich zuhörte bin sehe ich so viele Aspekte die heute auch noch da sind und gleichzeitig schon an einem anderen Punkt.
00:21:08: Heute machen wir bei SUPRIMA wirklich die Konzentration auf das Thema Pflege.
00:21:12: Also Kindermode gibt es nicht mehr, heute ist so der Produktbereich wirklich pflegebedürftige Menschen, Produktbereich von Hüftschutz in Kontinentartikeln und ja Pflegeoverrolls für Demenzpatienten.
00:21:28: Das sind so die Hauptkategorien eigentlich.
00:21:32: Und da ist auch unser Fokus und ich sehe da unsere Expertise eben da Textile Lösungen herzustellen und anzubieten für Menschen in bedürftigen Situationen dieser Art, weil das ist was wirklich wo wir den Beitrag und Mehrwert liefern können.
00:21:48: Und eine Expertise haben aus über neunzig Jahren Historie mittlerweile auch dieses Thema Kindermode und Bekleidung.
00:21:57: auch wenn wir das jetzt nicht mehr machen hat uns das über die Jahre ganz viele Expertise in Sachen Konfektionierung gegeben von der wir heute noch sehren.
00:22:07: Also Ina, die macht heute noch die Schnitte, die sie damals auch wahrscheinlich schon gemacht hat.
00:22:12: Aber es funktioniert auch noch!
00:22:15: Die andere Ina nicht tun natürlich, sorry.
00:22:19: Genau... Ja also da stehen wir heute und mein Fokus ist wirklich auch zu sagen Wir haben jetzt gerade so einen Pflege-Notstand auf uns zukommen.
00:22:29: Der ist eigentlich schon da.
00:22:29: Es ist ein wichtiges Thema, es ist ein gesellschaftlich relevantes Thema Und wir mit dem was wir hier können, können kleinen Beitrag leisten Und das ist es schon wert, angegangen zu werden.
00:22:41: Es ist natürlich deutlich schnelllebiger als ... Hörst du dir nicht mitbekommen?
00:22:44: Aber ich habe das Gefühl, dass es deutlich schnell lebiger ist.
00:22:47: Das verändert sich viel mehr der Gegebenheiten an die man sich anpassen muss.
00:22:52: also das merke ich auch.
00:22:55: Auch wir kommen fast nicht mehr hinterher bei all dem was sich ändert obwohl's eigentlich so eine langsame Branche ist.
00:23:03: Also das Gesundheitswesen ist jetzt nicht für die Schnelligkeit und Schnelllebigkeit bekannt Und trotzdem ist das auch nicht durchaus eine Herausforderung gerade.
00:23:11: Aber wichtig, dass auch noch mal anzugehen und das ist... Auch das was ich als ich hier ankam, glaube ich für mich nochmal den Prozess gehen musste und machen musste, ist zu sagen Was ist denn so prima?
00:23:25: Was ist der Kern dessen?
00:23:26: Wofür machen wir all das?
00:23:28: Also so dieses ganze Thema Sinn und Purpose und Daseinsberechtigung haben.
00:23:33: Ich kannte meine Urohoma nicht wirklich, sie ist gestorben als ich zwei war.
00:23:36: Das heißt, ich habe das nicht mitbekommen und viele mitbekomme dass es um die Firma ging aber... Es war jetzt nie so... ...ich bin da nie aufgewachsen!
00:23:45: Ich hab' nicht im Stoffleuge gespielt, in der Form alles gar nicht mit bekommen.
00:23:49: Man musste da glaube ich auch erstmal ein bisschen meine Identität und meinen Standing zu der Firma und diese Beziehung erst mal zueinander aufbauen.
00:23:59: Die Firma und ich und ich Dadurch glaube ich auch sehr geschärft.
00:24:05: von wo wollen wir in Zukunft hin?
00:24:07: Was ist denn die Ausrichtung, was von der Tradition nehmen wir mit in die Zukunft.
00:24:13: Was von der Herkunft wollen wir mitnehmen und was vielleicht auch nicht.
00:24:20: Das war für mich wirklich ein wichtiger Prozess das einmal anzugehen gerade weil ich aus einer ganz anderen Branche komme.
00:24:27: Erzähl mal kurz, war es für dich von Anfang an... Klar, dass du hier mit dazukommen möchtest oder hast du gesagt und... Also auf gar keinen Fall klingt so dramatisch.
00:24:42: Aber nein eigentlich nicht!
00:24:47: Die Firma war immer da aber ich glaube ich hatte wenig persönlichen Bezug dazu.
00:24:53: also es wurde viel drüber gesprochen aber das war so ein fremdes Objekt irgendwie das aber um die präsent war.
00:25:01: Mamas Baby quasi?
00:25:05: Nicht mal Mamas Baby, Omas Baby, Mamas Arbeit.
00:25:09: Also das war deine Arbeit?
00:25:10: Absolut.
00:25:12: Omas baby also Oma und meine Großeltern die saßen auch hier jeden Tag wenn ich die besuche.
00:25:17: ich wusste sich trefft sie hier so natürlich.
00:25:20: Klar wenn ich sie gesehen habe hab ich sie hier gesehen bei dir was eher ein Job vielleicht ein bisschen mehr als einen Job vielleicht eine Arbeit aber Jetzt nicht deinen Herzensprojekt und auch nicht deine ganze Identität.
00:25:38: Und das war es für die Großeltern schon, also die Firma bei ihr lebt so.
00:25:43: Das habe ich von dir jetzt nicht... Also das war bei dir nicht so und deswegen hab' ich's glaube ich auch nicht so mitbekommen.
00:25:48: Ich hab dann mal kurz BWL studiert, Masek erfolgreich und dann Medienwissenschaften studiert bin dann in die Medienrichtung, hab Filme gedreht mich selbstständig gemacht als Webentwickler und Werbeagentur Zeugs so.
00:26:05: Und ich bin ja eigentlich ein Deep Rounder, und eigentlich bin ich Softwareentwicklerin und Artiller.
00:26:09: Ich habe in Berlin gelebt und in Startups gearbeitet und nie zu über nachgedacht komme ich zurück in diese Firma.
00:26:18: Von Berlin auch nach Bad Benek allein örtlich ist es schon einen größeren Kontrast wird wahrscheinlich schwierig den zu finden.
00:26:26: Nur das B ist... Ja genau.
00:26:28: Das B ist gleich!
00:26:30: Ja, also bis heute.
00:26:32: Also ich lebe ja oder habe mein Lebensmittelpunkt trotzdem in Berlin.
00:26:36: Bin zwei bis drei Wochen hier vor Ort im Bad Banek.
00:26:39: Es sind zwei Welten die am Anfang sehr aufeinander gechaltet sind.
00:26:44: Also, ich hab bestimmt, will nicht lügen, eineinhalb-zwei Jahre wirklich auch Arbeit in mir und an mir, dass das vereinen zu können.
00:26:54: Und es war am Anfang auch offen gesprochen eher so ein zwei, drei Jahres Ausrichtung von.
00:27:00: ich komme hin und gehe dann aber auch wieder.
00:27:04: So intremsmäßig?
00:27:04: So intermsmäßig um das bisschen neu auszurichten dem Klarheit zu geben.
00:27:09: Ich habe mir wirklich hart getan.
00:27:10: also es war ganz schön viel innere Arbeit nötig die auch nicht immer schön und einfach war.
00:27:16: jetzt aber an den Punkt zu sein sagen ich nehme das an und ich hab Freude dran.
00:27:22: Ich bin jeden Tag gerne hier, ich vermisse es manchmal einfach hier zu sein wenn ich in Berlin bin.
00:27:27: Das ist auch schön.
00:27:28: aber erst sind zwei Welten das ist wirklich... ich gehe morgens hier manchmal hinten am Feld nicht runterlaufen und abends fahre ich zum Sonnenuntergang heim und sehe den Fernsehturm auf der Heimfahrt und bin mitten in Kreuzberg und gehe abends in die Bar.
00:27:44: Es ist beides schön und mittlerweile kann ich beides gut annehmen.
00:27:47: Aber es sind schon zwei Welte Aus so voller Mentalität auch von den Menschen, auch von der Umgebung.
00:27:54: Also es ist wirklich Bad Bernig im Viertelgebirge und mitten in Kreuzberg.
00:28:00: Mehr Kontrast geht kaum!
00:28:02: Und ich hab manchmal beides an einem Tag.
00:28:06: Aber vielleicht ist das ja auch genau diese Würze, dass man die Ideen, die man in dem einen Lebensmittelpunkt gewinnt.
00:28:19: In das andere überträgt und ich würde jetzt mal sagen, vielleicht auch diese Stabilität, die es halt hier gibt?
00:28:28: Ich würde jetzt einmal sagen... Also mein Mann kommt aus dem Füchtelgebirge deswegen!
