016 - 400 Jahre Tradition trifft KI - Andreas Fickenscher, diese Disziplinen musst du als Unternehmer können.
Shownotes
Vierhundert Jahre. Elf Generationen. Und heute ein KI-Projekt mit Google.
Andreas Fickenscher führt Fickenschers Backhaus in Hof – ein Handwerksunternehmen, dessen Geschichte 1625 beginnt, mit rund 110 Mitarbeitenden, knapp zehn Fachgeschäften und einem Onlineshop. Er ist Bäcker- und Konditormeister, hat BWL studiert, ist Brotsommelier und Triathlet. Im Gespräch mit Cornelia und Henri erzählt er, wie es ist, ein Unternehmen zu führen, das älter ist als fast alles um es herum – und es trotzdem nach vorne zu bewegen.
Themen dieser Folge:
Warum Bewahren schwerer sein kann als Gründen, und was ein Ahnenforscher in 400 Jahren Familienbriefen findet
Der Umbau des Betriebs: drei Fragen an jeden Prozess, 70 % der Arbeit vom Nacht- in den Tagbetrieb
Warum Andreas zuerst gefragt hat „Was nervt euch am meisten?", statt dort anzufangen, wo der Return am größten ist
Das KI-Projekt mit Google: ein Co-Pilot, der dem Verkauf sagt, wie viel nachmittags noch gebacken werden sollte
Wie moderne Sensorik das Backen wieder so ursprünglich macht wie vor 300 Jahren – ganz ohne Stabilisatoren
Werte, die nicht verhandelbar sind, und die Stellen, an denen er sie trotzdem nachjustiert hat
Die drei Disziplinen für Unternehmer: Leidensfähigkeit, Innovationskraft, Wissenshunger
„Es reicht nicht mehr aus, ein guter Bäcker zu sein."
Mehr zu Andreas und seinen Produkten: backverliebt.com
Fünf vor Neun – der Podcast von Gewinnerteams. Stärke die trägt.
Transkript anzeigen
00:00:00: Vierhundert Jahre Unternehmensgeschichte, das klingt nach Traditionen stolz aber auch Nachverantwortung.
00:00:05: Was bedeutet es heute ein Unternehmen zu führen dass seit vierhundert Jahren besteht?
00:00:09: Ist Tradition ein Fundament oder manchmal auch ein Käfig und ist das Bewahren vielleicht sogar schwerer als Gründen?
00:00:14: Heute bei fünf vor neun ist Andreas Fickinscher Zugast Geschäftsführer und Inhaber des Fick inscher Backhaus.
00:00:19: erst Becker und Conditor meistern beiden Gewerken hat BWL studiert und führt gemeinsam mit seiner Familie ein vierhundertjahres altes Handwerksunternehmen in eine Zukunft, mit KI, neuen Arbeitsmodellen und Klarenwerten.
00:00:31: Schön dass du da bist!
00:00:33: Schön.
00:00:34: Will das ich heute da sein darf?
00:00:36: Also wir sind ja eigentlich zu Gast bei dir.
00:00:38: So muss man es ja formulieren.
00:00:40: Was ich zu Gast im Podcast seien.
00:00:42: Ja.
00:00:43: Und herzlich willkommen bei uns in unserem Herzstück.
00:00:47: Wir sind ja direkt an der Backstube.
00:00:50: beim Aufpass... Duft jetzt auch ein bisschen immer richtig, glaube ich.
00:00:54: Ja
00:00:55: das war sehr schön.
00:00:56: schon vom Parkplatz hier hoch da haben wir schon gesagt oh es riecht ja gut das ist immer richtig.
00:01:00: Genau Andreas als erstes wollen wir dich mal als Mensch kennenlernen.
00:01:07: Ihr habt letztes Jahr vierhundertjähriges Jubiläum gefeiert.
00:01:11: Das ist ja erstmal also als ein deutsches richtig deutsches Tradition zu nehmen.
00:01:15: Vierhundert Jahre, ich glaub elfte Generation?
00:01:18: Was macht das mit dir?
00:01:21: Naja, sagen wir mal so.
00:01:22: Je näher das Gerügt ist oder es ist uns eigentlich bis vor zehn Jahren gar nicht so bewusst worden dass das ansteht ja?
00:01:28: Du hast halt einfach immer deine Arbeit gemacht und hast das gemacht und dann irgendwie sind wir dann draufgekommen Mensch da steht ja echt ein großes Jubiläum irgendwo mal da und dann fängt man mal an sich auch mit der Vergangenheit zu beschäftigen und sagt okay was machen wir denn da?
00:01:44: Wie schaffen wir das irgendwie in irgendwie auch sichtbar zu machen.
00:01:48: Ich meine, vierhundert Jahre gibt es eigentliches zu erzählen.
00:01:51: aber wo ist da der Fokus und was wollen wir so nach außen kommunizieren?
00:01:55: Und so ein Jahr, eineinhalb Jahre vorher hat er eigentlich fast zwei Jahre vorher die Arbeit angefangen das mal so konzeptionell aufzuleiten.
00:02:05: Also ich habe zwei Jahre eigentlich im Vorhinein angefangen die Vierhundertjahre zu durchdenken was es passiert.
00:02:13: Also wir haben dann einen Arnenforscher beauftragt, der unsere ganzen Bücher und unsere ganzen Dokumente einfach mal realisiert.
00:02:20: Das Ganze übersetzt also auch die Schrift, die wir haben.
00:02:23: Und wir haben tatsächlich Bücher hier von Hübser Gatscher gezeigt, das Zunftbuch, wo eigentlich auch unsere Geschichte ganz gut nachvollziehbar ist.
00:02:34: Der Johann Fygenschall... Welches Datum ist jetzt irgendwie das, was Vierhundert Jahre bedeutet?
00:02:38: Wir haben uns eben das Datum, der Gründer von Figengers Backhaus, der später dann eine Firma gegründet hat, seine Ausbildung begonnen hat.
00:02:49: Also wo er quasi in den Beruf eingestiegen ist und das war eben sechzehn fünfundzwanzig gewesen und das waren nicht ganz bei dem Standort, wo jetzt unser Schlammhaus steht.
00:03:01: Da ging es erst ein paar Jahrzehnte später.
00:03:03: dann aber da wurde die Geschichte eigentlich dann erstmal ab dem Zeitpunkt lebendig von uns aufgearbeitet.
00:03:11: Und gab es da in diesem Prozess, die ihr da so aufgearbeitet habt?
00:03:14: Gab's da einen Moment, wo der dich besonders berührt hat.
00:03:16: Wo du sagst, da haben wir besonders drauf geguckt oder der dich besonders berührt?
00:03:20: Wir haben nachhinein, wenn die Briefe auch dann übersetzt wurden und die dann untereinander geschrieben wurden von der Familie, also meinen Vorvorfahren, irgendwie wie sie kommuniziert haben, wenn es natürlich auch schwierige Zeiten gegeben hat, einige Kriegendienst zu überwinden gab oder da... Bäckerei irgendwie schon mal eine wichtige Aufgabe erfüllt, die Nahversorgung irgendwo der Menschen zu gewährleisten.
00:03:48: Das Brot.
00:03:50: und da hat man auch dann so ein bisschen die Gänsehaut bekommen.
00:03:56: und zweiter Punkt war dann als wir Das ist gar nicht so lange her, als dass die Möglichkeiten durch KI dann auch mal solche Bilder lebendig zu machen.
00:04:04: Also ein altes Bild von der Großmutter, die in einem Biergarten sitzt, wo du nur so festkennst wenn sie sich auf einmal bewegen, ja?
00:04:14: Dann denkst du, da war das eigentlich für es nochmal eine ganz andere Ebene, die man dann... Und was für uns ganz wichtig war wir haben uns überlegt und uns dann auch eine Agentur mit ins Boot geholt Wo wir überlegt haben, was können wir aus diesen Jahren machen?
00:04:34: Also nicht nur in die Vergangenheit zu blicken.
00:04:36: Das war uns ganz wichtig, denn Unagredo ist ein gutes Bewahren Neues entdecken – das ist quasi eigentlich in diesem Prozess dann entstanden -, dass wir gleichzeitig mit der gleichen Gewichtung einmal nach hinten blicken wollen aber auch den Blick nach vorne in die Zukunft dann auch Systeme Innovationen dann eigentlich beleuchten wollen ... um uns nicht als Altbacken, sondern auch als einen ... ... Arbeitgeber oder in den Unternehmen das auch sich ... ... für die Zukunft Gedanken macht.
00:05:05: Und des Unternehmens zeitgemäß wie die ... ... nächsten Generation vielleicht.
00:05:11: Ja Kaisen ist ein gutes Stichwort da werden wir auf jeden Fall später noch dazukommen.
00:05:16: Wie ist es für dich wenn du jetzt sagst, du hast ... ... vierhundert Jahre Unternehmenstradition?
00:05:20: Ist es manchmal eher wie soll ich sagen... Eine Last auf den Schultern?
00:05:26: oder ist es eher so ein richtig solides Fundament?
00:05:31: Naja, von der Geschichte sind außerdem Rezepturen jetzt nicht viel mehr da was wir aktuell uns dabei hilft jetzt zu backen.
00:05:39: Also die Maschinen und das als ich verändert... Die Mitarbeiter sind natürlich auch ganz andere haben sich dann auch über die Zeit verändert.
00:05:45: Auch die Räumlichkeiten sind andere also der Wert ist eigentlich nur die Geschichte die Erzählungen Und natürlich ist es eine Börde, weil man möchte nicht der sein, der irgendwie den Schlüssel rumdreht und diese Tradition dann zum einen beendet.
00:06:03: Auf der anderen Seite bin ich mir oder wir uns auch in der Familie dann ganz klar geworden gerade nach den Jahren der letzten Herausforderungen also die haben ja die Pandemie hinter uns, die uns ganz schön was abverlangt hat, auch die Benachter an der Ukraine Krieg Zeiten in denen viele unserer Kollegen dann einfach die Erfahrung machen mussten, dass wenn sie sich eine Zeit gemäß aufgestellt haben und schnell reagieren konnten.
00:06:35: Dass ich die Kommunikation auch mit den Mitarbeitern.
00:06:37: was ist jetzt wieder für neue Regeln irgendwie wie kann ich das kommunizieren?
00:06:41: Wie kann ich diese ganzen Checklisten als dann abarbeiten?
00:06:44: da hat sich schon gezeigt, dass wir eigentlich die Weichen richtig gestellt haben damals und daraus noch partizipieren konnten.
00:06:55: Aber es hat uns auch aufgezeigt, dass der Betrieb, der vielleicht in Zukunft sein wird.
00:07:03: Ob das Handwerk jetzt so wie sie jetzt praktiziert wird noch zeitgemäß ist?
00:07:10: Man macht sich dann Gedanken darüber und findet heraus, wie krass eigentlich dieses Geschäftsmodell ist.
00:07:17: Das über Generationen und Jahrhunderte hinweg so funktioniert hat.
00:07:21: Also da hat sich nicht viel geändert dran.
00:07:23: Menschen stehen mitten in der Nacht auf Packenhunderte von verschiedenen Gebäcken.
00:07:28: Damals waren es viel weniger gewesen, aber jetzt ist so in einer...
00:07:31: Wie flatt man damals?
00:07:32: Also um die Bandbreite aufzumachen?
00:07:34: Zwei drei Storten Brot und auch nur das Getreide, dass hier wächst.
00:07:38: Das war eher rockenlastig weil alles was quasi zu beziehen ist in der Region und daraus ist halt etwas gebacken worden ein Festtagen vielleicht mal einen Kuchen.
00:07:47: Aber dann war schon Feierabend.
00:07:48: ja da haben andere Probleme gehabt wir haben noch Bier gebraut auch noch Die Hefe ja auch noch in der Luft war und das waren meistens so, dass Bäcker und Brauer zusammen waren.
00:08:00: Aber es war dann so, diese Art und Weise wie hergestellt wird, was man sich auf die Zeitmäßigkeit prüft.
00:08:09: Das habe ich jetzt ganz krass gemacht.
00:08:13: zur Nacht aufstehen, mitten in der nacht ja was schon mal eingrenzt in die Verfügbarkeit der meisten Mitarbeiter weil das möchten vielleicht nicht so viele dann eigentlich machen und dann was herzustellen was da ganz kurze Haltbarkeit ist.
00:08:25: Und dessen die Thege zu legen in der Hoffnung dass genau an dem Tag die Anzahl an Menschen genau die Produkte nachfragen.
00:08:33: Dann vereinbart sich das Einkaufsverhalten.
00:08:35: Die Menschen, die Innenstädte sterben aus.
00:08:38: Die gehen eigentlich eher mehr zu den Nahversorgungszentren.