00:28:35: Und ich komme ja selbst aus dem Rhein-Main-Gebiet, also das sind jetzt nicht Berlin.
00:28:40: Aber da sind natürlich Unterschiede aber ich glaube dass sich das auch ergänzen kann.
00:28:46: Absolut!
00:28:47: Also... Auch das hat gedauert, aber ich stand irgendwann abends mal hier oben auf dem Welt und war eigentlich total gestresst und auch so ein bisschen unglücklich, dass ich hin und her fahren musste.
00:28:59: und da kam so wirklich so plötzlich dieser Moment von oder dieses Gefühl von Dankbarkeit für diese Möglichkeit beides haben zu können.
00:29:08: Und dann hat sich auch sehr schnell so eine Perspektive geändert, als die Erhaltung der Ante war von was ich alles mitnehmen kann aus beiden Bereichen in den jeweils anderen also die Kreativität und auch das Netzwerk in Berlin.
00:29:22: Es sind so viele Leute im Berlin man kann sich schnell mal treffen mit tausend spannend Menschen, die auch coole Sachen machen wo ich mir auch so denke ja mehr davon Hier in Berlin, hier in Bayern.
00:29:33: Mehr Start-up Mentalität bei Suprema tätig gut.
00:29:38: Gleichzeitig bin ich jetzt auch dreißig.
00:29:42: Lerne ich die Ruhe und das Land und die Felder hinter dem Haus zu genießen.
00:29:50: Und lehne mit durchaus glaube ich auch persönlich ein bisschen mehr Ruhe.
00:29:54: Also es braucht glaube ich beides und ich könnte nicht gut hier Geschäftsführer sein, Wenn ich nicht beides hätte, mir würde Berlin auf jeden Fall fehlen wenn ich nur hier bin.
00:30:06: Mir würde aber mittlerweile auch das hier fehlen, wenn ich nun in Berlin bin und es ist eine schöne Entwicklung was war auch ein Entwicklungsprozess dahin?
00:30:15: Ja das glaube ich gern.
00:30:17: du hast jetzt schon so'n bisschen angesprochen.
00:30:21: Stichwort irgendwie mal gucken was nehmen wir aus der Vergangenheit mit Und wo schlagen wir auch neue Wege ein?
00:30:28: Was würdet ihr sagen habt Ihr aus der Vergangenheit mitgenommen, aus den zwei bzw.
00:30:36: drei vorhergehenden Generationen?
00:30:41: Das erste ganz viele tolle Mitarbeitende die tatsächlich zwei bis drei Generationen vor mir schon da waren.
00:30:50: Die
00:30:50: werden letztes Jahr ein forty-fünfjähriges Jubiläum.
00:30:55: Die kennt noch meine Oma und meine OMA und zwar sehr gut und sehr lange.
00:30:59: Also viele tolle Mitarbeitende mit viel Erfahrung, die haben wir definitiv mitgenommen und von der CLNV CL auch ich heute noch.
00:31:06: Also kam hier rein mit tausend neuen Ideen und tausenden Berlin- und Startup-Ideen.
00:31:10: Ob sehr schnell gemerkt, das funktioniert auch nicht in Gänze.
00:31:15: Und diese Firma ist neunundzig Jahre jetzt erfolgreich wegen der Menschen, wegen der Erfahrung.
00:31:24: Und dass nicht mitzunehmen wird törigt und auch wirtschaftlich dumm... Ich kann nicht nähen.
00:31:31: Ich habe es versucht, war nicht erfolgreich.
00:31:35: Und was glaube ich auch wichtig ist.
00:31:39: das Thema so die Haltung von über die Haltung des meines Ur-Opas.
00:31:47: Wir nennen hier keine Uniformen und auch die Hhaltung der Ur-Uma.
00:31:53: Es geht um die Menschen, ich glaube das mitzunehmen.
00:31:56: Ich hab's aber für mich glaube ich nochmal neu geschärft weil eben nicht über die vier Generationen habe ich, bin jetzt nicht instinkt oder wir sind sich damit aufgewachsen.
00:32:10: Aber ich glaube es war immer da.
00:32:12: Ich muss nur für mich wieder herausholen aus dieser Organisation, so prima aus diesem Gesamtsystem und das bedeutet mir mittlerweile auch sehr viel.
00:32:25: also ich hab das neu für mich entdeckt, neu für zu sehen und zwar nicht nur als Ressource, sondern wirklich als Identität und als wertvoller Kern dessen.
00:32:43: Das ist auch so eine spannende Frage, die würde ich dir gerne noch mal stellen.
00:32:46: Also die Frauen jetzt hier vor dir David da waren du sagst du hattest hier auch so Ideen, so Start-up Ideen wie du das eben genannt hast ja kann ich sehr gut nachvollziehen.
00:33:00: wenn man dann so neu kommt und dann will man ja auch manche Sachen einfach besser machen und dann kommt die Jugend und sagt dann mal den alten Gel Henry, wie das zu laufen macht.
00:33:10: Das hat so viele tolle Ideen.
00:33:12: Genau!
00:33:14: Wie hat es der März gesagt?
00:33:15: Neue Besen kennen gut aber die Alten kennen die Ecken.
00:33:19: Ich mag mir im Fluss irgendwann zustimmen...
00:33:24: Waren denn die Frauen auch so Visionärinnen?
00:33:29: Was würdest du sagen?
00:33:31: oder hatten sie einfach nur Mut, oder war das nur Notwendigkeit.
00:33:35: Auch bei dir, wo jetzt die dritte Generation da warst.
00:33:40: Wie war es auch bei dir?
00:33:44: Also ja ich glaube die Vision war in jeder Generation da also bei der Großmutter ganz stark Und auch der Mut ist einfach zu tun.
00:33:56: Die hat es ja wirklich einfach gemacht, alles eingesetzt und gemacht.
00:34:04: Bei meiner Mutter war's auch so das eigene... Also sie durfte ja auch ihre eigene Kreativität mit einbringen.
00:34:12: Einmal durch die Kindermode aber auch danach, ab fünfundneunzig wurde keine Kindermote mehr gemacht, hat sie ja ihre Kreativity in die Pflege eingebracht.
00:34:20: also man kann doch auch pflegeprodukte schön machen.
00:34:24: War sie recht?
00:34:26: Es soll doch würdevoll aussehen für die Senioren und für die pflegebedürftigen Menschen.
00:34:31: Und auch das war ihre Vision, die Dinge gut zu machen schönzumachen.
00:34:38: Und sowohl meine Mutter als auch meine Großmutter hatten auch die Vision dass die Menschen sich hier wohl fühlen.
00:34:44: Dass wer hier mit uns tätig ist, dass diese sich wirklich sicher und wohl fühl sollen.
00:34:53: Die haben das ganz verschieden gehandhabt.
00:34:55: Die Oma hatte einen ganz autoritären, strengen Führungsstil aber geradlinig und klar also messerscharf und glasklar.
00:35:06: Meine Mutter war eher so die Laissez-Faire.
00:35:09: Aber sie wusste privat alles über die Menschen Und die Menschen haben es geliebt sich auch mit zu teilen.
00:35:14: und da wusste ich bei jedem Da gibt's jetzt Nachwuchs und da gibt's eine Konformation Und gestern hat sie das gekocht.
00:35:22: Also auch dieser Teil war Teil der Persönlichkeit und auch Teil deren Vision tatsächlich.
00:35:30: Bei mir war es dann ein Stück anders, ich muss sagen ich bin eben auch in dieser wirklich schwierigen Gesellschaft der Konstellation groß geworden.
00:35:38: also ursprünglich habe ich erzählt was meine Großmutter und ihr Bruder... Das war glaube ich toll!
00:35:43: Es war einfach ein schönes Miteinander.
00:35:46: Sie hat ihm fünfzig Prozent geschenkt, weil sie ihn nicht bezahlen konnte für seine Vertriebstätigkeit.
00:35:50: Hat sich gesagt naja wenn die Firma mal was verdient kriegste halt die Hälfte so hatte man dann eine Fünfzig-Fünfzig Konzulation und das ging in der ersten Generation super.
00:36:01: In der zweiten hat es schon ein bisschen gehakt.
00:36:03: also meine Mutter und ihr Cousin gingen schon Die Familie lebte aber weit weg hat dann die Vertriebstätigkeiten geleitet und übernommen Aber man ist sich schon ein bisschen aus dem Weg gegangen.
00:36:16: Und irgendwann ging es dann nur noch über, wie viel Gewinn können wir denn ausschütten?
00:36:20: Wir bräuchten da mal und ich bin einfach in der Familie groß geworden, wo auch für uns Kinder echt nie Zeit war!
00:36:26: Die Haushaltshilfe war da und es war immer viel los.
00:36:29: Wir waren super versorgt aber es ging halt ums Geschäft.