00:08:42: Wir müssen den Menschen folgen.
00:08:44: Aber das Geschäftsmodell ist irgendwie immer noch das Gleiche geblieben und auch das müssen wir bewerten.
00:08:51: Es gibt Handwerksbetrieben.
00:08:54: Wenn ich mir die Schuster anschaue oder die Schuhmacher, die damals Schuhe gemacht haben, wieviel gibt es denn da noch von den Manufakturen?
00:09:00: Die jetzt handgenähte Schuhen herstellen.
00:09:03: Brüsterhandwerk.
00:09:05: Ganz wenige oder die sind dann exorbitant
00:09:08: teuer?
00:09:09: Genau, aber die haben zumindest noch den Vorteil dass die Sachen haltbarer sind also dass sie eigentlich besser sind wie wenn ich das industrielle kaufe.
00:09:15: ja bei uns geht es ja darum dass die Haltbarkeit und ich kann nicht eigentlich überregional irgendwie... Das geht immer zu Lasten der Frische zum größten Teil.
00:09:25: Aber da haben wir uns auf vielen Ebenen Gedanken drüber gemacht wie wir uns auch für die Zukunft aufstellen wollen.
00:09:32: Wir sind jetzt ganz glücklich, dass das uns in den letzten Jahren gezeigt hat.
00:09:37: Ich
00:09:40: hab noch mal eine Frage an den kleinen Andreas.
00:09:44: Hast du noch eine Erinnerung so an deine Kindheit?
00:09:48: Ich frag deswegen, meine Großeltern hatten auch einen Laden und ich bin die ersten sechs Jahre in diesem Laden meiner Großeldern im Prinzip groß geworden mit ... Wir waren vier Kinder also Cousine-Cousins dabei.
00:10:02: Also diese vier kleinen Zwerge sind da mit rumgehüpft und im Lager erinnere ich mich noch.
00:10:07: Da war ein Metamäse Und wir haben immer auf der Theke mit diesem Metermaß rumgespielt und haben keine Ahnung, Sandokan und wie die ganzen früher hießen.
00:10:21: Ich habe so eine wunderbare Erinnerung an diese Zeit bei meinem Großeltern im Laden.
00:10:25: Wir waren immer Tante, Mama also es war auch so ein Familienbetrieb Wir waren immer viele Leute.
00:10:33: Nachmittags ist mein Opa immer mit uns in den Wald gegangen, also ich habe da eine ganz warme Erinnerung dran.
00:10:38: Wie isst denn das bei dir?
00:10:40: Du bist ja keine Ahnung vielleicht in der Backstube auch groß geworden?
00:10:45: Ja so war es bei uns gewesen.
00:10:47: wir haben oben drüber meine Eltern haben die Wohnung gehabt.
00:10:50: Also im Chefs Haus und oben war die Bewahrtwohnungen und unten war der Laden gewesen.
00:10:55: Die Backstuber war hinten dran.
00:10:57: Das hat schon mal den Duft Den, den, denn da kann ich mich noch gut daran erinnern.
00:11:01: Dass man so früher mal aufgewacht ist schon den Duft von Fusch gebacken in der Nase gehabt hat.
00:11:06: So das war die erste Kindheitsrinne und natürlich bin ich auch eigentlich so nebenbei mit aufgewachsen.
00:11:13: also wenn ich krank war weiß ich, ich war hinten in der Küche, dass wir mal Bett so hergerichtet worden aus der Bank.
00:11:17: ja dann habe ich gesagt, dass meine Mutter im Laden die konnte dann immer mal hinschauen aber ich hab halt trotzdem dadurch dann auch viel Aufmerksamkeit oder trotzdem erfahren, weil man ja trotzdem nah bei Samen war.
00:11:32: Es sind natürlich so Sachen da gab es natürlich die.
00:11:36: wir haben auch gespielt viel mit dir zu uns kamen haben in der Backstube auch viel gespielt und das ist jetzt heutzutage eigentlich gar nicht mehr denkbar dass mit einem Fahrrad durchgefahren sind.
00:11:47: Das wäre spannend heute.
00:11:50: Und ich weiß auch noch, ich hab damals immer Fallen gestellt.
00:11:54: Ja?
00:11:54: Ich habe so Fallen gebaut dann auch wo die Verkäuferin ... ... kann man schon mal eine Eik fangen auch und so was weiß ich auch noch!
00:12:04: Aber gut das war halt einfach eine andere Zeit gewesen.
00:12:06: aber das sind so die Erinnerungen, die jetzt wirklich nicht negativ waren sondern es ist halt einfach mitten in der Stadt gewesen, ich war eigentlich den ganzen Tag unterwegs.
00:12:19: Ein was habe ich jetzt auch bei der Jubiläumsfeier, da hab' ich ja meine Kinder auch mit auf die Kühne geholt und meine Eltern.
00:12:26: Und wir haben dann ein ganz anderes Format mal ausprobiert, wo wir im Geschichten erzählt haben oder Anekdoten und so weiter erzählt haben... ...und als ich erzählt hab', dass ich eigentlich wenn ich in die Schule gegangen bin oder im Kindergarten, dann habe ich eigentlich immer aus der Theke etwas mitgenommen, wie da Nougathörnchen Ich habe ein Brötchen irgendwie dann mitgenommen oder andere Sachen, aber also immer unzubereitet.
00:12:51: Sondern schon fertig so aus dem Beckerleibis gewangen war und ich habe immer auf die anderen geschaut weil die haben da quasi ja Alufolie ausgepackt und da war Butterbrot und es wurde geschmiert gewesen mit Wurst und mit allen drum und dran und ich dachte mal Mensch... Also wir haben öfters mal getauscht, weil ich dann das... Wolltest
00:13:09: auch man so ein selbstgeschmiertes Käsebrot?
00:13:11: Und die anderen haben eigentlich auf mich geschaut.
00:13:13: Weil ich habe ja die krassenfröschen Sachen irgendwie immer mitgenommen und so ist es halt.
00:13:20: also ... Die Wiese des Nachbarn ist immer etwas grüner wenn man so einfach in den Sand schaut wie die Wahrnehmung so ist.
00:13:30: aber das ist auch so.
00:13:31: Erinnerungen und mein Sohn Ging das genauso, der hat es auch erzählt.
00:13:34: Als er quasi dann in die Schulgangen ist, hat er genau die gleiche Erfahrung.
00:13:40: Unglaublich!
00:13:41: Also dass dieses Pausenbrot scheinbar doch bei Kindern so einen Stellenwert hat.
00:13:45: also meine Jungs haben auch immer ein Pausennbrot mitgekriegt.
00:13:48: aber ja wäre jetzt mal spannend von euch zu hören
00:13:51: Ich hätte wahrscheinlich auch gern getauscht.
00:13:56: Noch eine Frage zur Kindheit.
00:13:58: Erinnerst du dich noch an dein Lieblingsgebäck oder deinen Lieblinsbrötchen, also sowas wo du sagst oh Mensch das war es?
00:14:06: Ja!
00:14:07: Das ist die klassische Salzstange mit Butter.
00:14:11: Also frische Salz-Stange aufgeschnitten und dann da Butter drauf, kalte Butter drauf... was ist eigentlich ganz einfach, aber das war damals ja mit Kümmeln oben nur auf Kümmel und Salz etwas.
00:14:24: Was ist uns heute?
00:14:27: Eigentlich ist es Brot, also eine Scheibe Brot.
00:14:32: Aber auch für einen echten Purist.
00:14:34: Ich mag das ganz gerne mit Butter obendrauf.
00:14:37: Da brauche ich gar nicht viel eigentlich.
00:14:39: Das ist gut.
00:14:40: Manchmal schnittel auch ein bisschen drauf aber eigentlich das klassische Brot und Urlaib.
00:14:48: Rogenbrot sehr kräftig gebacken.
00:14:51: Schönen Kruste innen drin nach Sauerteig ... greift auch ein bisschen Gewürzgarnen innen drin.
00:14:57: Also so Brotgewürzkümmel, Ahnes-Koordianter und der Gewürztbrot da putt er drauf.
00:15:05: Bist du für die Rezeptur auch verantwortlich?
00:15:07: Du hast uns ja erzählt, du bist auch Brotsommelier!
00:15:11: Also ich habe vor einigen Jahren ja die Ausbildung zum Brotsomelier noch dazu gemacht.
00:15:18: Es war über ein Jahr gewesen mit... wo man quasi auf Portbildung immer war, alle zwei Wochen dann immer zwei Tage.
00:15:30: Also sehr aufwendig.
00:15:31: das ist oberhalb des meiste Niveaus quasi Ausbildungen.
00:15:35: Facharbeit schreibt dann zum Schluss eigentlich ähnlich so ein Bachelorstudiengang und da hat man auch noch mal Zeit gehabt sich mit Themen intensiv auseinanderzusetzen.
00:15:45: ich habe damals als meine Facharbeites das Heimatbrot entwickelt.
00:15:51: Mir ist mal anders rangegeilene Rezepturen entwickeln.
00:15:53: Man hat eine Umfrage gemacht, was die Menschen mit Heimat verbinden aber ganz unabhängig davon dass es mit Brot zu tun haben soll sondern sich so einen Speisen, Tränke Käse und soweit das alles dann nennen.
00:16:04: Und dann kam halt unheimlich viel Feedback zurück.
00:16:07: Dann haben wir uns auch mit Alexander Herrmann noch mit ins Boot geholt.
00:16:12: Da kamen so viele zusammen und ich wollte eigentlich ein Brot entwickeln.
00:16:15: aber vielleicht können wir da eine Heimatbrotzeit entwickeln.
00:16:17: also einfach zu sagen Nicht was wird in Oberfranken zur Brotzeit gegessen, sondern was verbinden Menschen mit Heimat und aus diesen Zutaten dann quasi eine Brotzei zu generieren.
00:16:31: Und dann habe ich auch das Heimatbratis entstanden ist.
00:16:34: es ist auch etwas wo ganz andere herangehensweise war, sondern wir haben geschaut was nimmt dem Boot nicht die Ursprünglichkeit?
00:16:44: Das heißt ich kann natürlich alles reinpacken, Gemüse und Käse usw.
00:16:48: Sondern es sollte ursprünglich wie möglich sein und wir haben zum Beispiel dann das Brot war die Idee in eine Kartoffelkruste zu backen um die Kruste dann weiter noch dann zu verstärken ja?
00:16:59: Und im Brot haben wir dann den Fichtenspitzen-Sirup was genannt wurde.
00:17:04: Generation kennt es noch, dass hat man wenn er erkältet war ist quasi von den jungen Fichten Sprößlingen quasi, die Zapfen sind dann geandet worden.
00:17:14: Daraus ist ein Syrup gekocht, der so grüne Noten hat aber wie Honig eigentlich so war.
00:17:20: Man sagt Mensch das passt eigentlich gut ins Brot mit rein.
00:17:23: und dann wurde das Rauchbier noch genannt als etwas was man damit erfündet.
00:17:28: Da haben wir eine Reduktion vom Rauchbeer gekochen und es ergänzt sich von den Schlüsselaromen super mit dem Honignoten irgendwo.
00:17:34: Sollte aber nicht zu dominant sein.
00:17:36: und da war der klassische Sauerteig die Brotgewürze im Brot entstanden, wo auch die Nachfrage nach den Rohstoffen auch von den Menschen uns zugetragen wurde.
00:17:47: Sie haben sich mit Rücken verbunden und fühlt irgendwo in ihrer Kindheit mit Weizenblumen.
00:17:54: Das war halt die Müllmischung bis dann ergeben hat.
00:17:57: Und das ist mal eine ganz andere Art und Weise wie auch sich das Rezeptur entwickeln, dann weiterentwickelt hat.
00:18:04: Letztes Jahr haben wir die Jubiläumsbrote entwickelt.
00:18:06: Das ist nochmal eine andere Art-und-Weiße gewesen wo wir uns eigentlich achtzig Prozent der Rohstoffe verpflichten, wir uns aus der Region hier zu verarbeiten immer für alle Produkte.
00:18:18: Und beim Hofer Landbrot wollten wir jetzt hundert Prozent aus der Region Hof mal herstellen und damit verarbeiten.
00:18:29: Wow!
00:18:30: Mit Fichtenwipfeln also ... Die kann man ja schön auch vom Zweig essen, wenn die jetzt rauskommen.
00:18:37: Frühlings sprießt gerade hier.
00:18:39: Das ist ja superfood im Grunde genommen aus der Heimat.
00:18:43: Also verbunden mit dem Waldspaziergang da so ein paar Fichtenwipfel sammeln habe ich übrigens auch schon mal gemacht.
00:18:49: Ist es eigentlich total einfach eine ganz einfache Sache und wächst ja auch in der Region.