00:36:32: Auf der anderen Seite musste man von dem was man geschaffen hat am Ende des Jahres ... die neuen Maschinen kaufen, weil der Gesellschaft da will eine Ausschüttung.
00:36:45: Und in diesem Spannungsfeld bin ich groß geworden, deswegen habe ich mich da glaube ich auch innerlich sehr distanziert, sehr bald und gemerkt, nee, ich kann so nicht!
00:36:54: Ich will-und-kann-so-nicht.
00:36:59: Ja, ich wurde schon von der Oma ein bisschen geschoben in die Richtung, lehnt doch mal was mit Textil und geht doch mal zur Textilfachschule – meine Ideen wären ganz andere gewesen.
00:37:10: Aber dann habe ich das eben gemacht und dann hab ich hier mal ein bisschen mitgearbeitet.
00:37:15: Man ist ja trotzdem eine große Identifikation damit, man kennt die Menschen – ich bin ja auch groß geworden!
00:37:22: Und dann habe aber sehr schnell für mich gemerkt, dass ich in so einer unguten und nicht integrieren Gesellschaft der Konstellation kann ich nicht.
00:37:32: Das ist etwas was mir zutiefst widerspricht.
00:37:36: Es war immer der Streit, wurde immer größer und größer.
00:37:40: Ich habe dann sehr früh schon versucht, zu deeskalieren und habe gesagt können wir uns nicht mal alle zusammensetzen.
00:37:45: Es ist ja doch Familie und es muss doch irgendwie gehen.
00:37:47: aber es ist einfach nicht gelungen.
00:37:50: Und dennoch hatte ich die Division in mir dieses Gut diesen Wert diese Unternehmung zu erhalten.
00:38:01: also weil ich ja gesehen hab was hat die Oma aufgebaut?
00:38:04: Was hat die Mama aufgebaut?
00:38:06: das ist es einfach wert es zu erhalten immer meinen großen Bruder an der Seite, der auch aus dem Hintergrund viel... Ach wir haben auch viele Konzepte geschrieben und Ideen hatten.
00:38:21: Ich war in der Firma, er war Betriebsblatt und irgendwo anders dann später Geschäftsführer.
00:38:25: aber wir hatten auch immer unsere eigene Vision von der Firma.
00:38:27: und wie wir das mal machen ich sah mich immer so in der zweiten Reihe Er war so der risikofreudige während toller Unternehmer gewesen.
00:38:36: Und ich sah' mich so in die zweite Reihe Das ist ein bisschen regulierend, dass wir jetzt nicht Zudisikolastik hier arbeiten.
00:38:44: Und dann ist er sehr überraschend, mit Mitte fährt sich leider verstorben.
00:38:48: Ich war in der Firma tätig und da war für mich der innere Startschuss wo ich gemerkt habe Jetzt gilt es Verantwortung zu übernehmen.
00:38:57: Also meine Eltern waren alt Die haben die Firma super gut geführt Aber eben, wie sie es halt auch schon fünfzig Jahre gemacht haben.
00:39:07: Haben das auch sehr gern gemacht und trotzdem konnte man zusehen Wie aus meiner Sicht da ging's mir wieder im David.
00:39:14: Ich hatte auch ganz andere Ideen und ganz Das muss man doch ganz anders machen.
00:39:18: die machen das ja auch bestimmt falsch Und das geht viel besser.
00:39:21: also Es hat es so zwei Seiten.
00:39:23: natürlich stimmte ist es musste dringend modernisiert werden Und Auch es war viel erhalten Swertes da.
00:39:31: Also meine mein innerer dran war wirklich Ich wollte dieses Wesen, dieses Unternehmens weiterführen.
00:39:39: Also ich hatte immer so ein Bild zu einmal durch meine Hände alles ordnen aufräumen, fair regeln diese Gesellschaft das Situation fair reglen und dann geht es weiter.
00:39:52: Sonst überlebt das Unternehmen das nicht.
00:39:54: Das war so meine Vision.
00:39:56: Und damit bin ich gestartet.
00:39:58: als mein Bruder nicht mehr da war, habe ich gedacht so jetzt wie machen wir denn das?
00:40:02: Und habe mich da, muss ich sagen auch sehr gefunden.
00:40:05: Weil ich hab's gern harmonisch und kann sehr diplomatisch sein.
00:40:08: Ich kann aber auch offen sprechen, Probleme thematisieren... ...und dann habe ich einfach mit dieser Gesellschaft hergeschnappt und gesagt jetzt müssen wir mal reden!
00:40:18: Da gab es mittlerweile auch schon die dritte Generationen, die gedanklich total weit wegfahren waren, die hatten gar kein Interesse mehr an der Firma.
00:40:25: Es gab auch schon eine junge Frau für die Generationen.
00:40:29: Die habe ich dann mit in die Firma geholt.
00:40:31: Ich habe gesagt, guck doch mal... Hier kommt das Geld her was jeden Monat bei euch ankommt und jedes Jahr wird hier verdient.
00:40:38: Guck doch mal!
00:40:39: Vielleicht können wir das zusammen besser oder größer machen?
00:40:42: Oder wie auch immer.
00:40:44: Und es hat sich sehr schnell gezeigt dass das ging zu weit auseinander.
00:40:48: Das Interesse war nicht mehr da.
00:40:50: Die Firmenbeteiligung war ein nettes passives Einkommen aber mehr war's einfach nicht.
00:40:55: Aber es ging relativ friedlich.
00:40:58: Wir hatten dann auch tolle Unterstützung in Form von einer Mediatorin, die uns da gut beraten und gut unterstützt haben.
00:41:08: Und so kam es dann im Jahr zwölf dazu dass die fünfzig Prozent der GmbH-Anteile nicht zurück sondern gekauft wurden.
00:41:19: also bedürft das einige neue Konstellationen in der Firma Aber zum wirklich fairen Preis, also es wurde in der Firmenbewertung gemacht und dann konnte ich diese fünfzig Prozent kaufen.
00:41:33: Und somit war das Unternehmen wieder in der Ursprungsgründerfamilie.
00:41:41: So im Nachhinein sehe ich jetzt ... Das war meine Mission und meine Aufgabe hier tatsächlich!
00:41:50: Das ist ja im Prinzip die Fortsetzung von den Frauen vorher, also da mutig zu sein.
00:41:59: Den Laden hier auch weiterzutragen.
00:42:02: Also wirklich Respekt dass du das auch so proaktiv dann angegangen bist und den Mut auch hattest sozusagen und dann übernehme ich jetzt das Ruder ohne Bruder?
00:42:14: Auch alleine.
00:42:18: Ich glaube, wenn man zu zweit ist, das werdet ihr vielleicht auch bestätigen.
00:42:21: Also bei uns ist es zumindest so, wenn mal einfach jemanden hat mit dem er nochmal sprechen kann.
00:42:27: Bei uns ist jetzt auch noch mein Mann im Hintergrund den wir dann auch hier und da nochmal fragen können.
00:42:32: Und das erfordert schon Mut muss ich ehrlich sagen.
00:42:37: aber mich interessiert noch was du hast jetzt gesagt.
00:42:40: Du hättest ja gerne auch etwas anderes gemacht.
00:42:43: Das interessiert jetzt natürlich mich auf alle Fälle.
00:42:46: Was hättest du denn noch gemacht?
00:42:48: Also ich wäre glaube ich irgendwo im Tourismusbereich gelandet, weil ich immer schon wahnsinnig gern verreist bin und gerne unterwegs war.
00:42:56: Ja das wär so glaube ich Mainz gewesen
00:43:00: Bin ich so spannend, also wir hatten ja schon im Vorgespräch eben so viele Parallelen bei uns gehabt.
00:43:06: Aber meine Mama genau das gleiche Einzelhandelskauffrau gelernt und sie wäre so gerne eine Reiseverkehrskauffrauch hieß es, dass hat sie immer gesagt.
00:43:16: Genau das hätte sie auch.
00:43:19: Das ist verrückt.
00:43:20: Es gibt viele Parallehlen
00:43:22: mehr.
00:43:26: ist ja Wahnsinn, was zu prima für eine Entwicklung hingelegt hat.
00:43:30: Und jetzt David wie ist das für dich?
00:43:34: Dass da drei starke Frauen im Vorder-Vor waren, haben wir jetzt glaube ich... Das wissen wir jetzt!
00:43:39: Aber wie ist es jetzt für Dich da in diese großen Fußstabmen auch reinzutreten?
00:43:43: Weil ich meine, es sind immerhin jetzt, du hast vorhin gesagt, eine neunzig Jahre Geschichte Es ist die vierte Generation.
00:43:52: Würdest du sagen, es ist eher irgendwie so ein Statement?
00:43:56: So ein solides Fundament wo du sagen kannst ja da kann ich gut drauf aufbauen.
00:43:59: Aber oder würdest du auch sagen Es ist eher schon ein Stück weit eine ganz schöne Last die man sich da auch auflädt?
00:44:08: Definitiv beides also hundertprozentig Beides davon.
00:44:13: und hätte ich gewusst nicht falsch versteht aber hätte ich Gewusst wie's wird damals nicht gemacht Und trotzdem bin ich wahnsinnig froh es gemacht zu haben Jetzt.
00:44:23: Also ich bin ein bisschen blau-äuchig rein und bisschen überheblich vielleicht auch mit meinen siebenundzwanzig Jahren, und dachte so wie schwer kann es sein?
00:44:32: Ja habe ich dann relativ schnell festgestellt wie schwer es tatsächlich sein kann und mit den jahren auch immer noch mal mehr den ja Respekt davor entwickelt vor dem Mut und vor der Leistung der vorangegangenen Generationen.
00:44:50: Es ist Ein großartiges Fundament.
00:44:53: Einen neunzig Jahre Firminggeschichte mittlerweile, ich hatte vorhin als du gesagt hast... Ich weiß nicht mehr was das immer war aber da hatte ich so den Impul zu sagen jede Generation hat es der anderen erst möglich gemacht es weiterzuführen.
00:45:07: Jede auf ihre eigene Art und Weise also jede Generation ganz anders.
00:45:11: Aber alle haben es ermöglicht die nächsten Generationen weiterzumachen und dafür bin ich schon auch Im speziellen dir, aber eigentlich euch allen rein und alle die da mitgewirkt haben sehr dankbar weil das ist ein wahnsinniges geschenk.
00:45:23: es kann auch manchmal eine bürde sein keine frage.
00:45:28: Aber Es ist ein riesiges geschehen dass ich jetzt annehmen durfte.
00:45:34: Ich hab's ja auch ausgesucht.
00:45:35: das war nicht habe ich niemand gezwungen.
00:45:39: Ich habe mir das wirklich ausgesuchten Und Ja Kann kann viel davon zähren und könnte es nicht ohne die ganze Vorarbeit.
00:45:52: Gleichzeitig muss man natürlich auch manche Dinge verändern, also ich glaube das was uns neunzig Jahre erfolgreich gemacht hat war neunzig Jahre Veränderung.
00:46:05: Also wir machen nicht mehr das was wir vor Neunzig Jahren gemacht haben aber auch nicht mehr dass wir vor Sechzig gemacht haben auch nicht etwas vor dreißig.
00:46:12: Wir haben es mal durchgesprochen es hat sich alle dreizig Jahre ungefähr jede Generation Der Kern der Firma schon gewandelt.
00:46:24: Also... Was steht jetzt bei dir an?
00:46:26: Ja, das ist die gute Frage!
00:46:28: Das ist tatsächlich eine gute Frage.
00:46:31: Meine Ausrichtung, die wir sehr klar haben, ist ein bisschen das Thema Back to the Roots also wieder Ausrichtungen an dem Thema Pflege und Krankenpflege.
00:46:43: Ein bisschen moderner aber vor allem an den Menschen ausgerichtet.
00:46:50: Vorhabe, wo wir gerade da sind.
00:46:52: Wo übermorgen auch zum allererst mal was online geht.
00:47:00: Nämlich unsere neue Website die konzentrient an den Endkunden und den Menschen ausgerichtet ist.
00:47:05: Wir waren neunzig Jahre Hersteller-und Händler für BtoB.
00:47:13: Es scheint kleiner als es glaube ich in dem Gesamten in den direkten Endkundeverkauf gehen.
00:47:20: aber nicht um das Verkaufenswillen, sondern um der Beratung und um die Begleitung der Menschen in diesen Situationen will.
00:47:28: Also ich glaube es ist einfach wichtig zu sagen was worum geht es denn?
00:47:31: Wir stellen keine Produkte für seinen Tätzeug oder Autorapotheken her!
00:47:34: Wir stellen Produkte von Menschen her, Menschen wie Incontinent sind, Menschen die im Pflegebedarf haben, Menschen mit Demenz und geben denen so ein Stück Würde und ein Stück Lebensqualität zurück.
00:47:46: Michaela ist bei uns am Telefon sitzt, die kriegt diese Geschichten jeden Tag mit und erzählt mir oft genug davon.
00:47:54: Und das ist für mich so der Purpose dessen warum wir das machen?
00:47:59: Da will ich wieder mehr Ausrichtungen geben um zu sagen wie schaffen wir es Menschen wirklich Lebensqualität und Würde und Leichtigkeit zurückzugeben trotz vielleicht kleinerer Einschränkungen oder größere Einschänkungen?
00:48:15: aber Ja, einfach wieder Teilhabe auch zu ermöglichen.
00:48:18: Und diese Ausrichtung ist glaube ich meine Aufgabe und ich glaube es lässt sich Ihnen vielleicht nochmal dreizig Jahre besser bewerten rückblickend was es denn tatsächlich war.
00:48:29: also ich glaube Zu Beginn dessen bei den wenigsten klar was passiert die nächsten dreißig jahre?
00:48:36: Retrospectiv ist das alles ein bisschen leichter.
00:48:37: wir werden sehen.
00:48:39: Das Schöne ist dass
00:48:41: du
00:48:42: inner Wenn man die Offenheit hast dass ich gestalten darf Und ich auch schauen darf, wo der Weg mich und uns hinführt.
00:48:53: Ich glaube die auf mein Brauchts aber ich bin auch sehr dankbar dass ich die bekomme von dir.
00:49:00: Ich finde ihr seid ja auch so ein ganz tolles Beispiel dafür wie es funktionieren kann also wie das von einer in die nächsten Generation weitergetragen werden kann.
00:49:11: Wenn ich euch so zuhör und wenn man über eure Werte spricht, dann sind jetzt bei mir in dem Gespräch zwei Sachen.
00:49:18: Das eine ist ein ganz großer Wert Frieden – das ist euch ganz wichtig!
00:49:25: Und du hast eben ja auch noch mal gesagt in der Harmonie.
00:49:28: also die ist es ganz wichtig dass hier so ne Harmonie ist.
00:49:33: Das ist jetzt bei ergänzt es, bestätigt ist.
00:49:38: Aber sind das zwei ganz fundamentale Werte?
00:49:41: Die jetzt auch über neunzig Jahre hier kultiviert wurden oder die ihr... Das wäre jetzt eher so.
00:49:49: die Frage an dich David wo du sagst da möchtest du auch weitergehen.
00:49:55: Das ist ja jetzt nur mein Eindruck aus unserem Gespräch hier.
00:50:02: Aber was genau sind das für Werte?
00:50:04: Also auch vielleicht die, die ja so hadern da draußen und kann man ja nicht mal an die nächste Generation weitergeben, sind ja so viele Krisen und also ihr seid ja genau das Gegenbeispiel dafür.
00:50:21: Ihr wart alle mutig?
00:50:22: Ihr habt gesagt, ich nehme diese Aufgabe an!
00:50:25: Ich übernehme es jetzt von meiner Mutter auch wenn ich vielleicht lieber die Reiseverkehrsgraufrau geworden wäre.
00:50:31: Aber du hast es nicht gemacht.
00:50:33: Du hast dich für den Familienbetrieb entschieden mit den ganzen Tätigkeiten und Gesellschaften usw.
00:50:41: Also welche Werte nimmt ihr aus neunzig Jahren mit für jetzt?
00:50:48: Ich meine, wir wissen alle nicht wie die Welt übermorgen ausschaut.
00:50:51: Das ist keine Ahnung aber ihr seid zumindestens nicht diejenigen, die sagen naja wir wissen es nicht also macht man nix sondern ihr seid ja genau diejenigen die sagen wir verändern das.
00:51:04: Darf ich oder willst
00:51:05: du?
00:51:05: Ja mach!
00:51:07: Ich finde, das ist ein wichtiger Punkt zu sagen.
00:51:10: Eben nicht trotz der ganzen Krisen... Also nochmal!
00:51:16: Es gibt genau den Punkt zu haben, trotz dieser ganzen Krise dann erst recht was übernehmen und was weitermachen.
00:51:22: Und ich habe gerade drüber nachgedacht welche Werte es für mich sind.
00:51:26: Das ist eigentlich das Thema Verantwortung.
00:51:28: Verantwortung übernehmen.
00:51:33: Also haben wir glaube ich beide nix schon
00:51:35: neben mir?
00:51:38: Erst mal für sich selbst und bei sich selber anfangen.
00:51:41: Ich glaube, da beginnt auch jede Veränderung bei uns selbst um Verantwortung für uns selbst zu übernehmen dann aber auch für dieses Unternehmen und für all die Menschen denen wir hier auch... ich will nicht sagen zweites Zuhause, aber auch der Sicherheit geben Objekt oder so Trotz der ganzen Krisen Und aber auch Für Die Gesellschaft.