00:18:57: Man muss nicht unbedingt in die Anden schauen.
00:19:01: zu den Tieren Leinsaat quasi bei uns als heimisches Superfood irgendwie verwenden, muss halt einfach nur auch so entsprechend mal ein bisschen mehr Publik gemacht werden.
00:19:11: Dass das was man nicht immer um die halbe Welt reisen muss, welche Rohstoffe dann funktionelle Rohstoffen eigentlich?
00:19:18: Genau!
00:19:20: Letzte Frage dazu... Verwendet ihr da auch Brennnessel?
00:19:23: Ist ja auch so eine heimische Megapflanze?
00:19:27: habt ihr noch nicht.
00:19:28: Nee, aber auch durchs Backverfahren ist wahrscheinlich die Senäerstoffe oder was dann drin ist, dann wird ganz so übermittelt wie wenn ich das jetzt halt holt beim Kochen.
00:19:43: Wenn es ein Tee wird ja auch gekocht.
00:19:46: Keine Ahnung vielleicht kann man mal einen Sud kochen und test von verarbeitet
00:19:50: werden.
00:19:51: Weil du das gesagt hast, ist mir jetzt nur eingefallen.
00:19:54: Ich sammle mich auch im Frühjahr immer frische Brennersel weil es auch so eine wahnsinnige Heilpflanze ist.
00:20:01: Der Punkt ist ja der dass wir die sozialen Medien uns jetzt die Möglichkeit geben hier das auch entsprechend zu kommunizieren.
00:20:09: Bei uns sind zwei ganz wichtig, dass die Menschen im Verkauf bei uns auch, die Mitarbeiter im Verkäufe, die geben eigentlich unter Produkten den Wert Ja, sondern hinter der Thege ist es ein Brot.
00:20:22: Und wenn ich aber jetzt die Geschichten dazu erzähle und bei uns hat jedes Brot irgendwie eine Geschichte und einen Charakter dann gewinnt das erst an.
00:20:30: Jetzt haben wir das noch unterstützt dass man so für jedes Brott so einen Flyer haben wo hinten und drauf auch schon mal die Informationen stehen aber auch für die Kunden damit, dass wir diese Informationen weitergehen können weil ohne das funktioniert das nicht mehr ja?
00:20:45: Wir müssen und schauen, dass wir den Menschen erzählen was bei unseren Produkten da landet.
00:20:50: Und über Social Media kann ich natürlich jetzt auch andere Informationen dann übermitteln... ...und dann kann auch so etwas entstehen.
00:20:59: Bei Frauenlich sind nur auf die Idee gekommen, wir haben mal einen Rumtopf gemacht, aber ein Rumtopff wir gehört übers ganze Jahr gesammelt... ...dann haben wir ein bestimmtes Kontingent hergestellt und man konnte das vorbestellen.
00:21:12: Das hat auch gut funktioniert!
00:21:13: Aber wir mussten natürlich aufpassen ... dass wir auch, wenn man neue Früchte reingegeben haben,... ...dass dann nicht irgendwas schief geht.
00:21:19: Weil es ist ja unglaublich teuer... ...wieviel rum er dazu braucht, weil man das so praktiziert und... ...aber da war man immer, dann waren wir da... ...und von der Erdbeernte die Bilder mitmachen.
00:21:32: Und so hat man das emotional aufgenommen.
00:21:34: Man hat eigentlich bis zu dem Zeitpunkt... ...die Lust eigentlich drauf immer wieder aktiviert.
00:21:42: Genau so funktioniert es eigentlich auch, dass man so Regionalität spielen kann.
00:21:49: Wahnsinn!
00:21:50: Also woraus man alles Brot machen kann ist ja irre.
00:21:54: Bei den
00:21:54: Rumtöpfen hat man jetzt nicht im Brot, sondern das N-Ondern.
00:22:00: Das Butterbrot und dann trinkt man deine Rumtüren dazu.
00:22:04: Dann wird's lustig.
00:22:08: Du hast vorhin gesagt hier in der Vergangenheit die richtigen Entscheidungen getroffen?
00:22:13: um die Weichen jetzt für die Zukunft richtig stellen zu können.
00:22:17: Du bist selber triatlet, was würdest du sagen wenn eure aktuelle Situationen der euch jetzt befindet?
00:22:24: Welche Triathlon-Disziplin wäre es?
00:22:26: Wäre es das schwimmen in unbekannten Gewässern, wäre es das Radfahren, Tempoaufnehmen und Durchziehen oder wäre es des Laufen Schritt für Schritt zum Ziel ...
00:22:40: beides immer in unterschied... also alles drei, eigentlich in unterschiedlicher Gewichtung.
00:22:45: Und ich glaube eher das was ich mit dem Triathlon für Parallelen ziehe ist einfach dass eine Disziplin nicht mehr ausreitet.
00:22:53: Also dass du in einer Diszipline gut bist es reicht heutzutage einfach nicht mehr raus.
00:22:58: Zum einen verändert sich die Diszipling auch.
00:23:01: Meines beim Sport ist jetzt so dass du ja jetzt gut.
00:23:06: natürlich kannst du Fahrrad und so weiter da noch etwas.
00:23:10: Da kannst du natürlich das Ganze pimpen und die letzten Sekunden irgendwie noch rausholen, auch mit den Schuhen und so weiter.
00:23:17: Aber allein beim Schwimmen wird es schon schwierig werden.
00:23:19: ja wenn du da musst dein Körper einfach dann so funktionieren.
00:23:23: Das ist noch relativ ursprünglich aber es hat sich halt gezeigt dass es nicht mehr ausreicht wenn du ein guter Bäcker bist.
00:23:31: Wenn du introvertierter Guterbäcker bist weichst du vielleicht gute Sachen, aber kein Mensch weiß davon.
00:23:38: Das heißt, du musst auch irgendwo lernen die Sachen zu kommunizieren was du besonders machst.
00:23:42: und das ist für andere für uns selbst oder für mich selbst vielleicht nichts Besonderes, die wir täglich machen, aber für andere ist es etwas Besondereres ja?
00:23:51: Auch wenn sie jetzt immer weniger machen.
00:23:54: also man muss sich mit dem was man tut auch immer wieder auseinandersetzen.
00:23:59: Und genauso ist es jetzt auch.
00:24:01: wenn ich jetzt sage okay Also das eine ist das Marketing, zum Beispiel.
00:24:05: Das andere ist das Know-how an sich also diese Grundausbildung dass du weißt wie Backhandwerk oder Becker Handwerk funktioniert, dass du auch mitreden kannst um die Akzeptanz der Mitarbeiter.
00:24:19: Eine Basis aber es reicht nie aus.
00:24:21: ja dann kommt das Betriebswirtschaftliche jetzt noch mit dazu und natürlich jetzt auch das Open Minded Design für neue Möglichkeiten.
00:24:31: bis jetzt die KI ... jetzt was für Möglichkeiten da gibt.
00:24:34: Und das gibt jetzt auch noch weiter zu einzuverarbeiten, ... ... auch offen zu bleiben und dann hier Disziplinen anzupassen.
00:24:44: Vielleicht sollte man so machen... ... die Gewichtung nimmt immer auf und ab.
00:24:52: Momentan ist das Thema Betriebswirtschaft und KI ganz wichtig,... ... weil sie uns vielleicht dabei hilft, wirtschaftlicher zu arbeiten,... ... in dem ich Prognosen besser habe.
00:25:01: und schneller an Informationen, die verarbeiten kann.
00:25:05: Und damit wir dann einfach nicht nur effizienter arbeiten sondern auch weniger wegwerfen, wenige Überproduktionen haben.
00:25:13: also Wegwerfen E werfen eigentlich nichts weg aber so nah wie möglich am Bedarf zu produzieren um das dem Kunden nicht irgendwie noch mit in die Produkte einzug.
00:25:26: Das ist so.
00:25:27: das Learning auch beim Triathlon Die zeitgemäße Unternehmensführung ist glaube ich, dass man mehrere Disziplinen können muss und die aber auch immer pflegen muss.
00:25:40: Und auf ihr Zeitmäßigkeit zu prüfen.
00:25:45: Was ist deine Lieblingsdisziplin?
00:25:49: Also ich komme eigentlich ja vom Laufen her... ... für den Marathon und so weiter damals auch gelaufen.
00:25:56: Aber
00:25:56: richtig gelegen, wir haben uns nämlich gefragt was wird wohl deine Lieblingsdisziplin
00:26:02: sein?
00:26:02: Ja aber es ist jetzt nicht meine Lieblungsdiszipline mittlerweile weil also momentan ist das Radfahren... ...aber auch deshalb weil sich das auch gewandelt hat.
00:26:12: Also ich fahre relativ wenig jetzt Mountainbike und fahres sehr viel mit dem Gravel Bike,... ...weil mich halt einfach ganz andere Aufbau ist und weil ich dann mich nicht auf etwas festlegen muss, auf Routen festlegen.
00:26:26: Also da gibt es ja so viel Parallelen.
00:26:28: Durch Scrabblebike habe ich die Möglichkeiten eigentlich Basis und im Gelände auch zu fahren.
00:26:35: Und muss mich dann nicht festlegen, auch mit Spezialisierung
00:26:38: usw.,
00:26:39: aber... Aber die größte Landküffe mache ich halt beim Schwimmen!
00:26:44: Weil ich das schwimmen einfach erst jetzt vor ein paar Jahren erst richtig gelernt hab und weil der Schwimm-Trainerin gesagt hat ... genießt diesen Augenblick, wo die Lernkurve so hoch ist.
00:26:57: Dass du mit... ... mein beim Priathlon geht es halt auch darum, dass man ökonomisch schwimmt,... ... weil dann braucht ihr die Beine noch zweimal,... ... das heißt, man muss sehr viel auf Technik schauen und die Lerner mache ich halt gerade so,... ...dass es eigentlich immer leichter wird.
00:27:10: Wenn ich je mehr ich Spannung habe und je mehr Ich die Hände richtig halte,... ... desto länger kann man halt schwimmen und desto anstrengender... ... wie ich nicht anstregen würde sein.
00:27:21: Da habe ich den größten Landkurve, deswegen momentan die Schwimmen.
00:27:28: Aber im Allgemeinen das Laufen ist ganz hinten an.
00:27:32: Das funktioniert dann schon irgendwie.
00:27:35: Ich hab ja auch mit der Damenstaffel in Rotmahl zwei Platz belegt hier.
00:27:39: Was ist denn auch die Schwimmerin?
00:27:41: Ja also ich langes her vor den Ginnern auch Trädlons gemacht und... Also ich komme vom Schwimmen, muss man dazu sagen.
00:27:51: Bei mir geht es nach dem Schwimmen los?
00:27:53: Ich würde mich dann oder... ...ich habe mich immer sehr beim Laufen gequält, sagen wir's mal so.
00:27:58: Die Beine füllen das an Sprung, ja?
00:28:01: Genau!
00:28:02: Das Schwimmen hat mich nicht groß gestört aber bei mir geht der Wettkampf immer beim Radfahren erst los.
00:28:08: Ja
00:28:09: und bei mir ist es jetzt so dass sich also ich will... Ich mach das ja seit ein paar Jahren erst.
00:28:18: Momentan ist so, ich will eigentlich nicht über die Olympische Disziplin hinausgehen.
00:28:23: Weil ich mich ganz wohl fühle mit dem... Auch das ist für den Betrieb wichtig dass man alles pflegt.
00:28:32: Also dass sich einfach jetzt durch Schwimmen andere Muskulatur und... Ich fühl mich momentan in dem Setup wo ich jetzt super, super wohl auch in der Intensität und auch in Zeit dies machen kann Und das könnte ich mir vorstellen, dass ich das auch jetzt bis ins hohe Alter mache.
00:28:52: Ja und wenn ich dann fit genug bin, dann sind die Konkurrenten über wenig ja?
00:28:57: Das ist eher so mein Ziel, so mit achtzig, fünfundachtzig irgendwo, dass sich dadurch irgendwas reißt.
00:29:05: Das wäre ganz nett!
00:29:09: Nee, also sehe ich auch so die olympische Distanz.
00:29:13: Die kann man gut nehmen hier.
00:29:14: Ich glaube somit normalen Arbeitszeiten und ich gehe mal davon aus du hast auch ein bisschen mehr als normale Arbeitszeite aber das kann wir gut machen.
00:29:22: und auch gerade der Wechsel fand ich auch immer ganz spannend.
00:29:25: da geht man mal schwimmen am nächsten Tag geht mal laufen wenn es wieder gut ist vielleicht doch länger Rad fahren ... wird ja auch im Sommer beim Challenge in Rot in der Staffel radeln.