00:52:01: also wirklich Dieses gesellschaftliche Verantwortung Eines Unternehmens und einer Unternehmerfamilie, das finde ich wahnsinnig wichtig.
00:52:12: Das auch weiterzutragen, weiter zu leben.
00:52:15: Also ich sehe mich schon hier in der Verantwortung... Ich habe hier die Möglichkeit mit umundsechzig tollen Menschen was gestalten zu dürfen.
00:52:22: aber es ist noch eine Verantwortung das für die Gesellschaft zu gestalten.
00:52:27: Der Wertverantwortung ist für mich auch ein ganz großer zu sagen wir müssen alle zusammen etwas tun.
00:52:33: Ansonsten werden die Krisen nicht besser.
00:52:36: Und jeder muss da erstmal bei sich anfangen.
00:52:39: Das wäre so mein Platz eins und vielleicht ein bisschen der Gegenpol dazu, der ist aber gut.
00:52:46: ergänztes das Thema Menschlichkeit.
00:52:48: Also da denke ich oft an meine Urooma die einerseits Produkte und Artikel für Menschen hergestellt hat, die einfach wichtig waren, aber auch dieses menschliche Unternehmertum.
00:53:01: Und ich denke oft an die Oma, die wirklich, die saß sehr oft im Nähsal hinten und hat gequatscht.
00:53:06: Und kannte wirklich jedes Kochtezept und was gab's gestern zu essen?
00:53:09: Und von
00:53:09: allen
00:53:12: bewundernswert... ...und so bin ich gar nicht!
00:53:15: Und trotzdem gibt mir das auch etwas mitzusehen, okay, auch das ist wertvoll.
00:53:21: Ich lebt es vielleicht ganz anders aus.
00:53:23: Und ich lebe das hier in der Firma auch ganz anders.
00:53:27: Manchmal tauschen wir auch Rezepte aus, auch nett aber... Also ja, dieses Verantwortung und Menschlichkeit.
00:53:34: Und das Beides haben das aber zu verbinden... ...und ich glaube damit lassen sich auch viele Krisen besser händeln, wenn wir es als Gesellschaft schaffen,... ...dass wir gemeinsam Verantwortung übernehmen.
00:53:47: Wir müssen sie ja nicht alleine machen!
00:53:48: Ich muss es auch nicht allein, ich könnte's auch nicht alleine.
00:53:51: Niemand hier muss alleine und niemand kann alleine.
00:53:55: Aber das Schöne ist dass wir es zusammenmachen können unter einem Dach.... ....und für eine gemeinsame Sache.
00:54:02: ist für mich das, was Unternehmertum ausmacht.
00:54:04: Aber was auch gesellschaftliches Zusammenleben und gesellschaftliche Entwicklung ausmachtet wenn wir das so tun.
00:54:12: Ja dem kann ich nur zustimmen.
00:54:16: Magst du noch etwas ergänzen?
00:54:18: Ich hätte das Gleiche gewählt.
00:54:20: also du hast vorhin gesagt Harmonie.
00:54:22: Ich habe gemerkt mein eigenes Harmoniebedürfnis steht mir auch schon manchmal im Weg weil Verantwortung und Harmonie passt leider nicht unbedingt zusammen.
00:54:32: Und das sehe ich jetzt, da schließt sich für mich so ein schöner Kreis.
00:54:34: Jetzt David Kandes.
00:54:37: David ist genauso groß geworden wie ich auch und da kann man echt nur Danke an alles sagen.
00:54:43: Verantwortung in diesem Unternehmertum.
00:54:46: Wir sind eine Unternehmerfamilie.
00:54:47: Das ist ein großes Privileg.
00:54:49: aber es ist einfach auch ne große Verantwortung und die gilt zu übernehmen oder sich eben rauszuhalten.
00:54:56: So
00:54:56: glaube ich haben wir das alle mitbekommen.
00:55:01: David hat da für mich eine unglaubliche Fähigkeit, Dinge wirklich zu versachlichen.
00:55:11: Sehr wertfrei objektiv zu sehen und zu bewerten fängt immer an bei sich selbst erst mal zu gucken.
00:55:20: Also vielleicht lassen wir mal die ersten paar Wochen, Monate weg.
00:55:24: Da gab es wirklich so eine ... Ja ich bin jung und kann das alles.
00:55:27: Aber was ich genauso kenne ging mir ebenso...
00:55:29: Ich find das super!
00:55:31: Es gefällt mir so an der Jugend.
00:55:33: Das mag ich.
00:55:34: Und sonst hab ich auch vieles nicht gemacht?
00:55:36: Das muss doch auch Spaß machen und die Erkenntnisse kommen schon.
00:55:40: Und ich habe mir manchmal auf die Zunge gebissen und dachte, oh das macht er jetzt nicht wirklich.
00:55:45: Dass Sie mich das halt machen lassen.
00:55:47: Respekt dafür Ich glaub, ich hab die Hände über den Kopf zusammengeschlagen manchmal.
00:55:53: Wollt ihr verraten was es ist?
00:55:54: Oder lasst mal das ... Diverses.
00:55:57: Ich weiß gar nicht, ob ich was Konkretes hatte aber es waren so
00:56:00: haurug
00:56:00: Entscheidungen von.
00:56:02: nur dann machen wir das jetzt alles anders.
00:56:03: Dann strukturliche Veränderung im Personal klar!
00:56:06: Ist ja sinnvoll.
00:56:07: und ich hab gesagt da machen wir's jetzt an Tag drei Und du hast ausgehalten
00:56:13: Ja
00:56:13: meine Mitarbeiter haben mir sehr schwer gezeigt dass hier vielleicht ein bisschen anders läuft.
00:56:19: Aber es war glaube ich das besterste Learning als von dir zu hören, nee du darfst nicht.
00:56:22: Weil dann hätte ich offen gesprungen auch gesagt, dann halt nicht.
00:56:27: und das wollten wir beide nicht.
00:56:28: Und die Erfahrung habe ich selber gemacht immer dieses kannst doch so nicht machen und nein abgelehnt.
00:56:33: also mein Matz, die Vater war sehr deguros der wurde einmal laut und ich wurde dann ganz leise und hab's da nicht gemacht.
00:56:42: Ich glaube, ich habe es schon abgewogen und auch mal ein Video eingelegt ganz vorsichtig.
00:56:46: Aber ich dachte lass ihn doch sich selber regulieren das wird schon.
00:56:50: Das wird schon.
00:56:51: Und so ging der Weg auch und das fand ich von Anfang an tolles Miteinander.
00:56:55: also wir haben erst einmal Rahmenbedingungen abgesteckt Ja Dann hat sich das so entwickelt Stück für Stück tatsächlich.
00:57:05: Wie läuft das bei euch so hinter den Kulissen ab?
00:57:07: Also bei uns Da müssen wir ja zu unserer Schande gestehen, dass auch manche Absprachen so mal beim Abspülen getroffen werden.
00:57:13: Gibt es das bei euch?
00:57:15: Ich glaube die privaten Sachen werden den Firmenabsprachen gestorfen oder so.
00:57:21: Es ist eher ein Ahja ich habe hier drei Firmenthemen und wie geht's dir eigentlich so?
00:57:25: Nein ganz so ist nicht.
00:57:26: also ich glaube es hat sich eingegrooft aber als wir telefonieren bestimmt alle zwei drei Tage und mindestens ein Thema davon ist irgendein berufliches Wobei es hat sich sehr verändert.
00:57:40: Also es sind jetzt drei über vier Jahre, das hat sich verändert.
00:57:43: Ich glaube du kannst es gut so ein bisschen nachzeichnen wie das ja so ist?
00:57:50: Ja also Absprachen werden natürlich auch zwischen Tür und Angel getroffen.
00:57:54: wir sehen uns dann auch sehr schnell einig Und haben jetzt gelernt Wir haben's wirklich gelernt solange zu sprechen.
00:58:05: also manchmal verstehen wir nix voneinander.
00:58:08: Also wirklich, das größere Kluff an Verständnis könnte gar nicht da sein.
00:58:13: Und dann werden wir auch beide ein bisschen ungehalten weil so sind wir dann manchmal und könnten einfach mal den Wörter auflegen oder gehen?
00:58:20: Aber ihr werdet nie laut!
00:58:21: Das ist auch nie im Bösen.
00:58:23: Ich glaube es ist dann so Frust auf beiden Seiten von Warum verschließt du mich jetzt nicht?
00:58:27: Ist doch logisch... Da sind wir uns beide einfach sehr ähnlich und das trifft sich dann aber...
00:58:32: Da haben wir einfach gelernt wie wir sprechen.