00:29:37: Nur Radfahren,
00:29:39: nur Radfahren!
00:29:40: Und das Bedarf einfach Zeit?
00:29:42: Ja also wenn du es gut machen willst, musst du halt auch ein bisschen trainieren und...
00:29:47: Man muss sich auch bewusst werden dass genau die Triathleten genauso wie... ...Priathlete, dass wir, dass man nichts richtig gut kann.
00:29:57: Also so mein, ne?
00:29:59: Man ist halt nie der Radrennfahrer der schnellste, man ist auch nie der schnelleste Schwimmer und man is' auch nie der schnellste Läufer, sondern es macht weil man einfach seine Versorzen auf verschiedene Disziplinen aussieht muss.
00:30:15: Ich durfte jetzt auch das erste Mal bei den Olympischen Spielen, also wir waren auf Skitour in Citroen und ich durfte die Nordische Disziplin anschauen aber auch weil da nicht so viel Karten schon verkauft war, weil natürlich auch Skispringer und Langlauf sind ja die besten Skisspringer oder Lange Läufer, aber in der Kombination ist es halt das Wichtige.
00:30:37: Irgendwo sind sie halt sehr gut und das muss man sich halt bewusst auch machen.
00:30:43: Und so ist es glaube ich auch im Berufsleben irgendwie.
00:30:46: Man kann sich ja nochmal konzern vielleicht wenn du tätig bist dann kannst du dich spezialisieren.
00:30:52: Dann funktioniert es vielleicht noch dass du etwas sehr gut magst und dich ausschließlich um das kümmerst und je kleiner der Betrieb wird desto ... mehr wird sich das Ganze ein bisschen verlagert.
00:31:04: Ja, auf jeden Fall!
00:31:06: Also die Erfahrung habe ich auch schon gemacht... war ja auch schon in einer oder anderen großen Unternehmensberatung und eine große Unternehemsberatungen und da hab' ich genau das auch erlebt.
00:31:13: Du bist so dieses kleine Zahnrädchen und das musst du aber in Perfektion beherrschen, aber so dieses große Gesamtbild hat mir dann auch immer irgendwie gefehlt wie alles zusammen hängt und was passiert wenn ich mich jetzt nach rechts drehe oder nach links drehe?
00:31:26: Wie wirkt sich das auch von einem ganz anderen Bereich aus?
00:31:28: und da diese Ja, wie soll ich sagen diese Allgemeinheit oder diesen Überblick zu behalten und zu verstehen?
00:31:34: Wie die einzelnen Wechselwirkungen zusammen sind.
00:31:36: Und vielleicht bist du jetzt nicht der Superspezialist aber du hast zumindest verstanden, wie das gesamte Urwerk funktioniert.
00:31:43: Ich habe es bei meiner Tochter auch kennengelernt.
00:31:46: also sie hat quasi eine Ausbildung zur Mediengestalterin erst gemacht bevor sie zum Studien gegangen ist in einer sehr kleinen klassischen Designagentur ... und musst du dort alles machen.
00:32:00: Du hast den Kunden vor vorne bis hinten, ... ... hast du alles begleitet... ... und du hast überall Verantwortung übernehmen dürfen.
00:32:07: Und dann ist sie eben zum Studium gegangen ... ... und war aus der Uni in Weimar.
00:32:12: Ich weiß noch wie sie heim kamen.
00:32:13: Der Professor hat gesagt jetzt,... ..."Lisa, du musst dich von dem Ganzen frei machen erst
00:32:16: mal.".
00:32:17: Du genießt die Zeit jetzt erstmal, dass du das Ding nicht verkaufen musst!
00:32:21: Er hat sich quasi immer bei jeder Arbeit Gedanken übergemacht.
00:32:24: Was kann ich da draus?
00:32:25: Wie kann ich daraus... Stell was in Frage, mach jetzt das alles.
00:32:29: Genutzt die Zeit einfach mal dich frei zu machen von diesen Sachen.
00:32:34: und dann war sie in einer sehr großen Agentur in München ihr Bachelorarbeit als Werkstudentin geschrieben und war auch überrascht, weil es für ihre Einzeichnung gab's einen Spezialisten für das.
00:32:49: du hast also nur noch irgendwie dich auf einen Bereich fokussiert.
00:32:52: aber um jetzt.
00:32:53: Ich arbeite seit vielen Jahren beim Fernsehen, als Senior Art Director bei ProSieben und ist jetzt für die Konzeption da zuständig.
00:33:02: Und ich glaube, dass ihr das alles sehr viel gebracht hat, dass sie genau den Berufseinstieg über eine Ausbildung gemacht hat und dann jetzt quasi davon zähren kann, dass Sie über alles trotzdem beurteilen können.
00:33:18: Das zeigt ja jetzt auch irgendwie... Hat mich schon ein bisschen ... gepackt irgendwie in den letzten Wochen als der Alex Karp, einer von Paladir.
00:33:30: Der CEO eines der ... ... Unternehmen jetzt und die irgendwie die Top-CEOS irgendwo dazu zählt im Einfluchsreichsten,... ... dass der sagt es gibt wahrscheinlich nur noch zwei Arten... ... von Menschen die dann zukünftig erfolgreich sind.
00:33:46: Einen sind quasi die Creme de la Crème der Hochschulen mit besonderen Fähigkeiten.
00:33:51: die dann die Absolventen und auf der anderen Seite, die Menschen, die einen Beruf erlernt haben oder eine Berufsausbildung gemacht haben.
00:33:58: Und da geht es halt immer mehr ins Handwerk wo jetzt die KI noch nicht so zugreifen kann.
00:34:05: Wo man sagt ja das Wasserinstallateur wenn ja Wasserrohrbruch ist, dann wird's schwierig werden wenn es keine Routinen sind sondern dass auch da was sie jetzt schon angekommen ist irgendwie Wenn mir jemanden jetzt Empfehlung geben soll, was er für Rundfüll machen soll.
00:34:23: Dass es eigentlich dahin geht dass die Handwerke vielleicht die Stars von morgen sind ja sehr krass das sich so entwickelt hat aber...
00:34:32: Ja ihr habt ja bei euch das vorhin schon angesprochen jetzt auch wieder.
00:34:34: Ihr habt dir bei euch auch KI jetzt eingesetzt.
00:34:38: inwiefern habt ihr das gemacht?
00:34:38: Ich habe gelesen ich hab das sogar mit Google zusammengemacht oder Google ist auf euch zugekommen um zu sagen hey wir würden gerne mit euch etwas gemeinsam entwickeln Wo und wie nutzt ihr da die KI bei euch im Backhandwerk?
00:34:52: Also es fing eigentlich davon mit an, dass wir... ...war neu Investitionen angestanden in der Wachstube.
00:35:06: Einige Sachen also Kühltechnologie und Silo wollten wir neu anschaffen.
00:35:14: Und wenn wir vor ca.
00:35:16: ... haben wir jetzt quasi hier neu gebaut und dann war das jetzt so die Zeit.
00:35:20: Und da haben wir uns Gedanken drüber gemacht, dass wir eigentlich jetzt mal... ...die ganzen Prozesse, die sich bei uns so abwählen, also wir auf jede Zeitmäßigkeit prüfen wollen.
00:35:35: Wir sind eine klassische Bäckerei,... ...wir beschäftigen mittlerweile so Hundertzehn Mitarbeiter... ...und neun Fachgeschäfte,... Bedienen, also zehn eigentlich und haben noch ein großer Teil auch online versenden über einen Online-Shop wo wir unsere Produkte halb gebacken im ganzen Bundesgebiet verschicken.
00:35:58: Und das ist so die Basis gewesen aber auch das hat sich verändert.
00:36:01: Also kam der Online-Schopp jetzt irgendwie dazu und jetzt kennt jeder dieser sich mit Qualitätsmanagement vielleicht mal auseinandergesetzt diesen Ordner der so unten rechts im Regal steht, wo jeder davon ausgeht dass das alles so läuft wie es da drinsteht noch.
00:36:19: Und wir haben einfach mal sehr strukturiert mit meinem Bruder zusammen und haben einfach alle Prozesse vom Wahneingang bis zur Verarbeitung, Lagerhaltung, Produktionen, Verkauf, Marketing
00:36:33: usw.,
00:36:33: alles mal auf dem Prüfstand gestellt und haben uns drei Fragen.
00:36:38: Wird der Prozess noch so wie wir ihn geplant haben durchgeführt?
00:36:41: Zuerst.
00:36:42: Zweite ist gewesen, muss der noch zu dieser Zeit stattfinden?
00:36:46: Weil wir wollten uns zum Ziel setzen, siebzig Prozent der Nachtarbeit auf den Tag verlegen also noch das nötigste Nachts machen.
00:36:54: und des dritte es ist er noch zeitgemäß?
00:36:56: eigentlich wäre das die zwei gewesen aber noch zeit gemäßes ob man da vielleicht umstrukturiert und ein Ziel ist es eigentlich so natürlich und ursprünglich wie möglich zu backen.
00:37:06: Die Zeit jetzt ist genial dafür weil Das klingt jetzt total unromantisch, aber die natürliche ich backen möchte, desto besser muss sich die Prozesse im Griff haben.
00:37:19: Wenn ich meine Kühltemperaturen für den Teig optimal berechne wenn in einer Kühlung habe dass die Idee langsam Temperatur ansteigt sehr konsoliert, unabhängig von Sommer und Winter dann kann ich auf alles verzichten was nicht rein gehört.
00:37:34: also ich kann auf Stabilisatoren verzichten Ich kann mein Geschmack im Brot selber züchten, auch keine Geschmacksverstärker oder sowas.
00:37:41: Die Möglichkeiten habe ich jetzt ganz andere, wie sie früher eigentlich.
00:37:46: Und durch moderne Technologie wird das so ursprünglich wie vor dreihundert Jahren backen.
00:37:53: Weil du jetzt die Möglichkeit habt es zu überwachen was mein Teig macht und genau
00:37:58: drei Stufen Sauerteig herstellen wo gemessen wird wie die Mehltemperatur zum Zeitpunkt ist.
00:38:04: Lass berechnen wie lang der Teig sich knetet wie er sich erwärmt und wie das aktuelle Wasser jetzt temperiert werden muss, um genau die Temperatur zu erreichen.
00:38:15: Also durch solche Sensoren kann ich eigentlich dann so backen wie vor dreihundert Jahren... ...und die Herstellungsverfahren der U-Großfette auch wiederbeleben, dass sich einfach mal krasst.
00:38:25: Wir schauen uns mal das Rezeptbuch an!
00:38:27: Und es könnte man doch jetzt wiederherstellen.
00:38:29: Ich kriege schon ein bisschen Gänsehaut weil das wirklich eine super Möglichkeit ist, die jetzt uns ja durch moderne Technologie zurück zum traditionellen Genusshandwerk eigentlich stattfindet.
00:38:41: Und auch das war so im Hinblick gewesen, wie wir jetzt einfach mal in der Prozesse neu strukturieren und auf... Ja dann hatten wir eigentlich dann zusammen geschafft.
00:38:52: also wir haben nur das nötigste Nachts noch gemacht.
00:38:55: Siebzig Prozent wird am Tag gearbeitet, dreißig Prozent nur nachts.
00:38:58: Wir haben die Probleme jetzt nicht mehr Fachkräfte zu finden weil auch durch die Medien, das die uns da begleitet haben sehr viel kommuniziert wurde und wir dadurch sehr gute Bewerbungen mitgerichtet haben.
00:39:13: Im Prozess, Transformationsprozess eigentlich sind wir gut hinbekommen haben.
00:39:18: Und dann war die Basis schon da!
00:39:22: Weil wir einfach viel digitalisiert haben, weil wir Checklisten digitalisiert.
00:39:30: Die Mitarbeiter ins Boot zu holen war ganz wichtig.
00:39:36: Es war auch ein richtiges Learning gewesen, nicht die Prozesse, wo der Return on Investment am größten ist anzugehen sondern die Mitarbeiter in der Arbeit zu fragen was nervt euch am meisten?
00:39:52: und dann haben wir aufgezeigt.
00:39:55: eine erzählt Mensch, wenn ich zu früh komme.
00:39:57: Ich mache das ja alles zu früh weil kommt sich auch nicht drauf erlassen dass das vorbereitet ist es keine Füllung da die Fenster waren offen gewesen dann war's wieder zu kalt in der Backstube fürs Brot.
00:40:05: so lange gedauert zum angehen.
00:40:07: Dann ist das Ding.
00:40:09: manchmal ist die Klassur nicht vorbereitet Die Bleche war nicht.
00:40:13: da mach' ich jetzt alles selber zu früh und so kam das dann okay.
00:40:17: lass uns das lösen.