00:58:34: jetzt weiter Wir bleiben daran und sprechen, sprechen, sprechen und irgendwann löst sich's Und dann sind wir auch sehr konstruktiv und haben wirklich gute Ideen.
00:58:43: Insofern gibt es dann Absprachen, aber die ersten Absprache haben wir schriftlich niedergelegt.
00:58:49: wo darf ich ein Veto einlegen?
00:58:50: Wo darf ich widersprechen oder mich einmischen?
00:58:53: Ich habe es mit einem inneren Lächeln gemacht weil ich wusste das ist so wichtig für ihn.
00:58:58: Weil ich es eben ganz anders erfahren habe.
00:59:00: Ich wusste dass es wichtig diese Entscheidungsgewalt zu haben.
00:59:07: Und wir mussten niemals davon gebraucht machen, weil es... also das ist genau.
00:59:10: Ich glaube es war eher so ein psychologisches von okay ich darf jetzt auch die Entscheidung treffen, weil dafür bin ich ja da.
00:59:19: Musst du nicht so machen wie die Mama jetzt will?
00:59:24: Sonst hätte ich's auch nicht gemacht und es waren uns beiden klar.
00:59:27: Ja!
00:59:28: Das war mir schon sehr wichtig dass er die Freude behält und dran bleibt.
00:59:32: im Rahmen dessen, also zwischendurch habe ich schon gemerkt wenn es das jetzt tatsächlich nicht ist ja gut dann auch da loslassen und dann suchen wir eine neue Lösung.
00:59:44: Bin jetzt aber sehr froh dass du an dem Punkt bist wo du sagst es fehlt dir wenn du nicht hier bist.
00:59:48: Ja ich auch.
00:59:51: Es tut mir besser und es zieht weniger Energie.
00:59:55: immer dieser hin und her in der Kampf von kann ich das?
00:59:59: will ich das?
01:00:01: Wo will ich sein, wo will ich leben?
01:00:02: was will ich überhaupt?
01:00:04: Das nimmt schon auch Kapazität weg und jetzt ist es ja sehr ruhig.
01:00:09: In mir drum herum ist genug los, da kann man die Energie da reinstecken.
01:00:15: Aber es war ein langer Prozess.
01:00:17: aber ich bin da aus sehr dankbar.
01:00:19: ob deine Begleitung und immer ob der Offenheit zu sagen, wenn nicht dann nicht, sag's einfach!
01:00:25: Ich glaube ich habe das fünfmal gesagt und trotzdem wieder gemacht und irgendwie kam wie immer wieder an den Punkt.
01:00:32: Ja aber jetzt ist so'n bisschen... Ruhiger, klarer.
01:00:38: Ich bin klarer in den Dingen und ich glaube das weiß ich nicht aber gibt vielleicht auch die ein bisschen Ruhe und Klarheit und Entspannung innerliche.
01:00:47: Weil es ja auch trotzdem eine Doppelrolle ist, die du immer hast.
01:00:49: Du bist Geschäftsführerin, Gesellschaftlerin und meine Mutter.
01:00:55: Und was ist die schwierigste Rolle davon?
01:01:00: Das ist eine ganz gute Frage!
01:01:02: Die schwierigste Role...
01:01:05: Ich hätte ne Antwort.
01:01:08: Ich glaube, die Mutter in dem Fall.
01:01:14: Weil sie das auch wie es mir sonst mit all dem geht aushalten muss.
01:01:18: Ich glaube du hast weniger Themen als Geschäftsführer als ... Weiß ich nicht?
01:01:23: Wenn du sagst!
01:01:24: Nein, nein,
01:01:25: das stimmt.
01:01:29: Das stimmt dieser Konflikt.
01:01:31: Weil das Mutterherz steht natürlich immer drüber und ich sehe sofort wenn's ihm nicht gut geht Probleme auch gar nicht mehr wissen, weil mir das dann wieder nicht gut tut.
01:01:40: Also dass es bei ihm zu lassen und zu sehen ist jetzt anstrengend und stressig und die wirtschaftliche Zeit ist echt nicht gut gerade.
01:01:48: Das ist tatsächlich das Schwerste dieser Konflikte.
01:01:52: Ja also die Mutter würde manchmal sagen komm lass doch den Kram hier und schau was dir guttut und was dir Spaß macht.
01:01:58: Tut sie auch und gleichzeitig tut mit uns auch gut das zu hören in dem Moment zu sagen okay da ist diese Offenheit wieder zu sagen bei dir nicht geht und dir nicht gut geht, dann machst du das nicht.
01:02:10: Also es war eine lange Zeit, wir sprechen jetzt zu drüber als wer ist so... Das ist wirklich vergangen und nicht mehr das Thema.
01:02:19: und dass es schön einfach weil's entspannter ist und nicht mein Thema spiegelt aber auch die Entwicklung wieder, die es halt gebraucht hat.
01:02:29: also hättest du es mir sofort aus den Händen genommen und alles wäre gut gewesen hätte ich auch nicht da wachsen können.
01:02:37: Und wehe ich auch nicht jetzt an dem Punkt, sondern weh ich keine Ahnung.
01:02:40: Wahrscheinlich im IT-Star in Berlin wäre auch nett.
01:02:45: Aber mittlerweile bin ich sehr dankbar dass ich es nicht bin.
01:02:49: Dass ich das mal sage aber ja... Das ist so!
01:02:53: Sehr schön.
01:02:53: also schön euch beiden hier zuzuhören.
01:02:57: Also wir kriegen oder insbesondere ich weiß nicht hast du die Frage auch schonmal bekommen?
01:03:02: Ich bekomme ganz oft die Frage gestellt Wie kannst du mit deinem Sohn zusammenarbeiten?
01:03:09: Als ich euch eben so zugehört habe, hab' ich noch die nächste Frage gleich.
01:03:15: Gibt es in Anführungsstrichen ein Patentrezept?
01:03:18: Also vielleicht ist das aber auch eine weibliche Stärke... Ich sage jetzt ganz bewusst Weibliche Sterke!
01:03:25: Wenn ich dir auch zuhöre war das ja mit dein dem Stiefvater auch anders, klarer Ansagen machen Und ich erlebe das auch oft so bei Vetern und Söhnen, dass das manchmal gar nicht funktioniert.
01:03:40: Das fängt schon an wenn es dann mal für die Matheschularbeit lernen ist
01:03:44: usw.,
01:03:45: ja?
01:03:45: Dass da schon Geschrei ist... Also bei uns ist es auch glaube ich ähnlich, ne?
01:03:53: Je länger wir zusammenarbeiten umso einfacher wird's tatsächlich.
01:03:57: Jeder hat seine Stärken man kennt die stärken mittlerweile auch Und ich habe so das Gefühl, man muss über diesen Zeitraum dieses Lernen, dass die Kinder jetzt auch mit uns was lernen.
01:04:12: Also zu nichts.
01:04:13: vielen Dank dafür!
01:04:15: Aber ich hab mir am Anfang ja auch keine Gedanken gemacht mit meinem Sohn zusammenzuarbeiten ganz normal wie mit jedem anderen auch.
01:04:23: aber es ist eben nicht normal weil mit dem Sohn soll's ja besonders gut werden.
01:04:28: Aber diese Fehler einfach auch stehen zu lassen und zu sagen, so wie wenn die früher Fahrradfahren gelernt haben und sind da x-mal hingefallen.
01:04:36: Auch hier zu sagen okay macht deine Fehler?
01:04:40: Und wir lernen beide daraus.
01:04:43: also auch ich darf auch dieses loslassen und die Kinder einfach mal machen lassen.
01:04:51: Also alles was du gesagt hast kann ich im Prinzip unterstreichen.
01:04:56: aber Was würdest du sagen, was ist so aus deiner Erfahrung?
01:05:01: Ihr seid ja ein bisschen länger schon zusammen als wir zwei jetzt.
01:05:04: Was ist so ganz wichtig wenn Mütter und Söhne zusammenarbeiten?
01:05:11: Also ich glaube sich von Anfang an wirklich auch mit sich selbst auseinanderzusetzen seine Rolle zu definieren diese Mutterrolle dieses Mutters Sohndenken auch ein Stück abzulegen.
01:05:26: Ich habe jetzt da einen Partner in der Firma, den muss ich auch so behandeln.
01:05:32: Natürlich bleibt es mein Kind und ist in meinem Herzen und dennoch sitzt er hier nicht als meinen Sohn eingeschränkt.
01:05:44: Und eben die Arbeit an sich selbst.
01:05:45: also das ist schon nicht zu unterschätzen.
01:05:50: eigene Bedürfnisse, eigene Machtansprüche, eigenes Ja, ich habe doch viel mehr Erfahrung.
01:05:56: Ich kann es doch viel besser... Was kannst du denn schon?
01:05:59: Ich hab dir schließlich auch das und das beigebracht!
01:06:02: Und da habe ich dich doch begleitet.
01:06:03: So eigene Wünsche Vorstellungen.
01:06:07: Ähm ja ist ja auch toll ne?
01:06:10: Ich meine ich seh dich seit wir zusammen arbeiten zwanzigmal öfter als vorher.
01:06:16: also David ist mit gerade mal siebzehn ausgezogen hat angefangen zu studieren.
01:06:21: weg war er.
01:06:22: Ich habe dann gesagt, zum Ausziehen gehört auch Wäsche waschen.
01:06:25: Sei eben wohl bewusst!
01:06:26: Also ich wollte ihn gerne halten ist nicht gelohnt.
01:06:30: Jetzt konnte er gut Wäschewaschen
01:06:32: und gut kochen.
01:06:34: Auch da zu sehen wie subtil ... Was macht man so subtil?
01:06:38: Da halte ich ihm jetzt.
01:06:39: ach das erfüllt mir mein eigenes Bedürfnis.
01:06:41: also ich glaube solche Erinner der Arbeit ist enorm wichtig.
01:06:46: Also das ist schön, dass du das sagst.
01:06:49: Das hatte ich am Anfang auch so ein bisschen gehabt.
01:06:51: Weiß ich ja nicht, ob ich das mal erzählt habe...
01:06:54: Jetzt bin ich gespannt!
01:06:57: Fast schon mit einem schlechten Gewissen, weil wir haben gemeinsam angefangen Seminare zu geben.
01:07:04: und manchmal hab' ich gedacht, jetzt sagt er, das ist eigentlich mein Part.
01:07:08: Das will ich eigentlich so gerne sagen.
01:07:12: Und dann hat er es aber auch richtig gut gemacht.
01:07:16: Aber scheinbar, wenn ich dir auch zuhöre gehört das auch dazu.
01:07:20: Und also ich habe auch so gemerkt je mehr der Henry sich auch gefunden hat mit seinem Studium und seine Expertise dass es einfach Spaß macht!
01:07:32: Also dass ich jetzt auch wirklich draußen bin aus dem Ding.
01:07:34: Ich muss dem erklären wie die Welt geht Weil er erklärt mir jetzt seine Welt und Betriebswirtschaft ist eben sein Ding.
01:07:44: Und das finde ich so schön, dass man wirklich partnerschaftlich zusammen unterwegs ist und einfach von den Kindern auch lernen kann.
01:07:55: Deswegen habe ich vorhin auch zu dir gesagt David!
01:07:57: Ich finde es so klasse wenn die Jugend kommt mit ihrem Sturm und Drang und sie will alles anders machen.
01:08:03: Dann selber merke, du hast so schön vorhin gesagt.
01:08:05: Ja die Mitarbeiter haben mich dann so ausgebremst und haben gezeigt also hier das Hippe Berlin hat im Bad Bernag wo alles ein bisschen anders läuft hat hier schon Grenzen.
01:08:17: Aber ich finde es aber auch schön, gerade für eure Generationen die dann zu akzeptieren.
01:08:24: Weil das gibt ja viele junge Leute.
01:08:27: Hättet ihr auch der eine oder andere sagen können, weißt du was hier in deinem verschlafenen Bad Benek?
01:08:32: Ich geh zurück ins hippe Berlin!
01:08:34: Das hab' ich ja lang genug gesagt.
01:08:36: Also das war her genau der innere Kampf und genau dieses... ...ich pass hier überhaupt nicht in diese Welt rein.
01:08:42: Und sie sind auch so anders als ich.
01:08:47: Also ja, genau so war es.
01:08:50: Und ich glaube das hat sich einfach einspielen müssen von wie viel nehme ich denn aus dem Hippenkuhl in Berlin mit?
01:08:55: weil auch da ist nicht alles schlecht?
01:08:58: Aber wo lasse ich's auch mal sein, mal laufen und die Dinge seien wie sie sind... War nicht nur berufliches Learnings sondern auch ein persönliches sehr großes zu sagen okay es ist anders das heißt nicht dass es schlechter ist Ja, das haben wir mit den Mitarbeitern gar nicht im Bösen.
01:09:17: Aber einfach in Regilität und es bleibt immer so halt einfach weiter zu machen.
01:09:23: Es ist hier deutlich gezeigt, wenn man merkt bei mir auch zu sagen... ...es ist gerade wirklich so wichtig sein Gedanken durchzudrücken und durchzusetzen.
01:09:32: Plus weil man denkt, dass der beste ist.
01:09:34: Also man hinterfragt sich dann und hat dann auch gute Erkenntnisse von leicht?
01:09:40: Das ist doch anders!
01:09:41: Wahrscheinlich ist es doch anders als man denkt.
01:09:43: Jetzt wollen wir mal so langsam Richtung den Bogen, also wieder spannende Richtung Ende kommen.
01:09:51: Die Fragen oder beziehungsweise die Frage stellen wir allen Gästen, die bei uns im Podcast sind und diese eigentlich recht simpel.
01:09:58: Woran erkennt ihr ein starkes Team?
01:10:06: Also spontan würde ich sagen an dem Vertrauen was sich zeigt und zwar an dem wie gehen sie miteinander um?
01:10:14: Gibt es da Unterschiede?
01:10:16: Ist da spürbar, dass einer was zurückhält oder darf der wirklich alles gesagt werden und sein.
01:10:21: Und ja in allen Richtungen an dem Miteinander.
01:10:28: Ich wollte das auch sagen!
01:10:31: Mist... Also was sofort kam war das Thema Verschauen und ein Gefühl der Verschautheit miteinander.
01:10:41: aber ich glaube wenn das Gefühl da ist dann die Offenheit da Dinge anzusprechen, sich selber auch mal Themen zu suchen und nicht nur über den anderen.
01:10:54: Und ihr aber auch zu teilen und besprechbar zu machen.
01:10:56: Ich glaube ein gutes Team ist dann gut wenn es, wenn da wenig Ego ist.
01:11:04: Also jeder darf da sein als ganzer Mensch mit allen Aspekten absolut.
01:11:14: allen Teammitgliedern um die Sache und um das Team geht, dann ist es ein gutes Team.
01:11:19: Und weniger Ego tut da viel Gutes.
01:11:25: So nehm ich's wahr und so versuche auch ein bisschen die Teams hier aufzubauen.
01:11:31: Das macht auch mehr Spaß zu arbeiten weil alle Bock auf die gleiche Sache haben und keiner ist sich zu schade für irgendwas.
01:11:36: Sondern alle sagen let´s go, lass uns das zusammen machen!
01:11:43: Ja, so möchte ich arbeiten und das ist für mich ein gutes Team.
01:11:50: Sehr schön!
01:11:52: Das war ein sehr schönes Brich, die zuführt hat mir richtig viel Spaß gemacht auch mal so eine andere Seite zu sehen wie das andere Motorsohn so machen.
01:12:09: Ich glaube dass es sehr viele Parallelen gibt überall.
01:12:13: Wo erkennt ihr euch denn so ein bisschen wieder?
01:12:15: oder hattet ihr in dem Gespräch jetzt auch so ein paar Aspekte, wo ihr sagt, ah ja Mensch und da so einen Impuls?
01:12:25: Wir haben jetzt viel gesprochen.
01:12:27: Wir haben auch viel Gedanken gehabt aber ihr habt schon aus all schon auch Nikten da ab und zu.
01:12:33: Ja auch spannend.
01:12:33: mal kurz die Andersheit dazu von was war euch so Impulse?
01:12:38: Also ich habe eben noch... Als du gesagt hast, dass so dieses Mama und Sohn sein, dann ist bei mir auch so gekommen.
01:12:46: Also ich glaube wenn wir jetzt so zusammen arbeiten also Henry war ja auch nach dem Abi sofort weg ist ausgezogen war ganz furchtbar für mich.
01:12:59: Ich habe den wirklich hinterher geweint sind viele Tränen geflossen war lange weg gewesen, jetzt ist er wieder zu Hause.
01:13:11: Wir arbeiten intensiver zusammen und das wirklich auch ein Stück weit zu trennen also wenn wir beruflich über irgendwas reden aber Haushalt wenn er seine Sachen nicht macht, bin ich genervt.
01:13:27: Und das auch zu benennen oder auch mal hier zu sagen hänge jetzt eine Wäscheaufräume weg oder wie auch immer.
01:13:34: Also es sind so zwei ganz unterschiedliche Sachen die ganz klar zu haben für mich.
01:13:39: Das merke ich dass das richtig gut ist.
01:13:42: also dieser Mama Job is Mama und da darf ich sagen was mir vielleicht Zuhause nicht passt für die Zeit die ja jetzt zu Hause Auf der anderen Seite aber dieses berufliche... Also ich habe so einen Motto, um deine Frage jetzt mal zu beantworten.