00:40:18: Ja dann haben wir digitale Checklisten eingeführt die quasi die Bätschicht dran erinnern was für Tätigkeiten zu tun sind Und dann, dass sich natürlich das Meinzelt auf einmal geändert.
00:40:27: Weil die gemerkt haben hey cool wenn ich wissen Preis gibt von dem was Probleme preisgibt Dann können sie gelöst werden.
00:40:34: und da kam natürlich unheimlich Ja, oh lasse das und das muss man noch machen und das und es sondern kommt mal eigentlich den Betrieb und die Abläufe und die Prozesse mal ganz anders aufbauen Mit den Mitarbeitern zusammen.
00:40:46: aber weil sie gemerkt Haben wir lassen Wir können etwas Neues da entstehen lassen und ihren Arbeitsplatz auch neu auf.
00:40:56: Das erleben wir ganz häufig, dass dann gefragt wird mit der Weiterbefragung jetzt gerade auch in größeren Unternehmen und dann kommt jedes Quartal eine neue Umfrage mit einer anderen Reihenfolge der Fragen und dann landet die Fragebogen und die Auswertungen in der Schublade.
00:41:09: kriegst du noch nicht mal mit was die Auswärtung irgendwie der Ergebnisse macht ob es mir gut sind oder ob man schlecht ist oder wo die Stellschrauben vielleicht sind sondern du kriegts einfach gar nichts mit Auf der anderen Seite wieder, das ist so das Bild der Mitarbeiter und dann nur ein Bild der Führungskräfte.
00:41:25: Ist dann ganz häufig dass wir mitkriegen.
00:41:27: Ja da kommt ja gar nichts mehr die beteiligen sich ja gar nicht.
00:41:30: So mein... Die Erfahrung wenn du sie ja wirklich ernst nimmst und dann tatsächlich auch was umsetzt.
00:41:39: also ich weiß nicht wie deine Erfahrungen danach war.
00:41:41: seid ihr dadurch noch näher zusammengekommen insgesamt als Team mit den Mitarbeitern?
00:41:48: Wie ist es jetzt, wenn da Verbesserungsvorschläge vielleicht da sind?
00:41:52: Wird ein Schreibtisch überflutet mit Sachen die besser laufen könnten oder wie ist das Bild jetzt.
00:41:58: Ja auf der einen Seite wünscht man sich das ja und auf der anderen Seite ist es natürlich ein großes Problem.
00:42:04: Hatten wir auch schon mal.
00:42:05: Wir hatten dann mal den Ideenwettbewerb zu machen ganz lange her.
00:42:10: Es war eigentlich ein Schuss in den Ofen und zwar deshalb weil es sind viele gute Sachen gekommen Aber es sind auch viele Sachen, die nicht unbedingt, wo einfach der Überblick gefehlt hat.
00:42:26: Also wo Ideen kamen, die etwas sehr kurz gedacht sind und das ist natürlich dann ein Problem wenn du dich damit beschäftigen musst und erklären musst also ich kann jetzt nicht alles einfach mal umsetzen sondern du hast eigentlich mehr Sachen erklären müssen dass das, dass es nicht geht oder Schwierig ist es, umzusetzen wie das was letztendlich dann dabei raus kam.
00:42:53: Es ist zu viel gewesen.
00:42:54: ich bin erfreund davon dass eher strukturierter zu machen und eigene Bereiche von die Mitarbeiter mit ins Boot zu holen und am Anfang schon zu erklären was es hingeht und den Fokus auf bestimmte Sachen zu richten nicht einfach sagen ... gibt alles ein, was ihr euch vorstellt und denkt.
00:43:10: Weil manchmal ist es die Zeit, die dann... Ich werde das nicht beachtet, was ich sage oder ich sage nichts mehr weil das ja alles... Also das ist ein ganz wichtiges Thema.
00:43:19: deswegen ist uns auch wichtig.
00:43:20: Ich möchte nicht weiter wachsen in Bezug auf mehr Mitarbeiter oder größer Fläche werden.
00:43:26: wir wollen eher... Mir fühlen uns ganz wohl, weil jetzt sehr nahe an denen mit am Team noch dran bin und das auch spür.
00:43:35: so etwas dann auch Und das ist etwas, was unser großes Asset ist.
00:43:39: Das wir jetzt eigentlich haben und es aber jetzt strukturiert dann durchzugehen und auch die gleichen Abläufe nochmal, die wir digitalisiert haben oder ich habe diese Prozessdiagramm schon da, einfach noch mal durchzugeben in Bezug auf die KI, Möglichkeiten der KI und wo Assistenten dann bei uns helfen können, die noch besser zu optimieren.
00:44:09: Das sind wir drauf.
00:44:09: aber nur weil wir die Basis damals schon gelegt haben und die Strukturen geschaffen haben jetzt darauf aufzubauen, die Dagen richtig mit Berechtigungen abzulegen.
00:44:19: SharePoint jetzt bei uns.
00:44:20: Und so die Auswertung rechtzeitig abzulängen.
00:44:22: Jetzt kann ich natürlich auch diese Daten auswerden also von den letzten dreißig Jahren, weiß ich kann nicht auswerden wann welches Produkt um wie viel Uhr eigentlich verkauft wird.
00:44:34: Die Daten sind alle brach gelegen.
00:44:35: die waren in der Kasse da die Kassentaten sind bei uns archiviert werden und jetzt kann ich diese Schätze eigentlich beigen.
00:44:41: muss man natürlich sagen wie weit ist vor dreizig Jahren noch relevant?
00:44:45: Und jetzt?
00:44:45: aber ich habe eigentlich jetzt die Möglichkeiten jetzt darüber dann was zu haben und laufen zu lassen und nicht mehr so wie ich es vorher erklärt hab Einfach was zu backen und zu hoffen, sondern einfach zu sagen.
00:44:58: Und das ist das Projekt mit Google auch gewesen der Mitarbeiterin im Verkauf etwas abzunehmen... ...was sie gar nicht leisten kann.
00:45:06: Sie muss immer intuitiv für Entscheidungen treffen, was sie noch backen sollte.
00:45:10: jetzt um sechzehn Uhr wenn Mensch ist jetzt Grillwetter ist schönes Wetter ist heute viel los ist wenig los.
00:45:15: Was mache ich jetzt?
00:45:16: Und sie muss es aus einem ja aus dem Gefühl raus irgendwo Entscheidungen treffe und jede Mitarbeiterin, die jetzt vor Ort ist für sich selbst.
00:45:25: Und ich glaube dass jeder dankbar ist wenn man sagt Mensch wäre doch ganz cool Wenn ich wüsste was werden die letzten Dienstage so?
00:45:33: Und wenn schönes oder schlechtes Wetter war und wenn mir jemand einfach ein Co-Pilot an die Seite gestellt wird der mir einfach eine Basis gibt bessere Entscheidungen zu treffen.
00:45:45: Das haben wir eben mit Google als erstens der ersten Projekte Sieben Projekten, die wir jetzt bei uns entlang der Wertschöpfungskette jetzt umsetzen wollen, umgesetzt.
00:45:56: Und das läuft jetzt aktuell quasi, dass es momentan so in der Testphase und in der zweiten Testphase ist.
00:46:06: Das wird dann noch weiter ausgebaut, also die aktuellen Produkte vielleicht nicht mehr eingeben muss was sie da hat von denen Artikeln sondern das überwischen AI die Produkte erkannt werden gezählt werden ... dass das quasi dann auch noch mal abgenommen wird.
00:46:22: Die Arbeit, die kann sich mehr um den Kunden
00:46:24: kümmern.".
00:46:25: Also quasi das herausnehmen aus der Auslage erkennt dann...
00:46:28: Ja, das habe ich in der Kasse.
00:46:31: Die Verkaufsprozesse, die hab' ich eigentlich in derKasse.
00:46:34: aber es geht einfach darum, dass wir zum Abend hin manche Produkte ausverkauft haben wollen und trotzdem noch ein schmale Sortiment haben wollen von Produkten wo die Mitarbeiterin derselbe in der Hand hat die zu backen.
00:46:47: Da liefern wir die Teige quasi dann in die Fachgeschäfte und sie kann sich entscheiden, ob sie das fertigbeckt?
00:46:52: Und auf der anderen Seite könnte ich den Teig aber am nächsten Tag auch wieder verarbeiten, indem ich dem als gereiften Teig wieder dem aktuellen Teig zuginge und so kann ich halt Retturen vermeiden oder reduzieren und trotzdem die Präsenz in der Thege dann noch mit haben.
00:47:10: Und dadurch dass Sie die Verfügbarkeit von dem Teig eigentlich hat, möchte ich einfach Diese Backprozesse und ich nimm eine Bestandsaufnahme in Echtzeit von dem, was in der Theke abgebildet ist.
00:47:23: Um dann ihr zu sagen Mensch ... Du wirst wahrscheinlich jetzt noch so und so viel von diesem Baguette verkaufen bis zum Ladenschluss.
00:47:32: Du hast aktuell so viele in der theke Ich werde jetzt noch dreißig Stück backen.
00:47:37: Und so soll es laufen.
00:47:41: Irre innovativ!
00:47:42: Ja
00:47:43: das hat jetzt Innovation aber das Produkt hat nichts mit der Technologie jetzt irgendwie was zu automatisieren, sondern es hilft uns einfach, Ressourcen zu sparen und so natürlich auch zu backen wie ich vorhin beschrieben habe.
00:48:01: Also durch moderne Technologie wieder so natürlich wie nur möglich zu backern und das ist eigentlich eine ganz spannende Zeit jetzt für uns um so dann auf den Weg zu gehen aber die Mitarbeiter ... mit in diesem Prozess einzubeziehen und auch an die Hand zu nehmen.
00:48:20: Und auch im Bewusstsein, dass es bei uns nicht langweilig wird... ...und ich höre oft einmal Mensch könnte mir einfach mal alles so lassen wie's ist immer jahrlang.
00:48:30: Ich würde ihn auch schon mal wünschen.
00:48:33: aber die Zeit verändert sich und wir müssen einfach am Puls der Zeit bleiben damit das nicht so schön wäre, wenn ich mit der Zeit geht.
00:48:42: zu den sechshundert Bäckereien zählen, die jedes Jahr zumachen.
00:48:47: Ja also über die letzten Jahre hinweg und ich ist zum Thema der KI jetzt gedacht Die Entwicklung lässt sich nicht aufhalten.
00:48:58: es geht immer so weiter oder durch das dass jetzt die KI uns klein betrieben oder Mittelstands mittelständern auch die Möglichkeit bietet eine Einkaufsabteilung abzubilden wo ich vorhin nicht habe.
00:49:11: wenn ihr jetzt genauso was lasse ich euch nach vorne hin zum Verkauffahrt nach hinten hin auch bei den Rohstoffeinkäufen abbilden.
00:49:19: Ein Projekt, das wir jetzt mit auf der Agenda haben und dass es uns eigentlich hilft jetzt mit der Industriestand zu halten.
00:49:31: durch das ganze Wir müssen's nicht transformieren, wir können uns einschalten.
00:49:35: ich muss nicht der Einkaufsabeilung klarmachen in ein paar Jahren vielleicht die KI des übernimmt sondern Ich kann jetzt eine ... KI-Einkaufsabteilung implementieren, ... ... ohne dass jemand seinen Arbeitsplatz verliert.
00:49:50: Und umzusteigen.
00:49:52: Das ist eine perfekte Überleitung.
00:49:54: Muss ein Traditionsunternehmen ... ... dann innovativer sein als ein Startup?
00:50:03: Ja es ist anstrengender, weil das Start up kann von Null anfangen.
00:50:08: Bei uns ist es so, dass man erst mal Prozesse ... ... beändern muss.
00:50:14: Der Kunde entscheidet ja selber... über die Qualität.
00:50:18: Und wenn ich jetzt ein Produkt veränder und was Neues mache, also... Ich kann jetzt nicht einfach sagen, wir haben Reinheitsgebots aus, da geht es erst mal so darum.
00:50:33: Da haben wir uns beste Sachen auf die Fahne geschrieben ja?
00:50:37: Also wir wollen keine Geschmackswärtsstärke, keine Zusatzstoffe.
00:50:46: Wir wollen so natürlich wie möglich backen.
00:50:48: Wir wollen achtzig Prozent aus der Region der Rohstoffe haben und wir wollen natürliche Rohstoffes einsetzen, ja?
00:50:53: Und erzählt für mich persönlich halt die Butter dazu als natürliches Fett.
00:50:57: So jetzt nehme ich natürlich den... Jetzt heißt es mir verarbeiten eigentlich ausschließlich Butter bei uns.
00:51:03: das ist natürlich in den letzten Jahren auch vom Preisgefüge her und schon extrem Vegetarner.