01:14:02: Und das ist mein Erziehungs-Motto.
01:14:03: und überall wo ich bin wissen alle gleichwertig, aber nicht gleich berechtigt.
01:14:10: Ich glaube es haben meine Kinder mit der Milchflasche aufgezogen.
01:14:13: Und ich glaube wir haben alle den gleichen Wert.
01:14:15: Bei euch ist es so dieses Vertrauen was ihr sagt?
01:14:20: Aber wir haben eben nicht die gleiche Berechtigung.
01:14:24: Und wenn wir beruflich zusammen sind, dann haben wir auch die gleichen Berechtigungen.
01:14:28: aber als Mama finde ich habe ich noch mal so eine andere Berechnung.
01:14:35: Wir haben trotzdem den gleichen Wertschapters den Kindern immer so erklärt also... Wir haben alle den gleichen Wert, aber ich bestimme, wann der Fernseher ausgemacht wird.
01:14:45: Fanden die nicht toll?
01:14:46: Aber das ist so mein Klassikerbeispiel und das versuche ich mit allen Menschen irgendwie vollkommen egal und auch ja mit Mitarbeitern glaube ich.
01:14:58: es ist auch ein ganz guter Ansatz also dass man sagt Das ist egal wer hier für was zuständig ist.
01:15:05: Du hast eben gesagt an der Sache gemeinsam arbeiten Aber trotzdem bist du vielleicht derjenige, der die Konten im Blick hat.
01:15:14: Der die Firma die nächsten fünf Jahre, die nächsten zehn Jahre ausrichtet und deswegen hast du einfach eine andere Berechtigung aber trotzdem nicht mehr wert als all die hier arbeiten.
01:15:27: also das ist das was jetzt mir noch so durch den Kopf ging weiß ich.
01:15:32: Du noch was ergänzen magst?
01:15:34: Ja schon so am Anfang muss man sich ein bisschen die Hörne abstoßen Mal gucken, was kann eigentlich der andere und was kann man eigentlich selber gut?
01:15:41: Und dann groovt sich das glaube ich ganz gut ein.
01:15:44: Und dann spielt es glaube ich gar nicht mehr so eine große Rolle ob das jetzt eine familiäre Konstellation ist oder ob das auch mit einem ganz normalen anderen Arbeitskollegen oder Geschäftspartner wäre.
01:15:54: Dass man dann so ein bisschen weiß was kann jeder und Beantwortungen klar sind und das machst du und das mache Ich.
01:16:00: und bevor irgendwas nochmal irgendwo raus geschickt wird oder veröffentlicht wird Man holt sich die zweiten Meinung, aber das ist schon ein Prozess wo man sich erst mal ein bisschen auseinander auch reiben muss.
01:16:17: Und was ich auch total cool finde – also ich bin ja von Hause aus eine Biologin und ich finde jetzt unsere Grundstruktur, dass ein Mann und eine Frau zusammenarbeiten find' ich schon sehr wertvoll weil wir einfach unterschiedlich ticken.
01:16:33: Und auch dieses Junge und Alte, das finde ich auch so wertvoll.
01:16:40: Diese Konstellation, wenn die wirklich gleichberechtigt-gleichwertig nebeneinander arbeiten, dann ist es eigentlich die beste Kombination überhaupt!
01:16:54: Also ich sage jetzt mal nur von unserer Biologie her, dass wir da alle Zugänge haben.
01:17:00: Und das finde ich ist auch besonders was ich auch sehr schätze in inner Zusammenarbeit weil also wenn ich sehe wie du manchmal Dinge durch denkst wie du die angehst ja wo ich auch sagen würde nee um Himmel zwillen dann bin ich jetzt gar nicht so mutig da bin ich eigentlich eher ängstlich und Mirwurscht.
01:17:22: machen wir jetzt so gefühlt, wo ich mir denke.
01:17:27: Okay mach mal!
01:17:29: Und das finde ich auch noch gerade in dieser Muttersohnkonstellation ist wahrscheinlich bei Vätern und Töchtern ähnlich.
01:17:39: Wir decken zwei Generationen ab, das heißt wir ticken schon mal da unterschiedlich weil wir in unterschiedlichen Zeiten groß geworden sind.
01:17:49: und auch diese Konstellation ein Mann oder eine Frau die zusammen sich des teilen.
01:17:54: Also da gibt es glaube ich die eine oder andere Rivalität einfach nicht durch die Konstellations.
01:18:01: Schöne Aspekt!
01:18:04: Ja und ich glaube auch dass dass nicht so dieses, oder das auch subprima jetzt nicht als das klassisch-patriarchische Familienunternehmen geführt wurde sondern auch drei Generationen von Frauen geführt wurden gibt dem Ganzen eine andere Haltung und eine andere Art und Weise der Führung.
01:18:21: Und das finde ich sehr wertvoll und hoffe es ist auch trotz als man soweit dafür hin zu können weil ich glaube da gibt's viele andere Familien Unternehmen die sehr patriotisch im negativen konnotierten Sinne geführt werden.
01:18:35: Und ich glaube, das tut gut filmen und auch nach Nachfolge nicht gut.
01:18:39: Ich glaube, dass es bei uns schon anders ist.
01:18:42: Es ist auch anders, das von Mutter zu Sohn übergeben zu bekommen.
01:18:46: Ich hoffe, ich kann's auch mal gut machen irgendwann aber ... Way to go bis dahin!
01:18:53: Bin ich mir sicher, dass du das hinkriegst?
01:18:56: Das glaube ich auch.
01:18:57: so viele gute Modelle die da einen Weg schon bereitet haben.
01:19:02: Ja, ich glaube dann sind wir am Ende heute angekommen.
01:19:06: Es war eine Geschichte die uns irgendwie gezeigt hat wie aus Notwendigkeit stärker wird und wie daraus auch was entsteht was Generationen verbindet?
01:19:16: Und vielleicht ist ja die eigentliche Transformation über die wir heute auch gesprochen haben nicht diese Systeme, nicht die Prozesse sondern eigentlicher die Menschen die Verantwortung übernehmen.
01:19:27: Manchmal glaube ich dürfen wir auch Dinge in der vierten Generation oder in der neuen Generation neu lernen, die in der ersten Stunde das verständlich waren?
01:19:37: Ich arbeite jeden Tag, um dann weiter zu lernen.
01:19:41: Das ist was es ausmacht und den Älteren und Alten zu lernen – welche Generation auch immer!
01:19:48: Da kann nur gut sein.
01:19:50: Absolut.
01:19:51: Danke euch fürs Gesprächs.
01:19:52: Es hat wahnsinnig Spaß gemacht.
01:19:56: Schön, das immer wieder teilen zu können.
01:19:58: Es ist auch schön es mit dir gemeinsam teilen so könnte.
01:20:00: Das ist definitiv eine sehr schöne Dynamik und auch wir haben immer mal wieder Aspekte wo ich denke ach wälsch!
01:20:06: Auch neue Geschichten wo ich denk ach das wusste ich noch gar nicht.
01:20:09: Aber das ist cool also es macht Spaß.
01:20:11: Danke für das Format.
01:20:12: Das wirklich schön.
01:20:13: Wir danken euch auf alle Fälle dass ihr mitgemacht habt und ich bin gespannt wo wir dann in zehn Jahren zwanzig jahren wo auch immer sind.
01:20:24: Wir sprechen uns woher, glaube ich noch mal.
01:20:27: Ich glaub
01:20:27: auch und jetzt erzähle ich noch eine ganz kurze Geschichte zum Abschluss.
01:20:30: Können wir auch rausschneiden?
01:20:33: Ich habe heute Morgen mit meinen Morgenfrauen erzählt also ich treffe mich ja immer in der Früh online mit anderen Unternehmerinnen und dann hab' ich erzählt dass ich heute halt zu euch zum Podcast fahre.
01:20:44: Und weißt du was sich richtig cool fand?
01:20:46: In der Vorbereitung war ich auf eurer Homepage.
01:20:48: und diese Rutschsocken.
01:20:51: Diese Rutschsocken fand ich so cool, weil ich habe beim Yoga im Winter immer kalte Füße und es gibt schon Weltjabber.
01:20:57: Ich hab noch nicht die wirklich richtig guten gefunden und wenn euer Online-Shop jetzt offen aufmachte werde ich mir ein paar diese Rutschsocken auf alle Fälle bestellen, das wollte ich dir mitdenken.
01:21:12: Glaubt, das ist prima gut!
01:21:13: Was
01:21:15: für welche Farbe du willst?
01:21:17: Ich glaube,
01:21:20: ich
01:21:20: nehme dunkelblau.
01:21:21: Die passen gut zu meinem Sport-Outfit.
01:21:26: Okay also in diesem Sinne vielen Dank
01:21:31: euch!
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