00:51:07: Jetzt haben wir das.
00:51:09: jetzt haben wir uns das auf die Agenda geschrieben.
00:51:11: und jetzt muss ich natürlich aber auch abwägen wenn jetzt die Welt sich komplett umdrehen würde und sagt, nee Margarine ist zwar etwas was ein künstlich hergestelltes Produkt ist.
00:51:22: Das eigentlich nicht diesen Schmelz hat und diese ganzen Sachen den Vorteil und die Natürlichkeit hat aber die Menschen wollen nur noch das dann kann ich sagen ja dann ist mir aber egal ich halte an meinen Grundsätzen fest.
00:51:36: Ich muss mich dann genauso überlegen verende ich es nicht weil ich bin trotzdem Unternehmer und habe Verantwortung für die Mitarbeiter.
00:51:44: Also muss ich auch solche Entscheidungen irgendwann mal auf dem Prüfstand stellen und sagen, okay ist das noch zeitgemäß?
00:51:51: Auch die Philosophie, die wir jetzt vielleicht schon vor ein paar Jahren erst jetzt dargestellt haben.
00:51:58: Sind Prozesse noch Zeit gemäß?
00:52:01: Und WandelSix hat halt als Start-up eigentlich andere Möglichkeiten weil sie machen es einfach so wie's aktuell am Puls derzeit ist.
00:52:11: Bedeutet aber nicht dass es dann ... auch nächstes Jahr und übernächstes Jahr, dann auch noch da ist.
00:52:16: Wenn die sich einen Fokus fokussieren auf irgendein Kerngeschäft... Und machen das ja?
00:52:21: Da hat gar nicht ein KI-Startup, es geht ja darum.
00:52:24: Irgendwie wird's von Microsoft oder Google implementiert.
00:52:28: Es kommt ein neues Modell raus, dass ihr Geschäftsmodell eigentlich jetzt schon aufgenommen hat ... ... und dann implementiert hat.
00:52:35: Dann ist das sehr kurzfristig vielleicht.
00:52:40: Hoffen wir halt wir drauf, dass dieses Genuss Das Thema und dieses Thema, das ursprüngliche und traditionelle.
00:52:47: Dass alles was so immer mehr und mehr technischer wird und individueller wird, dass die Sehnsucht nach einem gut gebackenen Brot und nachdem dann auch auf der anderen Seite so eine Gegenbewegung ist, die uns dann auch in die Karten bildet.
00:53:02: Also da muss ich jetzt auch gleich nochmal einhaken, weil genau das bei mir auch der Punkt ist bei einem Kuchen.
00:53:08: Ich esse so als ich es wirklich gerne in selbst gebackenes Stück Kuchen, aber wenn ich in einer Bäckerei einen Kuchen ess, der schmeckt einfach nicht wegen diesen ganzen Stabilisatoren.
00:53:21: und wenn ich jetzt mir überlege, ich nehme statt Butter Margarine also der Geschmack ist ja das eine Aber das andere ist ja auch, dass was du gesagt hast.
00:53:29: Ihr wollt natürlich backen und brauchen wir jetzt nicht drüber reden, dass Margarine nicht so gesund ist wie die Butter, sagen wir mal so, ist ja schon lang bekannt.
00:53:41: Ja aber auf der anderen Seite konnte ich jetzt heutzutage, wie krass es eigentlich?
00:53:45: Ich kann sagen... So ist ein Buttergrosser!
00:53:50: Und jetzt könnte ich mit minderwertigem Fett also mit Margarin hergestellt ... als veganes Crosshair teurer Verkauf.
00:53:57: Ja?
00:53:59: Da hast du mir schon mal angekommen, irgendwie!
00:54:02: Und jetzt muss man sich eben diese Frage stellen... was aktuell gut ist und was der Kunde jetzt möchte,... da muss ich trotzdem Augenmerk drauf halten.
00:54:15: Das ist meine Kernaufgabe, dass ich einfach den Markt und auch den Arbeitsmarkt und dem Markt außen hin beobachte.
00:54:24: und uns so aufstellen, wie die Zeit eigentlich es erfordert.
00:54:28: Und genau an dem ist es so.
00:54:30: ich kann den Kunden einfach ein Versprechen geben.
00:54:32: Ich kann sagen das ist das Angebot des Viertel machen können.
00:54:36: Viel Angebote, die wir nicht machen können Ja?
00:54:39: Momentan ist es So.
00:54:40: Wir haben gedacht dieser Trend auch der vegane Trend ist etwas, das kommt und wieder geht.
00:54:46: Aber wir haben festgehalten dass wir beide putter bleiben und dass wir das einfach dann so jetzt machen Gibt ja auch einen Grund dafür.
00:54:55: Margarine ist ja hergestellt worden oder ein genialer Marketing Schachzug damals gewesen, um etwas was minderwertig ist eigentlich im Lifestyle Produkt irgendwie nach außen pflanzlich gestellt.
00:55:11: Aber auf der Zunge können sich die Stäufe und Weizen weil natürlich auch die Margarin viel einfacher zu machen als in der Produktion.
00:55:19: und das ist nämlich der Schmelzpunkt.
00:55:22: Das ist das Wichtige.
00:55:23: Wenn wir bei uns Butter verarbeiten, beim Blunderbgebäck zum Beispiel, dann müssen unsere Mitarbeiter sehr viel handwerkliches Geschick haben weil sie einfach den Teig schnell verarbeiten müssen, weil die Butter sonst schmilzt.
00:55:36: und dieser Schmelzpunkt wurde bei der Margarine hochgesetzt.
00:55:41: also es heißt oder runter gesetzt ja wie man's halt in welcher Seite was betrachten will.
00:55:46: Das heißt, die kannst du besser verarbeiten.
00:55:49: Die ist maschinengängiger, die ganz dort durch arbeiten.
00:55:52: Es funktioniert alles.
00:55:53: Aber auf der Zunge... ...ist dieser Schmelz auch nicht da?
00:55:56: Also wenn ich Marguerene mehr auf die Zunge legt dann... ...die bei dem Gaumen merkt man das wie es so schmierig wird,... ...weil auch das Nicht-Auf-der-Zunge zergeht!
00:56:06: Die Butter ist der Schmelztpunkt niedriger und die zergelt auf den Zunge.
00:56:11: Im wahrsten Sinne des Wortes eigentlich.
00:56:13: Und so schmeckt man das auch und so schmeck macht den Unterschied.
00:56:15: Das gehen wir unseren Kunden auch gerne mit, wenn man mal wissen will es gibt ja auch Margarine mit Butteraroma ob etwas tatsächlich jetzt mit Butter gebacken ist dann merkt man spätestens wenn man es geäst und man merkt das hat beim Gaumen irgendwie so ein schmieriges.
00:56:33: Also das wusste ich jetzt noch nicht, dass es Margarine mit Butteraroma gibt.
00:56:37: Aber da siehst du mal wie verrückt wir momentan sind!
00:56:41: Ich freue mich auf alle Fälle nachher hier dieses Gepäck von dir zu essen mit echter Butter.
00:56:47: und ja da freue ich mich drauf.
00:56:51: Wenn man bei euch ins Büro reinkommt dann sieht man gleich auf der linken Seite im Eingang glaube ich sind's acht Werte die dahängen.
00:56:59: Da stehen Sachen auf wie Loyalität, Qualität und Teamgeist.
00:57:05: Sind das für euch Werte?
00:57:07: Das hast du vorhin schon ein bisschen angesprochen wo du sagst würdet ihr nicht antasten?
00:57:12: Ihr sagt ihr hinterfragt euch ständig ob das Ganze passt.
00:57:16: Sind es Werte wo ihr sagt die überdauern vielleicht auch so einen Wandel?
00:57:22: oder müssen die Werte auch einem Mandel unterzogen werden?
00:57:25: Naja ein Punkt davon ist ja auch dass Tradition und Innovation, das ist einer dieses Teil dieses Errenkodexes.
00:57:35: Dass man sich quasi auch nicht dem modernen oder der Innovation verschließt.
00:57:39: Also da lassen wir uns die Tür schon noch ein bisschen offen, dass man sagt, man kann es trotzdem anpassen oder manche Sachen sind vielleicht nur mehr zeitgemäß.
00:57:46: aber das was wir hier kommunizieren also unser Errenkoodex sind wirklich diese Werte, die jetzt nicht diskutierbar sind oder verhandelbar sind.
00:57:58: Es geht um Sauberkeit und Hygiene.
00:58:02: Da gibt es zwar nicht weiß, aber es gibt viel Grau irgendwo dazwischen.
00:58:07: Aber natürlich muss man auch da irgendwie die Kirche im Dorf lassen.
00:58:15: Wir werden ja auch kontrolliert.
00:58:18: und dann war die Frage ob wir Detektoren haben bei uns im Einsatz zum Kunststoff?
00:58:24: ... und Metall irgendwie in den Gebecken so festzustellen, dass er sich nämlich nach Handwerks betrieb.
00:58:29: Ich kann das... ich hab so'n zuviel Gebecke die jeden Tag rausgehen, das haben wir nicht.
00:58:35: Und da hat's bei mir auch schon ein bisschen die Alarmglocken geläutet, weil ich sage doch einen Moment mal, wird ein Betrieb jetzt beurteilt danach ob er diese Möglichkeiten hat oder nicht gehabt?
00:58:48: Ja dann würde nämlich auf einmal die Industrie schon per se besser gestellt werden und die Handwerksbetriebe, die es nicht haben, schlechtergestellt werden.
00:58:57: Das ist auch etwas gewesen, wo man eigentlich auch sagen kann, okay ich möchte das Ursprüngliche noch bei uns jetzt haben und es soll kein Rheinraumqualität irgendwie so haben.
00:59:10: Auf der anderen Seite soll bei uns auf dem Mensch im Mittelpunkt stehen.
00:59:17: Das heißt unabhängig von seiner Hauptfarbe oder der Religion gehörigkeit ... aber auf beiden Seiten.
00:59:28: Wir haben eine Auswertung gemacht, wir hatten ... ... aus vier Nationalitäten, unsere Mitarbeiter haben sich aus vier ... ... Nationalitäten zusammengestellt, in den Jahren ... ... Jahrzehnten haben wir die Auswertungen gemacht ... ... als elf Nationalitäten insgesamt und das heißt aber auch dass vielleicht der ein oder andere ... bei uns im Haus ist, die vielleicht nicht miteinander können.
00:59:59: Oder die auch ihre... das gab ein Beispiel wo wir einen indischen Moslem bei uns beschäftigt haben der zu bestimmten Zeiten einfach seinen Teppich ausgerollt hat und beten wollte musste.
01:00:18: Und da muss ich auch ehrlich sagen Ich kann nicht jedem alles erfüllen.
01:00:23: Man muss, wenn ich auch sage bei uns spielt der Mensch im Vordergrund, dann muss jemand von seiner Seite her sich zurücknehmen.
01:00:31: Weil ich kann für jede Belegionsangehörigkeit einen Raum schaffen.
01:00:35: gerade nicht so weil er hat bei uns in einem Fachgeschäft wo wir wirklich keinen Platz haben und wo die Lieferungen kamen und wo ich dann sagen kann sorry da kann ich dir leider unseren Arbeitsplatz eben hier auch nicht anbieten weil bei uns ist das eine Sache die von beiden Seiten irgendwo kommen muss.
01:00:49: ja ... können wir nicht versuchen, alles irgendwie dann zu ermöglichen.
01:00:53: Ja?
01:00:55: Und genauso geht es halt darum, dass jemand mit einem anderen vielleicht nicht zusammenarbeiten möchte oder kann... Wie gesagt bei uns soll der Menschen vor der Grund stehen und das bedingt quasi von beiden Seiten.
01:01:09: Deswegen haben wir irgendwann bei uns auch mit Tätowierungen irgendwo drin gestanden, da kann ich sagen... Ja Mensch!
01:01:14: Ich kann doch nicht jeden, der auf super Mitarbeiter ist, aber jetzt sind sie überall oben und unten tätowiert.
01:01:21: wir nicht zulasten der Qualität oder dass er im Verkauf freundlich ist.
01:01:26: Deswegen haben wir das rausgenommen, genauso wie das, dass jemand vielleicht jetzt Kopfbedeckung, also halt jetzt ein Ding hat, wir machen irgendwo sagen, man sollte die Mimik noch wahrnehmen ja in dem Verkaufe.
01:01:38: Also es sollte jemanden, wenn den Kopftuch aufhört, ist vollkommen in Ordnung.
01:01:42: aber wenn das ganze Gesicht irgendwie und die Augen nur sind, da fehlt einfach das Lächeln des in der Umgang mit dem Kunden dann irgendwas.
01:01:51: dann verloren gehen und ein wichtiger Teil unseres Geschäftskonzeptes.
01:01:57: Also sowas ist da, es wird aber wieder angepasst.
01:02:00: Das ist auf eine Frage zu beantworten ob das jetzt nicht verhandelbar ist.
01:02:04: manche Sachen werden trotzdem auch angepasste die Ein- oder die andere Sichtung weil sich halt einfach das Umfeld verändert.
01:02:15: Aber es war uns wichtig erst mal zusammenzufassen Auch wenn man bei uns reinkommt, wo man das sieht und es hängt auch bei uns in der Produktion an den Fenstern oben ist das quasi als Sicht.
01:02:27: Also Sonnenschutz sind da auch diese Werte dann mit aufgebunden.
01:02:31: Und ich habe mir meinen Team unten einen Tipp geben falls jemand irgendetwas vielleicht mal nicht so gemacht hat wie so vorstellt dass man sich einst davon für den Fenster aussucht.
01:02:43: Das ist die Basis.
01:02:46: und wenn du das mal verinnerligst, ja auch Wertschätzung nicht nur über den Mitarbeiter oder den Team sondern auch Wert schätzung im Lebensmittel gegenüber.
01:02:54: Dass wir unheimlich viel Arbeit dahinter steckt schon in dem Bist du als Mehl oder bist jetzt Produkt der zu dir verarbeitet wird?
01:03:02: Ist vorher schonmal Landwirt, der es ausgesäht hat.
01:03:05: Ja, der sich darum gekümmert hat um die Körner.
01:03:08: Der es geerntet hat.
01:03:09: Der Müller, der das andere gemahlen hat irgendwo.
01:03:11: Da steckt ganz viel dahinter.
01:03:13: Und wenn ich dann einfach mit mehr so umgehen wie wenn das nichts wert ist, dann ist es halt auch nicht unbedingt zielführend und richtig.
01:03:20: Und wollen wir auch.
01:03:23: starke Aussage, Andreas.
01:03:25: Also wir hören das öfters.
01:03:28: Ich habe gerade im Privatbereich das von einem Unternehmer am Wochenende mitbekommen.
01:03:35: wie gehe ich damit um auch mit anderen Nationalitäten?
01:03:38: Ja es war ein anderes Beispiel.
01:03:40: aber ich glaube da machst du vielen Menschen auch Mut einfach zu sagen dass meine Linie Und damit fahre ich ja auch ganz gut.
01:03:49: Also das glaube ich ist ganz wichtig, dass man den Mitarbeitern und das ist jetzt so bei mir angekommen, dass du einfach sagst, das sind meine Werte an denen orientiere ich mich und da können wir mal links und rechts auch ein bisschen gucken um wo geht die Zukunft hin aber... Das Beispiel finde ich schon beeindruckend, dass du dann auch ganz klar Kantos sagst also das passt dann auch nicht zu meinen Werten als Unternehmer und dann können wir beide auch nicht zusammen weiter machen.
01:04:18: Also ein ganz konkretes Beispiel war letzte oder vorletzte Woche.
01:04:23: also wie haben die möglich?
01:04:24: Wir haben so ein Internets-Kommunikationssystem was hier so Facebook für fürs Unternehmen ja wo man innerhalb der Abteilungen kommunizieren kann ohne Reinigungspläne Checklisten das Unternehmenshandbuch drin ist, wo wir Arbeitsbesiebsanweisungen auch kommunizieren.
01:04:42: Wo ich sehe wer hat's gelesen?
01:04:45: Wer hat es bestätigt?
01:04:46: und so weiter.
01:04:46: also wo uns in der Pandemie auch ganz viel geholfen hat.
01:04:52: Und jetzt besteht die Möglichkeit dieses Multilingual quasi dann zu öffnen dass quasi jeder Mitarbeiter in seiner Landessprache eine Option, die ich jetzt ziehen kann und das diskutiert.
01:05:06: Ich habe es auch mit Kollegen Und ich habe gesagt, ich möchte das nicht.
01:05:15: Ich möchte auch eigentlich nicht dass wenn jemand aus einem gleichen Land kommt, dass er bei uns im Betrieb sich in dieser Sprache unterhält weil auch jemand anders der es nicht versteht sich denkt dass er vielleicht dann irgendwie über ihn gesprochen wird.
01:05:31: Das, wenn man jetzt hier lebt in dem Land und bei uns auch beim Arbeiten arbeitet.
01:05:35: Dass die Sprache, die wir hier sprechen, das erst mal Deutsch ist.
01:05:42: Und dass man sich dann halt die Mühe macht, es zu lernen auch.
01:05:46: Aber im bestimmten Bereich muss ich trotzdem den ganzen öffnen weil ich einfach mit Reinigungsexternen, also wenn bei uns die Reinigungshirma kommt zum Reinigen ... von irgendwo jemand anderem.
01:06:01: Also jetzt ... ... Aushilfe ist jetzt, kann man gleich in fünf Sprachen ... ... und tschechisch oder produgiesisch ... ... in unheure Reinigungspläne, ne?
01:06:10: Weil das damit jeder, der dann kommt auch dann eigentlich genau weiß was er macht... ... und dann ist es Onboarding für kurze Zeit viel einfacher.
01:06:17: Da will ich jetzt nicht!
01:06:18: Aber viele unheurige langjährigen Mitarbeiter ... ... die ich als Vollzeit- und Teilzeittauch habe ... ... oder als Geringfüge hier beschäftigt und beschäftigt hab'n ... ... jetzt unbefristeten Vertrag haben.
01:06:28: Bei denen möchte ich eigentlich das genau ... dass die Basis ist.
01:06:31: Das andere macht es vielleicht ein bisschen einfacher, aber man macht sich's über die Zeit im Weg schwerer.
01:06:38: Ja und ich finde das vollkommen in Ordnung auch genau so zu kommunizieren.
01:06:42: also das ja deine Haltung und wie du auch hier dein Unternehmen und deinen Handwerk siehst und ich glaube schon, dass du da ein guter Mutmacher bist für andere.
01:06:54: Also insofern nochmal...
01:06:57: Aber es passiert auch aus Erfahrungen.
01:06:59: Wir hatten einen Taubstummen-Mitarbeiter bei uns beschäftigt, viele Jahre hinweg.
01:07:05: Und es war immer das Problem gewesen, dass er eigentlich dann immer ... Man merkt ja dann wie der gefühlt ist aber er hat immer auf Anträg schaut und hat sich ... Er hat eigentlich oft gedacht, dass sie wie wir entsprechend jetzt sind und er hat sich... Das mussten wir immer aufklären!
01:07:23: Immer wieder und immer wieder aufklär'n Ja?
01:07:25: Genau das war so etwas auch ein Mitarbeiter, also er hatte Er gar nichts gehört.
01:07:29: Ja, er konnte eigentlich nur von den Lippen ablesen und wenn er irgendwas aufgeschnabbt hat dann hat er gedacht Mensch da wird über mich geredet das war wirklich ein Problem gewesen.
01:07:37: Und dann hatten wir aber jemanden auch der nur schlecht gehört hat.
01:07:41: Auch da war das Problem gewesen dass er Dass es oftmals gemeint hat Missverständlicherweise dass Über sie gesprochen wurde vielleicht oder was anderes auch negativ vielleicht gesprochen wurde.
01:07:54: ja Das war aber gar nicht so.
01:07:56: Und dann habe ich mir natürlich auch daraus die Lehren gezogen, wo ich gesagt hab Mensch jetzt wenn jemand ständig in einer anderen Sprache spricht und wir haben jetzt elf Nationalitäten irgendwo im Betrieb.
01:08:09: Jeder unterhält sich in seiner Landessprache mit seinen Kollegen ja dann passiert das ja die ganze Zeit untereinander.
01:08:16: Wenn nicht zweisprachig ist.
01:08:17: Also viele Sachen entstehen halt einfach aus den täglichen Erfahrungen Die wir halt irgendwie dann so mit einfließen lassen und dann muss die technische Innovation jetzt unbedingt vielleicht gezogen werden.
01:08:31: Weil man vielleicht was anderes damit wert, Wert wo auch Kommunikation wie Reden miteinander nicht übereinander irgendwo dort steht ja Dann vielleicht eingeschränkt wird
01:08:43: Wenn die dann auch noch hier oberfränkig lernen müssen, alles ist fei ohne Weng und ... Hilfe.
01:08:49: Mein Mann kommt ja auch aus Wunsiedel.
01:08:51: Und wenn die Kinder immer da waren, war alles fei- ohne Wenge.
01:08:55: Ich als Hessin hab's gar nicht mehr verstanden so ungefähr.
01:08:58: Weng
01:08:59: weng?
01:08:59: Genau!
01:09:00: Wengweng richtig.
01:09:03: Guck mal langsam zum Schluss.
01:09:06: Andreas, woran ... Die Abschlussfragen stellen wir immer.
01:09:10: Woran erkennst du ein Gewinnerteam?
01:09:12: Was macht für dich ein Gewinnerteam aus?
01:09:19: Also da sind natürlich Sachen wie Beständigkeit und wenn man lange miteinander auskommt.
01:09:24: Und es muss sich auch ein bisschen relativieren, weil auch wenn sich etwas an den Gegebenheiten verändert bei uns war so dass wir in der wo wir auf Nacht-Auf-Tagearbeit umgestellt haben ja dann musste man auch feststellen das nicht jeder Uralschreit, sondern es haben ja vorher sich die Menschen für die Nachtschicht irgendwie entschieden Ich bin erst im Schwimmbad irgendwo, ich habe ganz andere Möglichkeiten irgendwo.
01:09:54: Also man kann nicht unbedingt sagen das ist und unser Team hat sich halt schon extrem verändert natürlich auch weil jemand in die Wände gegangen ist oder krank geworden ist und dann hast du jemand anders.
01:10:06: aber letztendlich hab ich nur noch nach vier Jahren nur noch zehn Prozent der Mitarbeiter gehabt die vorher da waren ja ...
01:10:15: während dieses Transformationsprozesses.
01:10:17: Also in überhalb von vier Jahren irgendwo, dass sich das komplett verändert hat?
01:10:20: Wie gesagt es hat durchaus durch ... ... weil jemand auch in alter Zeit, Rente gegangen ist und so, aber es kamen halt einfach neue dazu... Und deswegen kann ich jetzt nicht sagen wenn der Betrieb lang miteinander arbeitet oder durch Höhen- und Tiefen geht ja,... Es war was, was man sich früher so gewunschten hat und euch auch in der Pandemie sich gezeigt hat, dass man sagt,... Ja jetzt müssen wir halt einfach mal an einem Strang ziehen!
01:10:41: Wir müssen da durchgehen und da geht's nicht... Dann hat sich auch manchmal die Spray vom Weizen getrennt.
01:10:47: Manche haben dann gesagt, ich muss jetzt aber irgendwann mal was anderes machen und haben in der Zeit, in der du es eigentlich gebraucht hast vielleicht gesagt Jetzt werde ich nicht irgendwo anders was macht, dann mache ich das vielleicht nicht mehr.
01:11:00: Das magst nicht sein.
01:11:01: also dass das Gewinnerteam ist, dass eine Langfristigkeit irgendwie.
01:11:05: Es ist super wenn es funktioniert und man weiß wie der andere tickt und das würde ich mir so sehr wünschen.
01:11:12: Auf der anderen Seite muss man auch mal woanders gewesen sein.
01:11:14: Also es waren so, früher hast du Mitarbeiter gehabt.
01:11:17: die haben bei dir gelernt und haben dann die Ausbildung gemacht einen Wahnsinnbetrieb.
01:11:20: Die waren aber noch nie woanders ja?
01:11:22: Und ihr wissen da gar nicht wie gut's geht und einige davon sind viel bewusster und dankbarer wenn sie mal wo anders waren und wieder da waren.
01:11:31: also das kann man auch nicht zu sehen.
01:11:34: ich sehe wenn sie anpasst passen und wenn sie offen sind auch für Neues Wenn Sie sich bewusst sind dass der Mensch sich in Bezug auch auf humanuite Roboter und im Bezug auf KI Anwendungen, sich beweisen muss.
01:11:54: Seine Fähigkeiten jetzt zukünftig beweisen müssen die nur wir als Menschen haben.
01:12:01: Empathie oder vielleicht gerade bei uns im Verkauf die Sehnsucht mal mit einem Menschen gegenüber zu sitzen oder einen Kaffee Jetzt nicht irgendwie über ein QR-Code zu bestellen, sondern da kommt jemand und es gibt eine Empfehlung.
01:12:15: Dass sich viele jetzt bewusst sein müssen und werden uns bewusst sind dass die Welt sich jetzt extrem verändern wird und dass ich diesen Veränderungsprozess den wir auch als Betrieb durchlaufen müssen mitgehen müssen damit wir als Team langfristig bestand
01:12:38: haben.
01:12:39: Wo siehst du das Backhaus-Fickenschein in dreizig Jahren?
01:12:43: Also ich würde mir wünschen, dass wir die Produkte, die wir jetzt herstellen und auch über Generationen hinweg wieder im Sortiment sind.
01:12:51: Weil das muss man ja auch mal sagen... Wenn ich das jetzt mit dem Kollegenkreis so kommuniziere oder wenn ich irgendwo einen Vortrag halte dann also man muss aber wirklich mal auch die Kirche im Dorf lassen bei den Bäckern.
01:13:05: Wie viele Betriebe gibt es denn die über Generationen, Jahrhunderte hinweg das Geschäftsmodell nahezu das Gleiche gibt.
01:13:13: Und auch die Produkte, die gleich geblieben sind.
01:13:16: Also wir verkaufen Tradition als ein Asset, dass wir jetzt nicht weitergehen und ich wüsste keine anderen Branchen, die einen Produkt über Generationen hinweg einfach so weiter gemacht haben.
01:13:29: Das muss man ja auch mal sagen.
01:13:30: also insofern ist das Bäckerhandwerk an sich darf auch schon einmal zurückblicken und sagen toll, dass es so lang funktioniert hat.
01:13:38: Ja, für die Zukunft würde ich mir halt einfach wünschen.
01:13:41: Wir müssen jetzt dann arbeiten, dass wir bei einem Prozent Personalkosten anteilen.
01:13:47: Jetzt werden natürlich die Lohnentwicklung weiter so ist und wenn wir diejenigen sind, die noch Menschen beschäftigen ja?
01:13:52: Und wie ihr jetzt dieses Sozialsystem auch noch aufrechterhalten soll, dass das was wir jetzt über Umlagenfinanzierung irgendwie alle anderen dann finanzieren, dann wird das Brot extrem teuer werden mit der Handarbeit und den Sachen.
01:14:05: Da müssen wir uns natürlich auch überlegen ob man da weiter im Schlinge.
01:14:08: Und ob die Bäckerei noch so aussieht, wie der jetzt aussieht?
01:14:11: Das würde ich mir wünschen.
01:14:13: Die haben aber die Zeit, die wir damals eingespart haben durch die Prozessoptimierung und das Ganze... Die haben wir in Forschung und Entwicklung gesetzt und wir sind in drei Forschungsprojekten auch beteiligt wo Sachen entstanden sind, die sehr nah an den Sachen sind, aber die über unsere Maschinen zu produzieren sind.
01:14:38: Keks zur Allerginprävention im Kinder im ersten Lebensjahr, wo wir mit der Charité bei Ehrlich-Institut ein Projekt seit vier Jahren haben.
01:14:45: Wo in drei Studien jetzt ein Produkt entwickelt wird oder entstehen soll das quasi die Kinder und die Eltern auch Allergien haben durch einen Keks irgendwo dabei gefüttert wird, für den wir Mediastandsfähigkeit haben und keine Allergiene entwickeln sollen oder wenige Allergienen entwickeln.
01:15:04: Und dann haben wir ein textiles Backblech entwickelt zusammen mit Frauenhofer unter einer Wehberei, wo wir jetzt einen Forschungspreis dann auch vor ein paar Wochen erhalten haben.
01:15:15: Das heißt, wir blicken schon über den Brotrand hinaus und wollen uns auf mehrere Beine stellen.
01:15:21: Da wird wir auch da für die Zukunft gut aufgebaut sind.
01:15:25: aber alle soll Unumsthema backen sich drehen und auch in der Betriebsmodell.
01:15:30: Backverliebt.com ist quasi unser... Online-Shop, wo wir unsere Produkte nicht nur regional verkaufen sondern überregional verkaufen und die Kunden sehr daheim dann fertigbacken können.
01:15:43: Wo wir eigentlich mehr Fokus drauf legen, nicht in mehr Filialen, Filialisierung, sondern dass wir uns da unsere Zielgruppen suchen, die die Wertschätzung unseren Produkten gegenüber haben.
01:15:53: Wir haben ja kurz vorhin auch darüber gesprochen.
01:15:56: das Thema vielleicht... ... Brot in der Dose entwickelt, ein Aromatressor ... ... wo wir auch relativ unabhängig von der Regionalität sind und unsere Produkte vielleicht auch mal ... ... nicht nur überrentisonale sondern auch international verkaufen können.
01:16:11: Wo die Wertschätzung halt einfach da ist.
01:16:13: Wir wollen uns Zielgruppen suchen, ... ... unser Verständnis vom Genusshandwerk wertschätzen... ... wie die Produkte wertschetzen, die wir anbieten ... ... aber eigentlich von überher kommen wollen.
01:16:27: So wollen wir uns für die Zukunft ... ... positionieren.
01:16:32: Ja, vielleicht sogar ganz international rund um die Welt... ... was du uns vorhin schon gesagt hast!
01:16:40: Die vorletzte Frage... Wir haben ja schon drüber gesprochen und investrieren... Welche drei Disziplinen muss ein Unternehmer heute mitbringen?
01:16:50: Er muss leidensfähig sein.
01:16:55: Dass die gleich als erstes
01:16:56: kommt?!
01:16:58: Naja ich meine es ist... Ich habe jetzt versucht das alles ein bisschen... Ja, positiv darzustellen.
01:17:07: Ich kann natürlich auf der einen Seite auch alles genauso negativ darstellen und ich muss halt irgendwie mal Chancen auch irgendwie jetzt wieder sehen.
01:17:17: Und die letzten Jahre haben uns gezeigt dass wir nichts dafür konnten was für Herausforderungen in uns herangetragen wurden.
01:17:25: Wir mussten nur reagieren.
01:17:27: Wenn du das nicht schaffst auch mal zu reagieren Fortnötig dann festzubeißen und zu sagen, ja alles ist Mist.
01:17:35: Und sondern zu sagen okay das ist halt jetzt mal so wie wir müssen halt das ganze Meistern.
01:17:40: Das wird sich immer kommen.
01:17:41: Es wird immer mehr kommen und es wird immer schneller sein und es werden sich immer mehr verantworten.
01:17:46: Dann muss man einfach auch mal sagen, es geht nicht immer alles so wie ich mir das sehr vorstelle.
01:17:52: Es kommt von außen was anderes.
01:17:53: Also Leidensfähigkeit glaube ich.
01:17:55: dann ist Innovationskraft.
01:18:01: Er muss die Möglichkeiten, ja und er muss... Ja du musst wenn du mit Menschen, er kommt ganz davon wie du Unternehmen in Zukunft aufbaust.
01:18:12: Wenn du jetzt keinen großen Mitarbeiter stamm hast irgendwie dann den anderen Skills gefragt wie wenn du jetzt viel mit Menschen zu tun hast und arbeitsintensives Umfeld hast.
01:18:22: Aber das zu beurteilen ist vielleicht auch wichtig dass man nicht das gelernte und Wissenshunger fühlt dass man auch über den Brotrand oder Tellerrand hinausblickt und das beobachtet, wie die Entwicklungen entstehen.
01:18:40: Und sich zeitgemäß auf dieses langfristige Planung was wir früher mal gemacht haben, das kannst einfach erstmal abschminken dir.
01:18:51: Ich glaube fünf Jahre ist das Maximum irgendwie wo man sagen kann.
01:18:55: Das nur wegen unserer Mietverträge tiefer abschließen als bei den Fachgeschäften irgendwie aber alles andere Da muss man echt den Bezug irgendwo offen sein.
01:19:07: Okay, letzte Frage – was würdest du dem zehnjährigen Andreas sagen?
01:19:13: aus heutiger Sicht?
01:19:17: Alles genauso wieder!
01:19:20: Was ist Schöner Schloss da?
01:19:21: Ja, verwunderbar ja... Schön!
01:19:25: Andreas, dann sagen wir jetzt herzlichen Dank dass wir hier sein durften.
01:19:31: Wir freuen uns jetzt auf das leckere Gebäck da drüben.
01:19:34: ja ich freue mich darauf dass es natürlich hergestellt ist.
01:19:37: ab und zu packe ich auch mal Brot und ich finde es eine wahnsinnige Kunst.
01:19:42: ein Teig das der griffig ist und also was ihr da leistet tagtäglich.
01:19:49: Das ist wirklich handwerklich Kann ich nur bestätigen.
01:19:54: Sollte jeder mal machen, sollte jeder auch mal ... Ein
01:19:57: Brotbacken selber.
01:19:58: Das weiß was für ein ... Ist irgendwie ganz dankbar wenn das jemand macht.
01:20:01: Ja.
01:20:01: Da weiß auch was für Arbeit und der Hintersteck.
01:20:05: Und ich geh sogar noch einen Schritt weiter.
01:20:06: Er soll's nicht nur mal selber backen, dass er weiß, was das Brot für eine Arbeit ist.
01:20:10: Das hast du vorhin auch so schön gesagt.
01:20:12: Die Ressource also... Ich bin auch dafür, dass man mal kann Salat sein, kann Wishing sein, was auch immer.
01:20:19: Dass man mal pflanzt!
01:20:21: Und sieht, wie viel Arbeit das überhaupt macht.
01:20:24: So ein Korn auch, dass es Ertrag bringt und dann ist es mal kalt.
01:20:30: Diese äußeren Umstände die man nicht beeinflussen kann, dann regnet's anscheinend die Sonne.
01:20:35: also bis dieses Korn dann auch erstmal bei euch ist und ihr müsst es malen.
01:20:40: Also das ist wirklich eine Sache... Das
01:20:45: wäre wirklich schön wenn sich das mal wieder bewusst macht, auch das Thema Regionalität.
01:20:52: Wir bauen hier, Bundfriedsdorf ist zwei Kilometer entfernt.
01:20:57: Da waren wir Waldstaubendrocken mit dem Landwirt zusammen in Urgetreideart die zwei Meter hoch wächst und wenig Ertrag hat.
01:21:04: aber dadurch weil diese so hoch wässt braucht man auch nichts dagegen spritzen oder sowas ja?
01:21:09: Die fallen in den Boden und gehen wieder hoch.
01:21:11: Ja Aber ich bin da durch kann ich die Qualitäten wie es dann wächst Dann bin ich daran gebunden Je mehr ich jetzt von überall einkauf und alles verschneide, dass du gleichbleibendere Qualität kann nicht halten.
01:21:24: Aber hier muss sich dem kommunizieren das die Ante jetzt so ist ja und wir müssen das hinkriegen irgendwie durch fachmännisches König da draußen wirklich ein anständiges Brot zu machen.
01:21:35: Und hoffen, dass es nächste Jahr wieder anders wird.
01:21:37: Ja und ich wünsche mir halt, dass diese, dass das den Menschen erhalten bleibt, dass sie nicht nur standardisierte genormte Lebensmittel haben wollen sondern auch dann das mal akzeptieren, so ist und mal wieder anders ist.
01:21:49: Beim Wein hat es ja auch funktioniert, was mal Jahrgang da war... Das stimmt!
01:21:53: Und das müsste halt hier bei uns auch.
01:21:55: Deswegen habe ich den Weihsommelier auch nach dem Brot-Sommelier nachgelegt weil genau die Winzer eigentlich gut hinbekommen haben, richtig zu kommunizieren.
01:22:05: Ja Nein, also das sehe ich genauso.
01:22:09: Das muss man auch der nächsten Generation mitgeben.
01:22:12: wie werden noch Lebensmittel erzeugt?
01:22:14: Nicht nur jetzt das Brot sondern auch das Gemüse und auch Pflanzen müssen ja auch widerstandsfähig sein gegen all diese Vitrikkeiten aus der Umwelt und Sonne regen usw.
01:22:30: Von daher wünschen wir dir natürlich auch dass du so innovativ und zukunftsfähiger weitergehst.
01:22:36: Ja, mir hat es ganz viel Spaß gemacht.
01:22:38: Mir auch!
01:22:38: Heute hier zu sein und wir sind gespannt.
01:22:43: Wir werden die Sachen testen.
01:22:44: Sachen nochmal ganz kurz das war wie heißt deine online?
01:22:49: Wo kann man da eine Sache gerade diese innovativen Sachen wieder in Allergie kickst?
01:22:52: Da könnte man wahrscheinlich noch ne zweite Folge drüber machen.
01:22:59: bei den Sachen, aber wo wir unsere Produkte auch verkaufen über Regional.
01:23:03: Das ist Backverliebt.com
01:23:06: Alles klar!
01:23:09: Dann Andreas vielen Dank dir und bis zum nächsten
01:23:13: Mal!
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